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2. BL Damen: Zwei Topspiele stehen im Fokus

29. September 2023

Zwei der 14 Wochenendspiele in der 2. Bundesliga Damen stehen besonders im Fokus: Im Norden treffen die punktgleichen Topteams Bremen und Braunschweig aufeinander, im Süden kommt es zum Mannheimer Spitzenduell.

Neun Punkte haben der Bremer HC (Foto) und Eintracht Braunschweig auf dem Konto. Die starke Startbilanz ist allerdings lediglich beim Erstligaabsteiger BHC makellos, der alle drei Spiele gewann. Die Eintracht hat eines ihrer vier Spiele verloren, zuletzt aber durch zwei Siege in Düsseldorf und Krefeld Reife bewiesen, so dass die Niedersächsinnen auch stark genug sein könnten, am Samstag beim BHC zu bestehen. Am Sonntag müssen beide nochmal ran: Braunschweig empfängt Aufsteiger TG Heimfeld, Bremen muss bei Hannover 78 antreten. Schon am Samstag treffen Hannover und Heimfeld bei H78 aufeinander.

 

Die beiden Westteams DSD Düsseldorf und Crefelder HTC haben eine Hamburg-Reise mit den Gastgebern Polo Club und Klipper THC vor sich. Insbesondere Krefeld und Klipper brauchen nach bislang siegloser Saison unbedingt ein erstes Erfolgserlebnis, um ihre Sorgen zu lindern. Punktlos nach drei Spielen wie der CHTC ist bislang auch RTHC Leverkusen. Der Aufsteiger muss beim Bonner THV antreten. Für beide ist es das einzige Spiel am Wochenende.

 

Jeweils 8:0 Tore weist die makellose Startbilanz der beiden Mannheimer Zweitligateams auf. Erstligaabsteiger TSV Mannheim hat dabei schon dreimal gewonnen (alles auswärts!), der Feudenheimer HC feierte zwei Auftakterfolge. Jetzt kommt es am Sonntag zum Topduell auf dem TSV-Platz.

 

Nur bei einem Feudenheimer Sieg könnte zum Abschluss des vierten Spieltages TuS Lichterfelde an der Süd-Tabellenspitze stehen. Die auf Rang zwei stehenden Berlinerinnen haben es am Samstag mit dem Hauptstadtnachbarn TC Blau-Weiss zu tun.

 

Ein Duell zweier punktgleicher Teams aus der oberen Tabellenhälfte ist das Spiel zwischen TuS Obermenzing und Rüsselsheimer RK. Gleiche Ausgangsbedingungen herrschen auch für den ATV Leipzig und HG Nürnberg. Beide haben mit drei Niederlagen keinen guten Start gehabt und stehen bei ihrem Aufeinandertreffen ziemlich unter Druck, den Negativlauf zu stoppen.

 

Foto: Kaste