Sieht Bonn die gleichen vier Mannschaften wie das Final4 2021?

Gibt es in zwei Wochen in Bonn die gleiche Besetzung des Damen-Endrundenfeldes wie 2021? Ob sich Düsseldorfer HC, Mannheimer HC, Club an der Alster und Rot-Weiss Köln erneut für das Final-Four qualifizieren werden, muss sich am Wochenende herausstellen. Auch im Abstiegskampf könnten Entscheidungen fallen.

Bei der ersten Runde der Viertelfinal-Play-offs setzten sich vor zwei Wochen in drei Fällen die favorisierten Mannschaften auf dem Platz des tiefer platzierten Herausforderers durch. Ein Heimsieg nun am Samstag könnte die Serie nun zu einem schnellen Ende bringen. Lediglich in einem Duell konnte das Heimrecht genutzt werden.

 

Der Harvestehuder THC, Dritter der Bundesliga-Staffel B, schlug Rot-Weiss Köln, Zweiter in Staffel A, nach 1:1-Unentschieden mit 2:1 im Shoot-out. Mit dem Sieg in der Tasche können die Hamburgerinnen nun mit Selbstbewusstsein in die Domstadt fahren. Sollte ihnen am Samstag (14 Uhr) ein zweiter Erfolg gelingen, wäre die Fahrkarte für die DM-Endrunde in Bonn gebucht. Doch Köln hat eine gewisse Erfahrung mit Fehlstarts ins Viertelfinale: Voriges Jahr ging gegen den UHC Hamburg ebenfalls das erste Spiel verloren (sogar auf eigenem Platz), was Rot-Weiss dann aber nicht daran hinderte, die beiden folgenden Partien zu gewinnen. So müsste es aus Kölner Sicht nun wieder laufen. Das Sonntagsspiel ist auf 12 Uhr angesetzt.

 

Unabhängig vom Ausgang für den HTHC wird aber ein Vertreter aus Hamburg auf alle Fälle in der Endrunde dabei sein. In einem anderen Viertelfinale kämpfen der Club an der Alster und der UHC um das Bonn-Ticket. Alster gewann die erste Partie beim UHC mit 2:1 und hat nun auf eigenem Platz am Samstag (15 Uhr) die Chance, vorzeitig alles klarzumachen. Sollte Uhlenhorst die Serie ausgleichen können, steht das Entscheidungsspiel am Sonntag um 14 Uhr an.

 

DM-Titelverteidiger Düsseldorfer HC wurde beim Berliner HC im ersten Spiel mit einem 2:0 seiner Favoritenstellung gerecht. Es wäre eine gehörige Überraschung, wenn der Staffelvierte BHC mit einem Sieg am Samstag (14 Uhr) ein drittes Spiel erzwingen würde, und es käme gar einer kleinen Sensation gleich, sollten sich die Berlinerinnen am Sonntag (12 Uhr) dann noch ein zweites Mal in Düsseldorf beim Staffelsieger durchsetzen können.

 

Ähnlich verteilt scheinen die Kräfteverhältnisse im Duell zwischen dem Mannheimer HC und dem Münchner SC. Der Vizemeister und punktbeste Erstligist nach der Ligaphase setzte sich bereits in München mit 3:0 durch und will nun auf der MHC-Anlage die Sache möglichst schon am Samstag (12 Uhr) beenden. Sollte der MSC mit einem Sieg ein Entscheidungsspiel erzwingen, fände das zur gleichen Uhrzeit am Sonntag statt.

 

Auf ein schnelles Ende der Serie ist sicher auch der Großflottbeker THGC im Play-down erpicht. Die Hamburgerinnen hatten die ersten beiden Heimspiele gegen TuS Lichterfelde bereits deutlich mit 4:0 und 5:2 für sich entschieden. Die Berlinerinnen müssten nun erst einmal ihre beiden Heimspiele am Samstag (14 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) gewinnen, um die Serie auszugleichen und damit ein entscheidendes fünftes Spiel am 4. Juni bei Flottbek zu erzwingen.

 

Ganz offen ist dagegen das Nachbarschaftsduell zwischen HTC Uhlenhorst Mülheim und Club Raffelberg. In der ersten Runde in Mülheim konnte jede Seite einen Sieg nach Shoot-out versuchen, erst jubelte Raffelberg, am nächsten Tag dann Mülheim. Jetzt geht es am Samstag (14 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) auf der CR-Anlage in Duisburg weiter. Um die Best-of-Five-Serie zu entscheiden, müsste ein Team beide Spiele gewinnen. Andersfalls kommt es am 4. Juni in Mülheim zum finalen fünften Aufeinandertreffen.

 

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / S.Müller, SportsGallery

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