Neuauflage der jüngsten DM-Endspiele stellt alles andere in den Schatten

An reizvollen Paarungen in der 1. Bundesliga Damen mangelt es am verlängerten Wochenende nicht. Aber die Neuauflage der DM-Endspiele 2021 (Foto) und 2022 stellt dann doch alles andere in den Schatten und ist auch das „Topspiel der Woche“.

Mannheimer HC und Düsseldorfer HC waren die beiden besten Mannschaften der zurückliegenden beiden Spielzeiten. Und auch in der aktuellen Saison liegen die beiden DM-Finalisten schon wieder ganz vorn in ihren Staffeltabellen, sind beide unbesiegt bislang. Während Mannheim fünf Mal als Sieger vom Platz ging, leistete sich Meister DHC neben seinen vier Siegen beim 3:3 in München immerhin einen Mini-Ausrutscher.

 

Nun trifft man sich zum ersten Mal seit dem 0:0 (mit einem 3:2 für Düsseldorf im Shoot-out) am 4. Juni im DM-Endspiel wieder. In der vorigen Saison konnte der Mannheimer HC das Heimspiel gegen Düsseldorf mit 1:0 gewinnen. Ob das wiederholt werden kann, hängt ein Stückweit bestimmt auch davon ab, wie der MHC seine ebenfalls superschwere Samstagsaufgabe gegen Rot-Weiss Köln meistern kann und wie viele Körner dann noch übrig bleiben für das Topspiel am Sonntag. Aber auch Düsseldorf hat am Vortag schon Arbeit in Form des Gastspiels beim TSV Mannheim.

 

Der Spieltag wird bereits am Freitagabend mit dem Hamburg-Duell zwischen Club an der Alster und Harvestehuder THC eröffnet. Für beide geht es neben der Vormachtstellung im Stadtrevier auch darum, Anschluss an die Tabellenführer zu halten. Auswärts sind die beiden anderen Hamburger Erstligisten gefordert. Der UHC spielt beim Berliner HC, dem vorigen Sonntag im sechsten Anlauf endlich der erste Dreier gelungen war. Gleiches gilt für den Bremer HC. Der Aufsteiger will das frische Selbstbewusstsein nutzen, um im Heimspiel gegen den Großflottbeker THGC den nächsten Coup zu landen.

 

Uhlenhorst Mülheim will am Sonntag im Heimspiel gegen den Münchner SC das Ruder herumreißen und nach zuletzt drei tor- und punktlosen Spielen endlich wieder zu einem Erfolgserlebnis zu kommen.

 

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Dirk Markgraf

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