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2. BL Damen: Erstligaabsteiger lassen nichts anbrennen

24. September 2023

Bremen und Mannheim ließen in der 2. Bundesliga Damen auch am Sonntag nichts anbrennen und führen ihre Gruppentabellen mit den maximalen neun Punkten nach drei Spielen an.

Im Topspiel gegen den bislang unbesiegten Bonner THV gewann der Bremer HC mit 2:1. Nach torloser erster Hälfte hatte Carlotta Pahlke (E, 40.) den Erstligaabsteiger in Führung gebracht. Mit ihrem fünften Saisontor ließ die Argentinierin Mariquena Granatto (50.) das 2:0 folgen. Bonns Schlussspurt brachte durch Lena Wenzel (E, 57.) zwar noch den Anschlusstreffer, aber ins Shoot-out reichte es für die Gäste nicht mehr.

 

Der DSD Düsseldorf kam nach der 2:3-Vortagsniederlage gegen Braunschweig im Sonntags-Heimspiel gegen Hannover 78 wieder zurück in die Spur. Lilly Otten (4./E, 56.) und Katrin Bremer (E, 45.) schossen die Gastgeberinnen mit 3:0 in Front. Yulia Shevchenko mit dem 1:3 (7m, 57.) konnte für Hannover nur noch verkürzen.

 

Im Duell der beiden Nord-Aufsteiger setzte sich die TG Heimfeld mit 2:1 über den RTHC Leverkusen durch. Ronja Mittmann (5.) hatte die Westdeutschen in Führung gebracht, Katinka Commentz (11.) und Lea Dietrichs (57.) drehten den Spielstand zugunsten der Hamburger Gastgeberinnen. Damit wartet der RTHC nach drei Partien immer noch auf den ersten Punkt, während Heimfeld mit sieben Punkten aus vier Spielen durchaus zufrieden sein kann.

 

Beim Crefelder HTC läuft es in dieser Saison noch gar nicht. Auch das dritte Spiel ging für die Krefelderinnen verloren. Am Sonntag hieß es 0:2 gegen Eintracht Braunschweig. Die Niedersächsinnen feierten damit ihren dritten Sieg im vierten Spiel und sind deswegen auch Tabellenzweiter.

 

In der Süd-Gruppe feierte der TSV Mannheim seinen dritten Zu-Null-Auswärtssieg in Folge. Bei der HG Nürnberg schossen Hannah Schiller (13.) und Ines Wanner (E, 60.) den 2:0-Erfolg heraus. TSV-Trainer Sven Lindemann freut sich jetzt auf das erste Saisonheimspiel am kommenden Sonntag, das ihm ein bislang ebenfalls maximal erfolgreichen Gegner bringt. Denn der Ortskonkurrent Feudenheimer HC hat seine bisherigen Spiele auch alle zu Null gewonnen. Dem gestrigen 5:0 über BW Berlin folgte heute ein 3:0 über den ATV Leipzig. Anna Uhlmann (E, 5.), Tessa von Velsen (33.) und Yevheniya Kernoz (E, 37.) sicherten Feudenheim den zweiten Sieg.

 

Zwischen den beiden Mannheimer Teams ist in der Tabelle TuS Lichterfelde platziert. Die Berlinerinnen entführten beim SC Frankfurt 80 mit einem 2:1-Auswärtssieg die Punkte. Lea Hüttmann (20.) hatte TuSLi zur Pausenführung geschossen, der hessische Aufsteiger konnte durch Charlotte Jagdt (43.) ausgleichen, aber den zweiten Rückstand durch Sophie Ullrich (53.) nicht mehr egalisieren. Mit sieben Punkten aus drei Spielen liegt Lichterfelde deshalb noch vor Feudenheim.

 

Heimniederlagen im Shoot-out mussten am Sonntag Rüsselsheimer RK und Nürnberger HTC einstecken. Der RRK hatte sich nach 60 Minuten mit 1:1 (0:0) von Aufsteiger Blau-Weiss Berlin getrennt. Nicole Baumgärtner (40.) schoss Rüsselsheim in Führung, Maja Stöcker (7m, 52.) brachte die Gäste ins Shoot-out, wo Berlin durch Doppeltorschützin Patzelt und Otto, bei Gegentreffern von Zimmermann und Mittnacht, mit 3:2 den Bonuspunkt mitnahm.

Fast im Alleingang bescherte Milena Redlingshöfer dem TuS Obermenzing (Foto) beim NHTC zwei Punkte. Redlingshöfer glich mit ihren zwei Eckentoren (29./59.) nicht nur zwei Nürnberger Führungen von Madeleine Wandelt (20.) und Kirby Harris (7m, 44.) zum 2:2-Endstand aus, sondern war auch im Shoot-out doppelt erfolgreich. Das reichte zum 2:1, da für die Gastgeberinnen bei sechs Schützinnen nur Machnik verwandelt hatte. Für Obermenzing war es mit fünf Punkten ein starkes Wochenende.

 

Foto: TuS Obermenzing