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Nur für vier wird das Reiseziel Frankfurt erfüllen

18. January 2024

Frankfurt haben alle acht im Kopf, doch nur für vier Damenteams wird sich das Reiseziel auch erfüllen. Beim Viertelfinale am Samstag werden die Teilnehmer am Final-Four 2024 ermittelt. Die Besten aus Nord und Ost sowie Süd und West kämpfen um die vier Plätze.

Der Harvestehuder THC ist die einzige Veränderung im Vergleich zur Besetzung der K.O.-Runde 2023. Waren die HTHC-Damen in der vergangenen Saison lediglich Dritter ihrer Nord-Gruppe, so schlossen sie heuer nicht nur als Erster ab, sondern auch als einziges von 24 Erstligateams mit zehn Siegen aus zehn Ligaspielen. Nicht zuletzt aus diesem Grund geht der HTHC um 14 Uhr als eindeutiger Favorit in das Duell mit den Zehlendorfer Wespen. Die Berlinerinnen hatten die Teilnahme am Viertelfinale womöglich schon abgehakt, ehe am letzten Spieltag TuS Lichterfelde patzte und die Wespen dann die Chance doch noch nutzen konnten. Voriges Jahr verloren die Zehlendorferinnen3:7 beim Mannheimer HC. Der HTHC stand zuletzt 2022 im Viertelfinale und zog knapp (3:3; Shoot-out 0:2) beim Mannheimer HC den Kürzeren.

 

Beim Berliner HC hofft man, dass ein Hallen-DM-Viertelfinale mal wieder anders verläuft als in den Vorjahren, wo die BHC-Damen als Ost 1 von acht Heimspielen sieben verloren haben. Die jüngste Niederlage war 2023 das 3:6 gegen den Münchner SC. Natürlich weiß man von der Negativserie des BHC auch beim aktuellen Gegner UHC Hamburg, der als Nord 2 in die Hauptstadt anreist. Die Uhlenhorsterinnen konnten im Vorjahr ihr Heimrecht als Nord-Gewinner nicht nutzen (2:3 gegen den späteren Meister Düsseldorf). Vielleicht ist der Druck auswärts gar nicht mal so hoch, allerdings dürfte man dieses Mal auch beim Berliner HC anders an die Sache herangehen, stand doch nach durchwachsenem Saisonverlauf selbst die als „normal“ geltende Viertelfinalteilnahme bis zuletzt auf der Kippe. Um 13.30 Uhr wird angepfiffen.

 

Der Mannheimer HC will seinen Status als Dauergast beim Final-Four gerne ein weiteres Mal bestätigen. Der Süd-Erste, der seine weiße Weste erst im letzten Ligaspiel verlor, als der Gruppensieg ohnehin feststand, empfängt Rot-Weiss Köln. Die Rheinländerinnen hatten im Westen im Spitzenduell mit Düsseldorf diesmal den Kürzeren gezogen. Das war in der Saison 2022/23 noch anders, aber Rot-Weiss konnte damals aus seinem Heimrecht im Viertelfinale wenig machen, verlor 4:7 gegen Alster. Vielleicht klappt es auswärts ja besser. Doch der MHC ist für seine Heimstärke bekannt, im Vorjahr hatten die Zehlendorfer Wespen beim 3:7 in Mannheim wenig echte Siegchancen. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.

 

Zwei Stunden zuvor wird das andere West-Süd-Duell angepfiffen. Der amtierende Meister Düsseldorfer HC hat Heimrecht gegen den Münchner SC. Aus der Ligaphase ging der DHC ungeschlagen hervor, ließ nur beim 1:1 gegen Köln zwei Punkte liegen und kam vor allem in der Rückrunde auch spielerisch immer besser in Schwung. Dass der Süd-Zweite aus Bayern als großer Außenseiter an den Start geht, darüber dürfte Einigkeit herrschen. Aber alleine schon der vorjährige 6:3-Auswärtssieg beim Berliner HC zeigte, dass das MSC-Team in solchen Spielen gereift ist. 2020 spielte München schon mal in Düsseldorf im Viertelfinale und machte es dem DHC beim 1:3 ziemlich schwer. Der DHC zog 2023 durch ein 3:2 beim UHC Hamburg in die Endrunde ein, wo schließlich mit einem 4:1-Finalsieg über Alster der DM-Titel erfolgreich verteidigt wurde.

 

Foto: Markgraf

 

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