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Düsseldorf luchst Bremen wieder etwas ab

11. May 2024

Der starke Aufsteiger SC Frankfurt 80 hat in der Süd-Gruppe der 2. Bundesliga Damen nun schon den zweiten Tabellenplatz erobert. Im Norden kam der DSD Düsseldorf dem Ligadominator Bremen erneut in die Quere.

Mit dem DSD Düsseldorf hat der Bremer HC in dieser Saison so seine Probleme. Gegen keinen anderen Konkurrenten der Nord-Gruppe ließ der souveräne Tabellenführer Punkte. Und gegen die Rheinländerinnen nun schon zum zweiten Mal. Dem 0:2 im Hinspiel im Herbst folgte nun für den BHC auf heimischem Platz auch nur ein 3:3 (1:0)-Unentschieden. Dreimal legte Bremen durch Mariquena Granatto (E, 30./43.) und Natalie Hoppe (E, 54.) vor – dreimal antwortete Düsseldorf durch Carina Salz (E, 42.), Silja Drewitz (E, 45.) und Katrin Bremer (E, 56.). Im Shoot-out sicherten Lena Frerichs und Mariquena Granatto dem BHC mit 2:1 den Bonuspunkt, weil beim Gast nur Carina Salz traf.

 

Im Kampf um den Klassenerhalt machten Klipper Hamburg und Crefelder HTC einen großen Satz. Klipper rang den Bonner THV durch ein Eckentor von Johanna Roggenbau (22.) mit 1:0 (1:0) nieder. Krefeld nahm bei der TG Heimfeld mit 2:0 (0:0) durch Treffer von Nele Rösch (39.) und Alina Pasthy (46.) die Punkte mit und schickte die Hamburger Gastgeberinnen auf einen Abstiegsplatz. Der Hamburger Polo Club schlug den RTHC Leverkusen mit 5:1. Nach torloser erster Hälfte gab es durch Treffer von Svea Böker (32./37.), Lucie Hiepen (E, 49.), Marlene Hartmann (58.) und Annika Wenzel (60.) noch einen deutlichen Sieg. Die auf Rang acht zurückgefallenen Gäste hatten durch Nele Kähler (39.) zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzt.

 

In der Süd-Gruppe konnte sich der spielfreie Tabellenführer TSV Mannheim die Hände reiben. Denn der bisher aussichtsreichste Verfolger, TuS Lichterfelde, ließ beim Feudenheimer HC zumindest zwei Punkte liegen. Die Berlinerinnen verstanden es nicht, einen durch Clarissa Schneider (9.), Merle Wenger (15) und Marie Rother (24.) herausgearbeiteten 3:1-Vorsprung ins Ziel zu bringen. Die Gastgeberinnen kamen durch Jule Reimold (7m, 13.), Marlene Margraf (32.) und Leah Lörsch (E, 55.) zum Ausgleich und holten sich dann mit 3:2 auch noch den Bonuspunkt im Shot-out. Dort trafen Lucie und Emma Förter sowie Carla Mees für den FHC sowie Friederike Krause und Elena Herbst für TuSLi.

 

Somit konnte der SC Frankfurt 80 durch ein souveränes 5:0 (1:0) über Schlusslicht TC Blau-Weiss Berlin den zweiten Platz von Lichterfelde übernehmen. Merle Knobloch (27./39.), Nathalie Stopf (42.), Charlotte Jagdt (55.) und Nila Spamer (56.) schossen die Tore in diesem Duell der sehr unterschiedlich platzierten Aufsteigerteams. Auch der wie Blau-Weiss abstiegsgefährdete ATV Leipzig konnte keinen Boden gutmachen. Das Heimspiel gegen den Rüsselsheimer RK verloren die Sächsinnen mit 2:3 (0:2). Zwei Treffer von ATV-Torjägerin Cosima Rocktäschel (E, 39./57.) reichten nicht für etwas Zählbares. Die Gäste schossen ihre Tore durch Nele Henke (8.) und Viktoria Zimmermann (E, 20./E, 47.). Der RRK ließ in der Schlussminute sogar noch einen Siebenmeter liegen, den ATV-Keeperin Josephine Fechner parierte.

 

Foto: Kaste