Überraschungssieg für Großflottbek. Köln und Harvestehude teilen sich die Punkte

Der Großflottbeker THGC schlägt Düsseldorf in einem spannenden Duell und Berlin klaut Mannheim Punkte. Der Club an der Alster nimmt drei Punkte aus München mit, der UHC Hamburg gewinnt in Mülheim. Das Duell der beiden Aufsteiger gewinnt der Bremer HC auswärts beim TSV Mannheim Hockey, Köln und der HTHC spielen Unentschieden. Die Spielberichte:

Münchner SC - Club an der Alster 1:3 (0:2)

Ein Heimspiel-Doppelwochenende erwartete die Damen des Münchner SC an diesem Spieltag. Zu Gast am heutigen Samstag – der Club an der Alster, in der letzten Saison noch klarer Sieger der Begegnung.

Die erste Schrecksekunde für die Gäste brachte ein langer Querball der Münchnerinnen, der an einigen Verteidigerinnen hindurch, den Weg auf die rechte Angriffsseite fand und dann in den Schusskreis gelangte, wo eine Münchner Stürmerin eine erste Strafecke herausspielte (2.). Diese blieb aber ungenutzt. Auch auf der Gegenseite wurde vom Club an der Alster mit dem ersten Kreiseintritt eine kurze Ecke herausgeholt: Der geschrubbte Torschuss konnte von einer Verteidigerin vor der Torlinie abgeblockt werden (3.).

Gleich im Gegenzug konterte wieder der MSC, doch Jule Bleuel verstoppte den Ball frei vor dem Tor. Ein munterer Auftakt, beide Teams gingen direkt zu Beginn volles Risiko, gerade München konnte in den Anfangsminuten mit ihrem Gegendruck die Defensive der Gäste vor Probleme stellen. Erst gegen Ende des Viertels beruhigte sich das Spiel. Wenig später hatte sich dann wieder der Club an der Alster eine Strafecke erkämpft. Wieder verteidigte der Münchner SC diese aber souverän (7.).

Im zweiten Abschnitt war es dann der Club an der Alster, der das erste Tor des Tages erzielen konnte. Nachdem Anna-Tizia Huckemann noch den ersten Torschuss von der Linie klärte, traf Anne Schröder im Nachschuss mit einem Schiebeball an der bereits geschlagenen Selina Müller vorbei zum 0:1 (21.). Nur einige Minuten später war es dann schon wieder soweit, denn Alster erhöhte auf 0:2. Im Nachschuss nach einer Ecke sprang der Ball etwas glücklich vor den Schläger einer Stürmerin, die ihn über die Linie drückte (28., KE). Ein für München etwas unglückliches Ergebnis zur Halbzeit, denn lange Zeit hatte man sich sehr stark präsentiert.

Den besseren Start aus der Kabine erwischten dann auch die Gastgeberinnen: Einen Torschuss mit der argentinischen Rückhand knallte Joana Boehringer aus spitzem Winkel ins kurze Eck zum 1:2 (33.). München drückte nun auf den Ausgleich, eine Strafecke in der 39. Minute scheiterte an der Torhüterin. Der Club an der Alster hingegen war aber schlicht effizienter, nach einem Ballverlust im Aufbau hatte Emily Wolbers die Chance und erzielte das 1:3 nach einem Abpraller volley aus der Luft (40.). Mit Abschluss der dritten Viertels konnte sich dann noch einmal Selina Müller im Münchner Tor auszeichnen, die einen Schlag nach einer Strafecke von Anne Schröder abwehrte (45.).

Das letzte Viertel blieb ohne einen Torerfolg einer der beiden Mannschaften. Alster verteidigte den Sieg souverän, während München der kräfteaufreibenden Partie Tribut zollen musste und nicht mehr in der Lage war, noch einmal heranzukommen.

Die Münchener Damen empfangen morgen die Gäste des Bremer HC (12:00 Uhr), während der Club an der Alster die schwere Begegnung mit dem Mannheimer HC vor der Brust hat (12:00 Uhr).

Rot-Weiss Köln - Harvestehuder THC 3:3 (3:2)

Köln gegen Harvestehude, Zweiter gegen Dritter, 13 Punkte gegen 12 Punkte auf dem Konto – ein echtes Verfolgerduell in der Staffel A. Zwei Wochen vor dem Ende der Hinrunde auf dem Feld, konnte diese Begegnung für beide Mannschaften richtungsweisend sein, ob man weiter am Tabellenersten aus Düsseldorf dran bleiben oder sich mit der Absicherung zum vierten Tabellenplatz beschäftigen sollte.

Die Zuschauer in Köln sahen zu Beginn auch die, erwartet ausgeglichene Partie. Der HTHC erarbeitete sich in den ersten zehn Minuten mehr Spielanteile, fand aber keinen Weg durch die kompakte Kölner Defensive. Aus einer Situation in der Kölner Hälfte entwickelte sich ein Konter, der dann auch zur 1:0 Führung durch die Gastgeberinnen führte: Eine argentinische Rückhand aus spitzem Winkel wurde von Torfrau Rosa Krüger nach vorne abgewehrt, wo Nike Lorenz den Ball reaktionsschnell direkt im Tor unterbringen konnte (7.). Die Führung brachten die Kölner Damen über die Zeit zur Viertelpause.

Die Antwort kam im zweiten Viertel durch einen sensationelles Eckentor von Laura Saenger. Die Hamburger Spezialistin versenkte den Ball hart im linken oberen Eck – unhaltbar für Torfrau Lisa Höllriegl (19., KE). Das Spiel kam nun richtig in Fahrt, in der 21. Minute scheiterte der HTHC an Höllriegl, in den Folgeminuten drückte man die Kölner in deren eigene Hälfte, ohne aber zu einer Gelegenheit zu kommen. Köln zeigte sich eher durch Konter gefährlich. Doch auch die Eckenvarianten der Gastgeberinnen fanden Erwähnung: Nike Lorenz brachte den Ball auf den rechten Stecher zu Emma Boermans, die den Ball sehenswert hoch in das Tor abfälschte (26., KE).

Damit nicht genug – fast identisch zum ersten Treffer verwandelte Laura Saenger eine weitere Ecke in das linkere obere Toreck zum 2:2 (28., KE). Doch damit immer noch nicht genug, auch Köln konterte wenige Sekunden vor Abpfiff noch einmal: Katharina Reuten verwandelte in der Drehung den Ball aus der Luft zum 3:2 Halbzeitstand (30., KE).

Auch im zweiten Spielabschnitt ging es gleich einmal so weiter. Der HTHC erzielte nach wenigen Minuten zum dritten Mal den Ausgleich. Den Treffer zum 3:3 drückte Albane Garot aus einer unübersichtlichen Situation heraus über die Torlinie (35.). Gleich im Gegenzug setzte Rebecca Grote, mit sieben Treffer bisher die Top-Torschützin in der Bundesligasaison, eine Strafecke neben das Tor (37.).

Im vierten Viertel sahen die Zuschauer ein weiter enges und spannendes Spiel. Doch bis zum Schluss gelang keiner der beiden Mannschaften ein weiterer Treffer. Köln und Harvestehude teilen sich in diesem hoch attraktiven Spiel also die Punkte und trennen sich gerecht mit einem 3:3 Unentschieden. Rot-Weiss Köln empfängt am morgigen Sonntag den Düsseldorfer HC zu einem Heimspiel (12:00 Uhr) – Harvestehude spielt ebenfalls daheim gegen Uhlenhorst Mülheim (14:00 Uhr).

Uhlenhorst Mülheim - UHC Hamburg 0:1 (0:1)

Nachdem bereits in der letzten Saison erst in den Play-down Spielen der Klassenerhalt gelang, hat Uhlenhorst Mülheim auch in diesem Jahr einen schwierigen Saisonstart erwischt. Mut macht aber das letzte Wochenende, als man sich mit dem Münchner SC die Punkte teilen konnte. Die Damen des UHC Hamburg hingegen hatten drei wichtige Punkte aus Berlin entführen können.

Die ganz in blau gekleideten Hamburgerinnen gingen nach nur vier Spielminuten prompt in Führung. Sophie Stomps verwandelte eine kurze Ecke per Schlenzball ins linke untere Eck (4., KE). Eine weitere Möglichkeit für den UHC im ersten Viertel, wieder nach Strafecke, blieb indes ungenutzt.

Im weitere Spielverlauf zeigten beide Mannschaften ein ansehnliches Spiel mit zahlreichen Torchancen. Dabei ließen vor allem die Gäste aus dem Norden einige Strafecken liegen. Beiden Teams war über die gesamten 60 Minuten hinweg kein weiterer Treffer vergönnt. So holen sich die Damen des UHC Hamburg einen 0:1 Auswärtssieg – für Uhlenhorst Mülheim zeichnet sich ab, dass es wohl auch in dieser Saison ein Kampf um den Klassenerhalt werden wird.

Die Mülheimerinnen reisen zum nächsten Spiel nach Hamburg und treffen dort auf den Harvestehuder THC (14:00 Uhr), während der UHC Hamburg zum Derby gegen den Großflottbeker THGC antritt (15:45 Uhr).

TSV Mannheim Hockey - Bremer HC 1:3 (1:1)

Das Volvo E.R.B. Topspiel der Woche war gleichzeitig das Duell der beiden Aufsteiger, aber auch aktuellen Letztplatzierten der jeweiligen Staffel. Ein Sieg in diesem Kellerduell also eine gute Möglichkeit, sich näher an die weiteren Mannschaften heranzuarbeiten.

Zu einer ersten Gelegenheit kam der in der Anfangsphase etwas stärkere Bremer HC. Eine Bremer Stürmerin hatte die Mannheimer Defensive überlaufen und war im Schusskreis gefoult worden. Die fällige Strafecke parierte die Torfrau Johanna Schek sicher (7.). Nach einem langen Schlag, der einer Mannheimer Abwehrspielerin durchrutschte, gelangte die Kugel zu Gesa Lubienski. Diese umkurvte zwar die Torfrau, traf aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten (13.).

Im zweiten Viertel kam auch der TSV Mannheim Hockey dann endlich einmal mehr aus der eigenen Hälfte heraus und wurde gefährlicher. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt zwar sehr intensiv, aber noch von zu vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Eine Strafecke für Bremen Mitte des zweiten Viertels wurde sicher entschärft (20.). Stattdessen war der TSVMH nach einer solchen mit mehr Erfolg: Dem Schlenzer ins rechte untere Ecke von Ines Wanner hatte keine Defensivspielerin mehr etwas entgegen zu setzen (29., KE). Das späte Führungstor konterten die Gäste aber nur zehn Sekunden nach dem Wiederanpfiff. Ein Pass zurück, ein langer Schlag nach links, Hereingabe auf Natalie Hoppe, die frei vor der Torhüterin nur noch den Ball abfälschen musste (29.). Nachdem im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche fast eine ganze Halbzeit kein Treffer hatte fallen wollen, ging es in diesen Sekunden vor der Pause umso schneller – mit einem 1:1 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabine.

Nach sechs Minuten in der zweiten Halbzeit, bisher war das Spiel recht ausgeglichen gewesen, brachte Johanna Mühl dann ihre Bremerinnen in Führung: Nach einer Hereingabe von der rechten Seite drückte sie den Ball im Nachschuss über die Linie (37.). Bremen versuchte nun, eine Vorentscheidung zu erzielen und stand hoch, um den TSV Mannheim Hockey früh anzudrängen. Doch Mannheim überstand sowohl diese, als auch eine Phase in Unterzahl zu Beginn des vierten Viertels.

Ein Schlag aus etwa zehn Meter mittig vor dem Tor brachte dann aber das 1:3 für die Gäste aus Bremen. Mariquena Granatto erzielte den Treffer und gleichzeitig den Endstand (54.). Der Bremer HC gewinnt also das Volvo E.R.B. Topspiel der Woche und das Duell der beiden Aufsteiger. Für den TSV Mannheim Hockey steht damit weiter nur ein Punkt auf dem Konto.

Die Damen des TSV Mannheim Hockey komplettieren ihr Heim-Wochenende mit dem morgigen Spiel gegen den Berliner HC (14:00 Uhr). Bremen reist weiter in den Süden zum Münchner SC (12:00 Uhr).

Mannheimer HC - Berliner HC 1:1 (1:1)

Erst zwei Gegentore in sieben Spielen, dazu die perfekte Ausbeute von 21 Punkten. So lautet die bisherige Saisonbilanz des Mannheimer HC. Mit den Damen des Berliner HC war an diesem Samstag eine offensivschwache Mannschaft zu Gast, der Club aus der Hauptstadt kann zu diesem Zeitpunkt lediglich acht eigene Tore verbuchen.

Nachdem im ersten Viertel kein Treffer hatte fallen wollen, eröffneten die Gastgeberinnen gleich nachdem das zweite Viertel angepfiffen wurde mit einem Treffer zum 1:0. Charlotte Hendrix hatte ihre Mannschaft nach einer Strafecke in Führung gebracht (16., KE). Den Ausgleichstreffer besorgte Linnea Weidemann, ebenfalls nach einer kurzen Ecke, vor der Pause (27., KE). Mit diesem 1:1 Halbzeitstand ging es in die Kabine.

In einem recht ereignisarmen dritten Abschnitt, hielten die Gäste aus Berlin weiter gut mit den favorisierten Mannheimerinnen mit. Beide Mannschaften schienen nicht das letzte Risiko gehen zu wollen und blieben somit nach drei Vierteln ohne einen weiteren Treffer. Und auch im letzten Viertel waren die Offensivaktionen das große Manko beider Teams. Eine Möglichkeit knapp sieben Minuten vor dem Ende setzte eine Mannheimer Stürmerin weit über das Tor. Berlin kam in dieser Phase nur noch selten zu Entlastung, meist waren es die Mannheimerinnen, die sich im Pressing den Ball erobern konnten.

Die beste Möglichkeit bekamen die Gastgeberinnen nach einer Strafecke zweieinhalb Minuten vor Ende. Doch beim Torschuss von Lucina van der Heyde stand eine eigene Mitspielerin in der Schussbahn (58.).

Mannheim und Berlin teilen sich mit diesem 1:1 die Punkte – während der MHC zum ersten Mal Punkte in dieser Saison liegen lässt, holen sich die Gäste einen wichtigen Zähler. Berlin trifft morgen auf die zweite Mannheimer Mannschaft des TSV Mannheim Hockey (14:00 Uhr). Für die Damen des Mannheimer HC geht es gegen den Club an der Alster (12:00 Uhr).

"Leider hatten wir bisher jedes Jahr in der Hinrunde mal so ein Spiel dabei und wir kriegen es nicht hin, konstant Leistung zu bringen, das ist eigentlich das, was mich am meisten nervt [...], nicht der Punktverlust."
Nicklas Benecke, Trainer Mannheimer HC

Düsseldorfer HC - Großflottbeker THGC 1:3 (0:1)

Ein einseitige Begegnung hatten die Düsseldorfer Zuschauer beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams vor über einem Jahr erleben dürfen. Beim 5:0 Heimsieg, dem ersten Spiel der vergangenen Saison, war Düsseldorf dem damaligen Aufsteiger klar überlegen. Und auch heute ging der amtierende Meister mit der Favoritenrolle in die Partie – doch da sich Großflottbek mittlerweile den Ruf, nahezu jedem Gegner ein schweres Spiel und zumindest ein knappes Ergebnis abringen zu können, erarbeitet hat, sollte Düsseldorf vor dem heutigen Aufeinandertreffen gewarnt sein.

In den Anfangsminuten spielte zunächst der DHC. Aus den Ballbesitzphasen wollte sich aber noch keine Torchance ergeben. Nach knapp sieben Minuten kam dann auch Großflottbek zum ersten Kreiseintritt, die Hereingabe verstoppte aber eine Stürmerin (7.). Ein Rückhandschuss in der selben Minute von Lara Pampin, wurde von Torhüterin Nathalie Kubalski pariert. Auf der Gegenseite kam in der 9. Minute Agustina Albertarrio zum Abschluss aus halblinker Position, der ebenfalls abgewehrt werden konnte. Den Gästen, die nun besser im Spiel waren, gelang zweieinhalb Minuten vor Viertelende dann endlich das erste Tor der Partie: Agustina Gorzelany verwandelte eine Strafecke halbhoch zum 0:1 (13., KE).

Die Gäste aus der Hansestadt zeigten sich weiter energisch und selbstsicher: Ein Torschuss von Schusskreisrand verfehlte in der 19. Minute nur knapp das Düsseldorfer Gehäuse. Aber auch auf der Gegenseite gab es Torchancen, etwa für erneut Albertarrio, die Marta Kucharska im Tor umkurvt hatte und den Rückhandschuss aus spitzem Winkel aber nicht auf das Tor bringen konnte (19.). Und auch kurze Zeit später war es wieder die sehr aktive Agustina Albertarrio, die mit einem weiteren Rückhandschuss das Tor verfehlte (21.). Die starke Torfrau Kucharska beim GTHGC zeichnete sich in der Folge mehrmals aus, etwa bei einer Strafecke Düsseldorferinnen in der 24. Minute. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff scheiterte dann auch Marie Hahn mit einem Rückhandschrubber, den sie nicht richtig traf (27.).

Auch in der zweiten Hälfte drückten zunächst erst einmal nur die Gastgeberinnen auf den Ausgleich. Doch Elizabeth Murphy, die in der zweiten Halbzeit in Großflottbeks Tor stand, parierte stark (34.). Eine weiterer Versuch über eine Stechervariante der Düsseldorfer Damen blieb ebenfalls erfolglos (35.). In der 39. Minute war es dann jedoch soweit: Tessa-Margot Schubert hatte sich gut in den Schusskreis gedribbelt und den Ball vor das Tor gebracht. Großflottbek konnte nicht klären, den Schuss aus kurzer Distanz von Nele Rösch parierte Murphy zwar noch, beim Nachschuss aus der Luft von Rösch blieb sie aber chancenlos (39.).

Im letzten Abschnitt hatten beide Teams dann Chancen das Spiel zu gewinnen, etwa Düsseldorf in der 48. Spielminute als eine Flanke von Sophia Schwabe vor dem Tor vorbeirauschte oder nur eine Minute später die Gäste, die über Jette Fleschütz gekontert hatten. Zwei Strafecken knapp zehn Minuten vor Ende ließen die Düsseldorferinnen liegen. Nach einer weiteren Strafecke war der Ball dann bereits im Tor der Hamburgerinnen, doch der Unparteiische entschied darauf die Ecke wiederholen zu lassen (52.). Diese wurde dann jedoch verstoppt und Großflottbek konnte somit das 1:1 weiter halten.

In dieser Phase des Drucks von Düsseldorf konterte Großflottbek über Sofia Maldonado Maxzud. Diese spielte einen langen Pass von links in die Spitze zu Greta Schabacker. Nur ein Foul im Torschuss konnte Düsseldorf noch vor dem drohenden Rückstand bewahren, was einen Siebenmeter für den Großflottbeker THGC zur Folge hatte: Agustina Gorzelany übernahm Verantwortung und traf gegen Nationaltorhüterin Nathalie Kubalski in die linke untere Ecke (55., 7-m). Der DHC nahm in der Folge Kubalski zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Feld und kassierte statt eines erneuten Ausgleichstreffers sogar noch das 1:3 durch Jette Fleschütz (58.).

Großflottbek darf am morgigen Sonntag auf heimischer Anlage gegen den UHC Hamburg antreten (15:45 Uhr), Düsseldorf spielt gegen Rot-Weiss Köln (12:00 Uhr).

Foto: Stephan Fehrmann (SportsGallery)

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