UHC HAMBURG SICHERT SICH LETZTEN VIERTELFINALPLATZ

Am letzten Spieltag der regulären Saison fällt in der 1. Bundesliga der Herren die letzte Entscheidung. Der UHC Hamburg erkämpft sich ein Remis gegen Uhlenhorst Mülheim und zieht in das Viertelfinale ein. Düsseldorf verliert klar und muss somit in den Play-down Spielen gegen den Abstieg kämpfen. Die Spielberichte:

Hamburger Polo Club – Club an der Alster 5:3 (1:0)

Sowohl der Hamburger Polo Club als auch der Club an der Alster hatten vor dieser Begegnung bereits ihr Viertelfinalticket gebucht. Für die Gastgeber bestand aber noch die Chance, bei eigenem Sieg und einem Ausrutscher der Herren des Rot-Weiss Köln, den Platz an der Tabellenspitze zu erobern.

Und die Gastgeber hatten einen Blitzstart: Gleich nach nur zwei Spielminuten brachte Paul Smith den Hamburger Polo Club in Führung (2.). Schon beim 4:4 im Hinspiel hatte Smith getroffen.

Für die Zuschauer entwickelte sich ein hoch attraktives, umkämpftes und sehenswertes Spiel. Dabei war es bis in die 33. Minute keinen der beiden Mannschaften möglich, eine ihrer Chancen in einen Torerfolg umzumünzen. Erst in der zweiten Hälfte erhöhte Kilian Pöhling für die Gastgeber auf 2:0 (33., KE).

Doch der Club an der Alster wollte sich in diesem Prestigeduell keineswegs geschlagen geben und antwortet mit einem Strafeckentor von Maximilian Schnepel (42., KE). Damit nicht genug, direkt im Anschluss traf Struan Robert Walker zum 2:2 Ausgleich (43.). Der Hamburger Polo Club nun in Zugzwang, konnte aber seinerseits jubeln: Hugo Inglis brachte die Hausherren in diesen turbulenten Minuten erneut in Führung (44.). Mit einem Treffer von Constantin Staib schien dann die Aufholjagd der Gäste abgewehrt (50.).

Der Club an der Alster ließ aber weiter nicht locker und wurde durch ein Tor von Lenny Wolbers erneut herangebracht (56.). In einer packenden Schlussphase waren die Gäste kurz davor, erneut einen zwei Tore Rückstand aufzuholen. Den letzten Treffer des Tages erzielten dann aber doch noch die Gastgeber: Kane Russel verwandelte einen Siebenmeter souverän zum 5:3 Endstand (57.).

Für den Hamburger Polo Club geht es in den Viertelfinals gegen Uhlenhorst Mülheim, den Tabellendritten der Staffel B.  Der Club an der Alster hat es derweil mit dem Tabellenzweiten Harvestehuder THC zu tun.

TSV Mannheim Hockey – Rot-Weiss Köln 0:5 (0:1)

Während die Herren des TSV Mannheim Hockey schon fest auf dem fünften Tabellenplatz standen, mussten die Gäste von Rot-Weiss Köln an diesem letzten Spieltag noch eine Pflichtaufgabe erfüllen und ihren ersten Tabellenplatz verteidigen.

Der schon beim 9:0 Hinspielerfolg der Kölner mit zwei Toren beteiligte Elian Mazkour brachte die Gäste in der 23. Minute in Führung (23.). Doch, auch wenn der TSV Mannheim Hockey lange Zeit Widerstand leisten konnte, war gegen die starke Kölner Offensive am Ende nichts zu holen: Maximilian Siegburg zum 0:2 (36.), Tom Grambusch per Siebenmeter zum 0:3 (43.) und wenig später zum zweiten Mal Mazkour (47.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

Auch der Niederländische Strafeckenspezialist Mink van der Weerden war per Ecke erfolgreich und erzielte den fünften Treffer der Kölner (52., KE). Mit diesem ungefährdeten Sieg haben sich die Kölner den Platz an der Tabellenspitze gesichert. Nur zwei Punkte Vorsprung trennen sie dabei vom Verfolger des Hamburger Polo Club.

Für die erstplatzierten Kölner geht es nun in den Viertelfinalspielen gegen den UHC Hamburg. Der TSV Mannheim Hockey muss sich hingegen gegen den Abstieg verteidigen und trifft dabei auf das Tabellenschlusslicht der Staffel B, den Nürnberger HTC.

Berliner HC – SC Frankfurt 1880 7:2 (3:0)

In einer Partie ohne mögliche Auswirkungen auf die Tabellensituation schlägt der Berliner HC die Gäste aus Frankfurt deutlich mit 7:2.

Berlin kam auf heimischer Anlage besser ins Spiel und erzielte nach wenigen Minuten gleich einen sehenswerten Treffer: Leon Schmidt legte hinter dem Rücken auf Adrian Lehmann-Richter ab, der nur noch einschieben musste (5.). Berlin, weiter am Drücker, spielte seine Überlegenheit nun konsequent aus: Nach einem Fehler im Frankfurter Aufbau konterten sie zielstrebig und gingen durch Michael Hummel mit 2:0 in Führung (12.). Kurz vor der Halbzeitpause stellte Hummel mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 (27.).

Auch nach der Pause war das Spiel einseitig und klar in Händen der Gastgeber, die, in Person von Leon Schmidt, direkt ihren nächsten Treffer erzielen konnten (32.). Spielführer Paul Dösch per Strafecke (44., KE) und Florian Sperling (46.) bauten die Berliner Führung in der Folge sogar noch aus. Frankfurt konnte dann erst im letzten Viertel gefährlich werden und Tore erzielen:  Mats Phillippsen (48.) und Tom Blümmel (57.) trafen für die Gäste, Leon Schmidt noch einmal für den Berliner HC (55.).

Berlin darf sich in den Viertelfinalspielen mit dem Mannheimer HC messen. Frankfurt spielt in den Play-down Partien gegen die Herren des Düsseldorfer HC.

UHC Hamburg – Uhlenhorst Mülheim 1:1 (1:1)

Im Fernduell um das Viertelfinale mit dem Düsseldorfer HC hatten die Herren des UHC Hamburg vor der Partie die besseren Karten: Doch obwohl Düsseldorf in den bisher absolvierten 15 Saisonspielen doppelt so viele Gegentreffer wie die Hamburger hinnehmen musste, trennten beide Teams in der Tabelle nur ein Punkt – mit dem Vorsprung für den UHC Hamburg.

Und Hamburg erwischte den besseren Start in das Spiel: In der zehnten Spielminute brachte Dylan Thomas die Hausherren per Strafecke in Führung (10., KE). Aber auch die Gäste aus Mülheim waren nach einer Strafecke erfolgreich, Lucas Toscani traf zum 1:1 Ausgleich (24., KE).

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch der beiden Teams. Mülheim scheiterte am Pfosten und mehrfach an dem starken Hamburger Torhüter Bretschneider. Auch der UHC Hamburg war nicht mehr in der Lage zum Torerfolg zu gelangen.  

Für die Hamburger lässt sich das Remis gegen starke Mülheimer dennoch als klarer Erfolg werten und zeigt, dass die bevorstehenden Viertelfinalpartien gegen Rot-Weiss Köln für die favorisierten Kölner sicher kein Selbstläufer werden. Uhlenhorst Mülheim trifft in den Viertelfinals auf den Hamburger Polo Club.

Nürnberger HTC – Harvestehuder THC 0:11 (0:5)

Im Aufeinandertreffen der Gastgeber des Nürnberger HTC und der Gäste des Harvestehuder THC aus Hamburg war für die in der Tabelle abgeschlagenen Nürnberger auch heute nichts zu holen. Im Hinspiel hatten die Nürnberger ganze zehn Gegentreffer einstecken müssen und auch an diesem Sonntag mussten auf eigener Anlage für den Nürnberger HTC eine hohe Niederlage hinnehmen.

Dabei hatte der Nürnberger HTC im ersten Viertel noch gut dagegen halten können – erst in der 17. Spielminute gelang den Gäste aus Hamburg der Führungstreffer durch Anton Pöhling (17.), nur wenig später die 0:2 Führung durch eine Strafecke von Michael Körper (21., KE). Da nun offenbar der Knoten im Hamburger Angriffsspiel geplatzt war, hatten die Nürnberger endgültig nichts mehr auszusetzen: Der Harvestehuder THC erhöhte durch Nqobile Mansuet Ntuli auf 0:3, über Paul Glander (27.) und Tobias Hauke sogar auf 0:5 (27.) zur Pause.

Durch die zahlreichen Gegentreffer gebrochen, war für den Nürnberger HTC in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu holen. Doch Gegenwehr war für die Mannschaft von Benjamin Howarth auch nicht mehr möglich: Die Gäste aus Hamburg erhöhten durch drei weitere Treffer von Körper (33.), (37.), (38., KE), sowie Xaver Hasun (36., KE), Anton Pöhling (43.) und Tom Schneider (44.) auf 0:11.

Nürnberg kämpft in den Play-down Partien gegen den drohenden Abstieg. Dabei treffen die Herren des Nürnberger HTC auf den TSV Mannheim Hockey. Der Harvestehuder THC hat mit diesem Sieg den zweiten Tabellenplatz in der Staffel B sicher und darf damit gegen den Club an der Alster um den Einzug in das Final Four Turnier spielen.

Mannheimer HC – Düsseldorfer HC 6:1 (2:0)

Abhängig von einem Patzer des direkten Konkurrenten UHC Hamburg, bestand für die Düsseldorfer bei einem Sieg in Mannheim noch die Chance einen Platz im Viertelfinale zu sichern.

Doch schon früh wurde klar, dass die Mannheimer in diesem Heimspiel nichts mehr anbrennen lassen würden, um ihrerseits ihre Tabellenführung gegenüber dem Konkurrenten aus Mülheim verteidigen zu können. Mannheim präsentierte sich dominant, wenngleich der Führungstreffer erst mit Ablauf des ersten Viertels fallen wollte: Während die Strafecke von Eckenspezialist Peillat noch pariert werden konnte, musste sich der Düsseldorfer Torhüter dem Nachschuss von Raphael Hartkopf geschlagen geben (15., KE). Und auch in der letzten Minute des zweiten Viertels mussten die Gäste des Düsseldorfer HC einen erneuten Rückschlag hinnehmen – Raphael Hartkopf traf zum Doppelpack und der 2:0 Pausenführung für Mannheim (30.).

Gleich nach der Halbzeitpause erhöhten die Mannheimer auf 3:0 durch Tim Seagon (31.), nur kurze Zeit später erzielte dann Gonzalo Peillat sein 31. Saisontor (35.). Das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon entschieden, hatte für die Zuschauer in Mannheim aber noch einige Treffer zu bieten: Erst war erneut Raphael Hartkopf für den Mannheimer HC erfolgreich (44.), dann Lasse Hartkopf für die Gäste aus Düsseldorf (48.). Paul Zmyslony erhöhte noch in der gleichen Minute auf 6:1 für die Gastgeber (48.).

Als Erster der Staffel B bekommt es der Mannheimer HC in den Viertelfinalspielen mit dem Berliner HC zu tun. Düsseldorf hat den Einzug in das Viertelfinale durch die Niederlage verpasst und muss nun gegen den SC Frankfurt 1880 in den Play-down Spielen antreten.

Foto: Hockeyliga e.V. / SportsGallery

Hockey-Bundesliga Feld Final4 – Jetzt Tickets sichern!

Die deutschen Feldhockey-Meisterschaften finden in diesem Jahr vom 04. – 05. Juni 2022 in Bonn, auf dem Club-Gelände des Bonner Tennis-und Hockey-Vereins statt. Tickets sind ab sofort unter https://hockeybundesliga.de/events erhältlich.

Tags



© Hockey Bundesliga