Spannung bis zum Schluss in Hamburg - Berlin mit Überraschungssieg gegen Krefeld

Derby Wahnsinn: Der HTHC dreht noch das Spiel beim Hamburger Polo Club und der CADA gewinnt knapp gegen den UHC. Im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche gewinnt Köln deutlich, Berlin fügt Krefeld die erste Niederlage zu. Dazu spielen München und Mülheim unentschieden, der TSV Mannheim Hockey gewinnt das Kellerduell gegen Düsseldorf. Die Spielberichte:

Münchner SC - uhlenhorst mülheim 3:3 (1:1)

Im April 2018 gab es das letzte Duell zwischen dem Münchner SC und Uhlenhorst Mülheim. Mit einem knappen 5:4 konnten die Münchner damals das Spiel für sich entscheiden, doch am Ende der Saison musste man den Gang in die 2. Bundesliga antreten, während die Mülheimer die Meisterschaft feiern durften.

In der kalten und verregneten bayerischen Landeshauptstadt brauchten beide Mannschaften im ersten Viertel etwas, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ein ausgeglichenes Spiel sah zwei bessere Chancen für die Gäste, die jedoch erfolglos blieben: Ein Schuss von Malte Hellwig traf nur den eigenen Mitspieler, knapp vor Viertelende bediente Hellwig dann noch einmal Mitspieler Henrik Mertgens, doch dessen Heber ging nur über das Tor (13.).

Nach 23 Minuten gelang wiederum den Hausherren dann aber mit ihrer ersten Strafecke und Chance des Spiels die Führung: Der Schuss von Nikas Berendts schlug in der rechten unteren Ecke ein (23., KE). Doch die Mülheimer Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Hellwig führte einen Freischlag am Schusskreisrand schnell aus, drang über rechts in den Kreis ein und brachte die Flanke an den langen Pfosten auf den Neuseeländer Harry Miskimmin, der den Ball zum 1:1 in das Tor blockte (26.).

Das dritte Viertel hatte nur wenig offensiv Ansehnliches parat. Beide Teams fanden nur selten den Weg vor das gegnerische Tor, es entwickelte sich die erwartet enge Partie. Gegen Ende des Abschnitts wurde Mülheim dann etwas gefährlicher, eine Strafecke von Windfeder wurde sicher pariert (38.). Auf der Gegenseite erarbeitete sich der Münchner SC ebenfalls eine Strafecke, die aber vergeben wurde (43.). Eine Minute später hingegen war ein weiterer Versuch dann schließlich erfolgreich: Philip Holzmüller mit einem Stecher brachte die 2:1 Führung für die Gastgeber (44., KE).

Gleich zu Beginn des vierten Abschnitts schlugen die Gäste aus Mülheim wieder zurück: Ein Schuss aus der Drehung ins kurze Eck von Moritz Ludwig brachte das 2:2 (50.). Doch der Aufsteiger aus München behielt die Nerven und Nikas Berendts zeigte fast die Kopie des ersten Treffers zur erneuten Münchner Führung (51., KE). Ein über weite Teile enges und defensiv sicher geführtes Spiel beider Mannschaften entwickelte sich nun zu einem wahren Offensivspektakel. Denn Uhlenhorst Mülheim bewies ein drittes Mal die Qualität, nach einem Rückstand zurückzukommen: Ein Stecher im Fallen von Miskimmin und es stand 3:3 (55.).  

Trotz großer Bemühungen beider Mannschaften, blieb es bei diesem Endstand. Der Münchner SC steht am kommenden Samstag in einem Auswärtsspiel dem Düsseldorfer HC gegenüber (24. September, 16:30 Uhr), während Mülheim gegen den Hamburger Polo Club antritt (24. September, 15:00 Uhr).

"Das war mit Sicherheit heute unsere schwächste Saisonleistung, dass dann noch ein Punkt gegen Mülheim herausspringt, spricht sicherlich auch für die Qualität, die wir haben."
Patrick Fritsche, Trainer Münchner SC

Hamburger polo club - harvestehuder thc 3:4 (1:2)

Da die Partie zwischen dem Vorjahresfinalisten Hamburger Polo Club und dem amtierenden Meister Rot-Weiss Köln am letzten Wochenende nicht gespielt wurde, haben die Herren des Hamburger Polo Club eine Begegnung weniger in den Beinen als die heutigen Gegner des Harvestehuder THC. Für die Gäste gab es in den ersten Partien nur wenig Verschnaufpause, einer Niederlage gegen den Club an der Alster folgten zwei knappe Siege in Berlin und München.

Nach einer anfänglichen Phase des Abtastens kamen die Hausherren immer besser in das Spiel. Die logische Konsequenz, der Führungstreffer, fiel in der achten Minute: Diede van Puffelen eroberte sich gegen den defensiven Mittelfeldspieler des HTHC in deren Aufbauspiel den Ball, umspielte mit einem Doppelpass über Constantin Staib den Torhüter und schob zum 1:0 ein (8.).

Ein Ballverlust von Staib an der eigenen Eckfahne kostete den Polo-Herren dann aber die Führung: Ntuli konterte über links, brachte eine Rückhandflanke fast von der Mittellinie vor das Tor der Hausherren, wo Luis Holste frei vor dem Torhüter das Duell mit diesem gewann, und den Ball zum 1:1 im Kasten des Polo Clubs unterbrachte (22.). Knapp vor dem Pausenpfiff verwandelte Paul Glander dann auch noch eine Strafecke zum 2:1 für den Harvestehuder THC (29., KE).

Ganze 15 Sekunden brauchte der Hamburger Polo Club nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleichstreffer. Der Angriff über die linke Seite wurde von Max Silanoglu vollendet, ein frühes 2:2 als die Gäste wohl noch nicht so richtig wach aus der Kabine gekommen waren (31.). Auch der weitere Verlauf des Viertels ging meist in Richtung des Gäste Tors – nur vier Minuten später fand ein Querpass vor dem Tor Hugo Inglis, der zur 3:2 Führung für den Hamburger Polo Club erhöhte (35.).

Die Schlussphase hatte dann noch einmal eine Druckphase der Gäste zu bieten, aus der sich der Hamburger Polo Club aber immer wieder lösen konnte. Weniger als drei Minuten vor dem Ende war es aber dennoch so weit, der HTHC erzielte in Person von Anton Pöhling, der den Ball irgendwie ins Tor stocherte, den 3:3 Ausgleich (58.). Damit war allerdings noch nicht Schluss: Harvestehude eroberte sich den Ball an der Viertellinie, Maximilian Schlüter kam vom Kreisrand zum Schuss und Luis Holste hielt seinen Schläger noch in diesen Schuss. Gegen den abgefälschten Ball war für Niklas Garst im Tor der Gastgeber nichts zu machen, Harvestehude kam tatsächlich noch einmal zurück und drehte das Spiel mit diesem Treffer noch zu ihren Gunsten (59.).

Ein bis zuletzt spannendes Spiel endet mit einem 3:4 Auswärtssieg für den Harvestehuder THC. Die Herren des Hamburger Polo Club treten nächstes Wochenende in einem Auswärtsspiel gegen Uhlenhorst Mülheim an (24. September, 15:00 Uhr) und der Harvestehuder THC spielt fast zeitgleich gegen den Mannheimer HC (24. September, 15:15 Uhr).

club an der alster - uhc hamburg 3:2 (0:1)

Mit einem 1:0 für den Club an der Alster endete das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, der Torschütze damals – Moritz Schnepel. Und auch heute, in einem der zahlreichen Hamburger Derbys, sollte Schnepel eine ganz entscheidende Rolle spielen.

Erst nach mehr als zehn Minuten kam der Club an der Alster zu einem erwähnenswerten Angriff, doch Torhüter Moritz Bretschneider war zur Stelle (12.). Nur durch Fehler des Gegners gelang den beiden Mannschaften bis zu diesem Zeitpunkt offensiv etwas. Eine Minute vor Abpfiff des Viertels hatte der UHC Hamburg dann noch einmal die Chance per Strafecke, der Direktschuss wurde jedoch abgelaufen (15.).

Gleich zu Beginn des zweiten Viertels kam Florian Sperling mit der argentinischen Rückhand zum Schuss, aber Thomas Alexander im Tor der Club an der Alster parierte spektakulär (32.). Der zweiten Versuch nach einer Strafecke für den UHC Hamburg war dann erfolgreich: Trotz verstoppter Herausgabe kam Michel Struthoff noch zum Schuss, der noch von einem Schläger eines Alster Spielers abgefälscht wurde und Alexander im Tor keine Abwehrchance ließ (25., KE). Auf der Gegenseite verpasste Alster ihrerseits die Chance, eine kurze Ecke zum Ausgleich zu nutzen (28.)

Nach Wiederanpfiff ging der UHC dann sogar mit zwei Toren in Führung: Nach einem schönen Seitenwechsel hatte Struthoff zu viel Platz und kam von der rechten Seite zum Abschluss – CADA-Torhüter Thomas Alexander sah bei diesem Abschluss allerdings nicht gut aus (32.). Viel Platz hatte dann auch die Offensivabteilung der Gastgeber nur einige Minuten später. Federico Fernandez Onega legte mittig vor dem Schusskreis mit der Rückhand nach rechts in den Kreis zu Struan Walker, dieser auf Jack Heldens, der den bereits geschlagenen Torhüter überwinden konnte (37.). Der Anschlusstreffer war noch nicht genug für dieses Viertel, ein Freischlag für Alster wurde schnell als Pass in den Schusskreis gespielt, wo ihn Struan Walker nur annehmen musste und mit einem schnellen Rückhandschuss ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich traf (42.).

In einem sehr ansehnlichen letzten Viertel, war der Club an der Alster dann tatsächlich noch in der Lage, das Spiel zu drehen: Eine Strafecke von Max Schnepel, die Torhüter Bretschneider unglücklich durchrutschen ließ, besorgte das 3:2 für die Hausherren (56., KE). Hatte der 28-jährige Abwehrspieler in der letzten Saison bereits das Duell der beiden Teams mit seinem Tor entschieden, gelang ihm auch heute der so wichtige Siegtreffer für den Club an der Alster.        

Am nächsten Wochenende trifft der Club an der Alster auf den Crefelder HTC (24. September, 14:00 Uhr) und der UHC Hamburg in einem Heimspiel auf den TSV Mannheim Hockey (24. September, 12:00 Uhr).

berliner hc - crefelder htc 3:1 (0:0)

Der Berliner HC, mit drei Punkten aus den ersten drei Spielen, war am heutigen Samstag darauf aus, im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Krefeld endlich weitere Zähler zu sammeln. Vor knapp zwei Jahren war man sich zuletzt in einem Pflichtspiel gegenübergestanden – Berlin als Sieger hervorgegangen und Krefeld am Ende der Saison aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Doch seit ihrem Wiederaufstieg ist der Crefelder HTC die Mannschaft der Stunde, alle drei Saisonspiele hatte man gewinnen können.

Im Spielaufbau hatten beide Mannschaften zunächst Probleme, Berlin stand defensiv sicher, während Krefeld zwar mehr vom Spiel und mehr Ballbesitz verzeichnete, aber ideenlos blieb. Offensiv fand aber auch der BHC keinen Weg gegen die Manndeckung der Krefelder, so hielt das 0:0 bis zur Halbzeitpause. Ein Spiel auf Augenhöhe, voller Zweikämpfe und zu diesem Zeitpunkt noch ohne Tore.

Dafür startete Berlin furios in die zweite Hälfte: Ein Rückhandschuss von Marian Klink und die erste richtige Szene in dieser Halbzeit führten direkt einmal zu einem Treffer – dem 1:0 für die Gastgeber (31.). Drei Minuten nach dem Rückstand hatte Krefeld dann eine Strafecke erhalten, doch nutzte diese nicht zum Ausgleich (34.). Eine weitere Möglichkeit in der 39. Minute ging nur knapp über das Tor von Jonathan Klages (39.).

Nach drei Minuten im letzten Viertel kam der Crefelder HTC zum Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt im Spiel durchaus in Ordnung ging. Stürmer Nicolas Acosta traf unter Klages hindurch zum 1:1 für die Gäste (48.). Für Berlin bot sich in der Folge aber wieder die Chance, den Spielstand auf Führung für die Hausherren zu drehen: Kapitän Paul Dösch verwandelte einen Siebenmeter sicher ins linke untere Eck zum 2:1 (51.). Mehrere Strafecken kurz vor Ende brachten dem Berliner HC dann die Entscheidung. Wieder war es Dösch, der die Nerven bewahren und das Tor erzielen konnte (58., KE).

Ein 3:1-Sieg für Berlin und die ersten Punkte, die der Crefelder HTC in dieser Bundesligasaison liegen lässt. Die Berliner Herren treffen am nächsten Samstag auf Rot-Weiss Köln (24. September, 12:00 Uhr), der Crefelder HTC wird Gegner des Club an der Alster (24. September, 14:00 Uhr).

tsv mannheim hockey - düsseldorfer hc 6:1 (2:0)

TSV Mannheim Hockey gegen den Düsseldorfer HC. Beide Mannschaften hatten in der Vorsaison die Play-down Spiele erfolgreich bestritten und gegen Nürnberg und Frankfurt den Klassenerhalt gesichert. Trotz guter Auftritte steht bei beiden Teams in dieser Saison noch kein Zähler auf dem Punktekonto – ein Sieg heute könnte also beiden Mannschaften den nötigen Auftrieb geben, um besser in die Saison zu kommen.

Leandro Tolini, argentinischer Nationalspieler im Dienste des TSV Mannheim Hockey, eröffnete seinen Tag als Strafeckenschütze gleich nach drei Minuten mit einem strammen Schuss ins linke untere Eck (3., KE). Ein perfekter Start für die Hausherren, der frühe Rückstand für die Gäste aus Düsseldorf. In einer über weite Strecken engen und ausgeglichenen, aber gleichzeitig etwas langwierigen Halbzeit, durften die heimischen Fans der Mannheimer kurz vor dem Pausenpfiff dann noch ein zweites Mal ihren argentinischen Star bejubeln: Tolinis Schuss war eine nahezu identische Version des ersten Treffers, bei dem der Düsseldorfer Torhüter erneut keine Chance hatte (26., KE).

Auch in der zweiten Hälfte ging die Eckenshow von Tolini weiter, diesmal traf er mit einem sehr harten Schuss flach in die Mitte durch die Beine von Torhüter Anton Zickler (35., KE). Gleich im Gegenzug kam der DHC ebenfalls zu einer Strafecke, die erste der Gäste in dieser Partie: Eine Linksablage über Fabio Schütze fand ihren Weg in das Tor (35., KE) – die direkte Antwort von Düsseldorf.

Der TSV Mannheim Hockey zeigte nach etwas weniger als 40 gespielten Minuten, dass sie am heutigen Tage auch ohne die Ecken von Tolini in der Lage waren, ein Tor zu erzielen. Ein schöner Angriff, vorgetragen über die rechte Seite, wurde durch Vitus Thoma vollendet (38.). Doch Tolini schien ebenfalls noch nicht fertig, ein weiterer Treffer ins linke Eck, brachte dem TSV Mannheim Hockey das 5:1 (41., KE). Eine Minute später erhöhte dann auch noch Nicolas Proske zum 6:1 Endstand (42.).

Im nächsten Spiel der Mannheimer stehen die Herren dem UHC Hamburg gegenüber (24. September, 12:00 Uhr) und die Düsseldorfer Herren gastieren beim Münchner SC (24. September, 16:30 Uhr).

mannheimer hc - rot-weiss köln 1:4 (1:3)

Zum Volvo E.R.B. Topspiel der Woche und gleichzeitig dem letzten Spiel am heutigen Tag, empfing der Mannheimer HC die Gäste aus Köln. Diese hatten am vergangenen Sonntag ausgesetzt, nachdem sie am Samstag beim Club an der Alster gewonnen hatten. Mannheim war am Samstag noch überraschend dem Crefelder HTC unterlegen, reagierte aber stark und besiegte Uhlenhorst Mülheim ohne Probleme mit 4:1.

Die Anfangsphase war noch geprägt von einigen Fehlpässen und dem Abtasten beider Mannschaften. Köln versuchte ruhig aus einem Dreieraufbau heraus, sich nach vorne zu kombinieren. Mannheim fand derweil noch keinen Weg durch die Defensive der ganz in weiß gekleideten Kölner. Eine Strafecke nach etwa acht Minuten brachte die bis dato beste Möglichkeit für Köln ein – und die nutzten die Gelegenheit prompt. Tom Grambusch, der die schlecht herausgegebene Ecke selbst stoppen musste, legte mit viel Übersicht ab auf Elian Mazkour, der den Ball flach durch die Beine von Torhüter Lukas Stumpf (8., KE) schoss. Die Gäste hatten kurz vor Abpfiff gleich noch eine große Möglichkeit, der Rückhandschuss von Mazkour ging aber nur an den Pfosten. Viel Glück für die Mannheimer in dieser Szene, denn Torhüter Stumpf hätte gegen diesen starken Schuss nichts auszusetzen gehabt (12.). Und weiter ging es gleich kurze Zeit später, Mannheim defensiv viel zu unaufmerksam, ließ Köln einen Freischlag in den Kreis bringen, wo Thies Prinz nur noch den Schläger in die Hereingabe halten musste und den Ball so unhaltbar zum 0:2 abfälschte (14.).

Ein bisher sehr starker Auftritt des amtierenden Meisters aus Köln ging auch vor der Pause so weiter: Mannheim war klar unterlegen und fand keine Wege gegen die Kombinationen von Köln, in eigene Ballbesitzphasen zu gelangen. Stattdessen erhöhten die Gäste sogar noch auf 0:3. Mannheim ließ Mazkour völlig frei im Schusskreis zum Abschluss kommen, dessen argentinische Rückhand schlug unhaltbar im oberen Eck ein (25.). Erst jetzt schien Mannheim richtig aufgewacht, eine Strafecke ging erst an den Pfosten, der Nachschuss dann an den Körper eines Kölner Defensivspielers (28.). Den fälligen Siebenmeter verwandelte Gonzalo Peillat gegen Vincent Vanasch, wenngleich Torhüter Vanasch sogar mit seinem Schläger am Ball war (28.).

Doch dem MHC war kein Comeback vergönnt: Gleich nach Wiederanpfiff konterten die Gäste über die linke Seite, über Prinz und Mazkour im Zusammenspiel. Die Flanke mit der Rückhand von Thies Prinz fand wieder Mazkour, der sich, ohne von einem Mannheimer Verteidiger aufgenommen zu werden, in der Zwischenzeit in den Schusskreis abgesetzt hatte. Mazkour holte einen Siebenmeter für die Kölner heraus, den Christopher Rühr in die linke obere Ecke verwandelte (31.).

Mannheim nahm in der Folge das Spiel in die Hand und hatte zum ersten Mal die Partie wirklich unter Kontrolle, Köln zog sich in die eigene Hälfte zurück und besann sich auf das Verteidigen, Vincent Vanasch parierte einige Male stark und hielt die Führung fest. Im letzten Viertel hatten die Mannheimer sich durch hohes Pressing noch einmal einige Kreissituationen erspielt, es wollte aber kein weiterer Treffer fallen. Zwei Minuten vor Ende durfte sich auch noch der eingewechselte Nationaltorhüter Jean Danneberg, der von Mannheim nach Köln gewechselt war, im Duell mit Eckenschütze Peillat auszeichnen.  

Ein insgesamt völlig verdienter 1:4 Sieg für die Gäste aus Köln, bei dem die Mannheimer Herren nur wenig auszusetzen hatten. Der Mannheimer HC tritt kommenden Samstag gegen den Harvestehuder THC an (24. September, 15:15 Uhr) und Rot-Weiss Köln steht dem Berliner HC gegenüber (24. September, 12:00 Uhr).

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Hans Kramhöller (SportsGallery)

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