HTHC siegt erneut im Shootout

Die enge Serie zwischen Rot-Weiss Köln und dem Harvestehuder THC ist nach zwei Spielen entschieden. Nach dem Sieg im Shootout des HTHC in Spiel eins, behielt der Rekordmeister auch heute in der entscheidenden Phase die Nerven und siegte 2:4 (1:1; 0:1) n.SO.. Die Kölner Damen scheiden somit unglücklich bereits im Viertelfinale aus. Der Spielbericht:

Nach dem wichtigen Sieg im Shooutout in Spiel eins startete der HTHC defensiv fokussiert in die Partie bei Rot-Weiss Köln. Auch die Kölner kamen zu keinen eigenen Treffer, dementsprechend war das 0:0 nach dem ersten Viertel folgerichtig.

Das zweite Viertel startete mit einem echten Paukenschlag: Ein Ball von der Grundlinie an den Kreisrand setzte Maren Kiefer mit einem direkten Schrubber mit der Argentinischen Rückhand halbhoch leicht rechts aus ihrer Sicht ins Kölner Tor zur 1:0 Führung für den HTHC (16.). Es blieb auch in der Folge eine defensiv starke Leistung beider Mannschaften und die Hamburger gingen mit der 1:0-Führung in die Kabine.

Rot-Weiss Köln versuchte quasi die gesamte zweite Halbzeit zum Ausgleich zu kommen, doch der Harvestehuder THC verteidigte die knappe Führung leidenschaftlich und vor allem erfolgreich. Den Kölnern ging langsam aber sicher die Zeit aus, doch kurz vor Schluss kamen die Kölnerinnen zum viel umjubelten Ausgleich: Helena Würker berührte eine Flanke von der rechten Seite im Kreis und lenkte den Ball durch die Beine von Rosa Krüger zum 1:1-Ausgleich ins Tor (58.). Wie schon in Spiel eins musste auch heute im Shootout ein Sieger ermittelt werden.

Die ersten vier Schützinnen vergaben zunächst: Fenja Poppe und Franzisca Hauke für den HTHC, Sophie Prumbaum und Pia Maertens für die Kölnerinnen. Katharina Kiefer gelang der erste Treffer im Shootout und somit die Führung für den Harvestehuder THC, doch die glich Camille Nobis direkt wieder aus. Emma Nolting traf anschließend für die Hamburgerinnen und Emma Boermanns vergab ihren Penalty. Katharina Kiefer hatte somit Matchball für den HTHC in dem Spiel und somit auch in der Serie: Sie tunnelte Julia Sonntag und ließ die Schwarz-Gelben jubeln!

Der Harvestehuder THC ist somit am kommenden Wochenende in Bonn beim Final4 dabei und hat weiterhin die Chance auf den ersten Deutschen Meistertitel auf dem Feld seit 1973.

HOCKEYLIGA e.V. / Stephan Fehrmann (SportsGallery)

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