Titelverteidiger Düsseldorfer HC geht als erklärter Favorit in die Hallensaison

Eine satte Mehrheit unter den befragten 24 Damen-Erstligisten geht davon aus, dass der Düsseldorfer HC seinen Titel als Deutscher Hallenmeister verteidigen wird. Allerdings liegen auch für die DHC-Damen erst einmal zehn Gruppenspiele in der 1. Bundesliga an.

Die Freitagsbegegnung zwischen TSV Mannheim und Rüsselsheimer RK läutet das Wochenendprogramm der ersten 23 von insgesamt 120 Ligapartien ein. Bis auf Crefelder HTC und Uhlenhorst Mülheim in der West-Gruppe haben alle anderen Teams zum Auftakt gleich ein Doppelpensum vor sich. Das „Topspiel der Woche“ bestreiten dabei zwei Endrundenteilnehmer der vorigen Saison, Düsseldorfer HC und Rot-Weiss Köln. Anders als im männlichen Bereich müssen die Damen-Erstligisten in dieser Hallensaison auf keine Nationalspieler-Abstellungen Rücksicht nehmen.

 

Die vier Aufsteiger stehen vor besonderen Herausforderungen. Nord-Neuling Bremer HC möchte unter dem neuen Cheftrainer Florian Keller seine allerersten Punkte im Hallen-Oberhaus holen, nachdem das BHC-Damenteam 2018/19 seine bisher einzige Hallen-Bundesligasaison ohne einen einzigen Zähler beenden musste. Die Auftaktgegner Harvestehude und Alster könnten für den BHC allerdings härter kaum sein. Im Osten trifft Rückkehrer TC Blau-Weiss zunächst auf die Berliner Konkurrenten Zehlendorfer Wespen und TuS Lichterfelde. Süd-Aufsteiger Nürnberger HTC empfängt die beiden Mannheimer Teams MHC und Feudenheimer HC, und der RTHC Leverkusen hat es bei seinem Comeback nach fünf Jahren Erstligaentzug (Hallenabstieg 2017) mit Uhlenhorst Mülheim und Bonner THV zu tun.

 

Für alle, die nicht ganz so vertraut sind mit den Regularien: In der Hallen-Bundesliga wird in den vier regionalen Gruppen Nord, Ost, Süd und West mit je sechs Mannschaften gespielt. Nach einer Hin- und Rückrunde mit insgesamt zehn Ligaspielen gelangen die Tabellenersten und -zweiten der Gruppen der 1.BL ins DM-Viertelfinale (28. Januar). Dort treffen heuer die Teams aus Nord und West sowie Ost und Süd aufeinander, wobei wie immer die Gruppensieger Heimrecht in diesem K.o.-Spiel haben. Die vier Gewinner bestreiten eine Woche später (4./5. Februar) in Frankfurt in der Ballsporthalle das Final-Four um die 61. Deutschen Hallenmeisterschaft. Die Tabellenletzten der vier 1.BL-Gruppen steigen in die zweite Liga ab. Ersetzt werden die Absteiger durch die Gruppengewinner der 2. Bundesliga, die es im weiblichen Bereich nun erstmals auch in der Halle gibt.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / SportsGallery, S.Fehrmann

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