Rot-Weiss Köln beim Final4 dabei!

Spiel zwei zwischen Rot-Weiss Köln und dem UHC Hamburg. Nach der sehr knappen Niederlage im Shootout in Spiel eins auf eigenem Platz, brauchte der UHC einen Sieg, um die Serie in ein finales drittes Spiel zu bringen. Die Kölner hingegen wollten den ersten Matchball nutzen und schafften das auch dank eines 3:0 (1:0)-Heimsiegs. Der Spielbericht:

Rot-Weiss Köln versuchte zu Beginn die Partie zu kontrollieren und hielt den Ball lange in den eigenen Reihen. Der UHC Hamburg verteidigte tief am und im eigenen Viertel und versuchte durch Umschaltsituationen gefährlich zu werden. Die erste richtig gute Gelegenheit der Partie gehörte dann auch den Gästen: Henri Schmid tauchte alleine vor Vincent Vanasch auf, doch sein Torabschluss mit der Rückhand rollte links am Tor vorbei (3.). Die Kölner blieben aber die aktivere und bessere Mannschaft. Im Anschluss an eine Wiederholungsecke von Tom Grambusch gaben die Unparteiischen 7-Meter für die Gastgeber: Christopher Rühr ließ sich nicht lange bitten und nagelte den Ball oben links zur Kölner Führung ins Tor (12.,7-m.). Der UHC hatte quasi im Gegenzug eine weitere gefährliche Konterchance, doch mehr als ein Abschlag für die Kölner kam dabei nicht heraus.

Der UHC Hamburg schaffte es zu Beginn des zweiten Viertels immer besser das Spiel offener zu gestalten. Torchancen ließen im zweiten Viertel lange auf sich warten, auch die erste Strafecke des UHC Hamburg brachte keine nennenswerte Torgefahr (29.). Mit der 1:0-Führung für Rot-Weiss Köln ging es dann auch in die Halbzeit.

Lange hatten die Zuschauer in Köln auf eine echte Torchance warten müssen, das änderte sich im dritten Viertel postwendend: Thies Prinz marschierte durch die gegnerische Hälfte und zog am Kreisrand mit der argentinischen Rückhand ab; Moritz Bretschneider im Hamburger Tor fischte den Ball in höchster Not gerade noch aus dem linken Eck. Die Kölner blieben aber am Drücker und nutzten eine weitere Standardsituation zum 2:0: Mink van der Weerden knallte einen leicht hoppelnden Schlenzer durch die Beine von Bretschneider ins Tor (37.,KE.). Der UHC kam in den folgenden Minuten erneut zu zwei Strafecken, doch auch die führten nicht zum gewünschten Anschlusstreffer. Die Gäste agierten nach dem 2:0 deutlich offensiver und versuchten die Spielkontrolle zu übernehmen. Mit der Schlussecke des dritten Viertels tat sich die größte Doppelchance der gesamten Begegnung auf: Eine Hereingabe, nach der eigentlich schon erfolgreich verteidigten Ecke, von der linken Seite konnte erst Tim Schwieren aus knapp zwei Metern nicht an Vincent Vanasch vorbei bringen und auch im Nachschuss scheiterte Maximilian Kloss am auch heute exellent aufgelegten belgischen Schlussmann (45.).

Der UHC Hamburg setzte im letzten Viertel alles auf eine Karte und griff die Kölner bereits tief in der eigenen Hälfte an und versuchte frühe Ballgewinne zu generieren. Das frühe Pressing der Hamburger eröffnete den Gastgebern natürlich jede Menge Räume um zu kontern: Eine zwei auf eins Situation spielten die Kölner eigentlich perfekt aus, doch Thies Prinz konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen, weil Bretschneider spektakulär dazwischen hechtete und den Ball mit dem Schläger ins Toraus abwehren konnte (50.). Viereinhalb Minuten vor dem Ende zogen die Hamburger auch ihren letzten Trumpf und agierten mit elf Feldspielern, doch es sollte alles nichts mehr ändern. Wenige Sekunden vor Schluss stellte Thies Prinz mit einem Volley den 3:0-Endstand her (60.). Dabei traf Prinz einen UHC-Feldspieler, der nach einem Klärungsversuch wenige Sekunden zuvor, noch im Tor lag und den Ball des Kölners abbekam. Eine kleine Rudelbildung im Anschluss lösten die Unparteiischen souverän auf und beendeten wenig später die Partie.

Rot-Weiss Köln gewinnt die Serie mit 2:0 und ist somit am kommenden Wochenende beim Final4 in Bonn dabei. Dort treffen die Kölner im Halbfinale entweder auf den Club an der Alster oder den Harvestehuder THC.

Foto: Hockeyliga e.V. / Sabine Müller (SportsGallery

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