
JAHRESAUFTAKT IST GLEICH LIGAENDSPURT
02. January 2025
Mit den über Weihnachten wieder aufgeladenen Akkus gehen die 24 Teams der 1. Bundesliga Damen in den Saisonendspurt der Hallensaison. Fast allen bleiben im gerade begonnenen Jahr noch drei Partien, um sich ein Viertelfinalticket oder den Klassenerhalt zu sichern.
Lediglich Düsseldorfer HC und Rot-Weiss Köln können noch eine Woche an ihrer Form arbeiten, haben sie doch schon vorgearbeitet und ihr vorgezogenes Duell bereits vor der kurzen Weihnachtspause absolviert. Die beiden punktgleichen Topteams der Gruppe West stehen als Viertelfinalteilnehmer bis auf eine rein rechnerische Komponente bereits fest und können sich am kommenden Wochenende in den letzten beiden Spielen ein Fernduell um den Gruppensieg liefern. Schlusslicht Schwarz-Weiß Köln braucht bei Club Raffelberg den ersten Saisonsieg, um einen vorzeitigen Abstieg zu verhindern. Letzte Zweifel an seinem Klassenerhalt will der Bonner THV bei Uhlenhorst Mülheim zerstreuen.
So gering die Spannung um die Belegung der Viertelfinalplätze im Westen ist, so groß ist sie in der Gruppe Nord. Club an der Alster, Großflottbeker THC und Harvestehuder THC trennen untereinander nur zwei Zähler. Sollte es im Duell der punktgleichen Spitzenreiter Alster und Flottbek, von der Hockeyliga zum „Volvo E.R.B. Topspiel der Woche“ gekürt, ein Unentschieden geben, wäre der HTHC bei einem Sieg beim Tabellenletzter Hamburger Polo Club der lachende Dritte als neuer Tabellenführer. Der Sieger der Partie Bremer HC gegen UHC Hamburg macht einen Riesensprung Richtung Klassenerhalt.
Auch im Osten geht ein Dreikampf um die zwei Viertelfinalplätze in die entscheidende Phase. Die drei Bewerber für die K.O.-Runde wollen in ihren ersten Jahresspielen keinen Boden verlieren. Spitzenreiter Berliner HC hat den Tabellenletzten Osternienburger HC zu Gast. Der punktgleiche Verfolger TuS Lichterfelde spielt beim TC Blau-Weiss, und die drei Zähler zurückliegenden Zehlendorfer Wespen müssen beim ATV Leipzig ran.
Könnte der Münchner SC seinen Coup aus der Hinrunde wiederholen, würde er mit seinem zweiten Sieg über den Mannheimer HC den amtierenden Meister als Tabellenführer der Süd-Gruppe ablösen. Bei einem solchen Resultat wäre dann der Tabellendritte TSV Mannheim Hockey wohl endgültig aus dem Rennen um einen Viertelfinalplatz. Deshalb dürfte der TSV auf Mannheimer Schützenhilfe hoffen und dann mit einem eigenen Sieg über den Feudenheimer HC den Abstand auf den MSC noch einmal spürbar verkleinern. Im Kampf um den Klassenerhalt muss Schlusslicht Rüsselsheimer RK beim HC Ludwigsburg auf alle Fälle punkten, um am Schlusswochenende noch Chancen zu haben.
Foto: Spielfeldfoto