Großflottbek hält souverän die Klasse. Mülheim schlägt Raffelberg

Der Großflottbeker THGC hat auch Spiel drei der Serie gegen TuS Lichterfelde gewonnen. Beim 0:2 (0:1)-Auswärtssieg blieben die GTHGC-Damen sogar ohne Gegentor und sind somit auch in der kommenden Saison Erstligist, während TuSLi den Gang in die 2. Bundesliga antreten muss. Im zweiten Spiel schlägt Mülheim den Club Raffelberg. Die Spielberichte:

TuS Lichterfelde - Großflottbeker THGC 0:2 (0:1)

Der Großflottbeker THGC hatte nach den beiden Heimsiegen vor zwei Wochen in Spiel drei der Serie gegen TuS Lichterfelde aus Berlin den ersten Matchball, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Wie schon bei den beiden Spielen in Hamburg ließen die GTHGC-Damen TuSLi keine Chance und sind dank des heutigen 0:2 (0:1)-Auswärtssiegs auch in der Saison 2022/2023 Erstligist.

Der Druck lag natürlich auf den Gastgebern, die bei einer weiteren Niederlage in die 2. Bundesliga absteigen würden. Das erste Tor der Partie erzielte jedoch der Großflottbeker THGC durch Jette Fleschütz, die per Strafecke erfolgreich war (20., KE). TuS Lichterfelde versuchte in der Folge zum Ausgleich zu kommen und musste zu Beginn des dritten Viertels den nächsten Rückschlag hinnehmen: Belén Iglesias Marco erhöhte für den GTHGC auf 0:2 (35.). Es sollte bis zum Schluss dabei bleiben! TuS Lichterfelde muss nach einem Zähler aus 16 Hauptrundenspielen und drei Niederlagen in drei Spielen in den Playdowns den Gang in die 2. Hockeybundesliga antreten, während der Großflottbeker THGC auch in der kommenden Saison in der Hockeybundesliga dabei sein wird.

Erfolgreich die Liga gehalten. Durch das ganze Serie waren wie nie in Gefahr. Glückwunsch an das Team!"
Richard Barlow- Coach Großflottbeker THGC Damen

Club Raffelberg – Uhlenhorst Mülheim 1:3 (1:1)

Zwei Spiele dieser Serie fanden vor zwei Wochen statt – zweimal fiel die Entscheidung zwischen dem Club Raffelberg und Uhlenhorst Mülheim erst im Shootout. Während im ersten Spiel Raffelberg erst kurz vor Ende den Ausgleich erzielt und dann den Sieg im Shootout davongetragen hatte, war im zweiten Spiel Mülheim überlegen.

Und auch heute präsentierten sich die Damen aus Raffelberg zunächst mutig und mit den Mülheimerinnen auf Augenhöhe. So gingen sie nach einer Strafecke auch direkt in Führung, Giulia Funkel hatte nach rechts abgelegt, wo Carolin Schmid in freier Schussposition platziert ins lange Eck verwandeln konnte (4., KE)

Die Mülheimer Antwort ließ etwas auf sich warten, erst kurz vor Ende des Viertels war Nika Hansen erfolgreich: Etwas glücklich gelangte der Ball durch den Schusskreis zur Mülheimerin, die über die liegende Torfrau mit einem Rückhandschuss den Ball im Tor versenkte (15.).

In der zweiten Hälfte ließ Mülheim einige große Chancen ungenutzt, konnte erst kurz vor Viertelende in Führung gehen. Nach einer Strafecke, die diesmal als Variante über die linke Seite ausgespielt wurde, brachte Petra Ankenbrand den Ball irgendwie an der Raffelberger Torfrau vorbei und ihre Mannschaft in Führung (43., KE).

Auch wenn man aus dieser Serie vor allem gelernt haben sollte, dann dass man Raffelberg keineswegs abschreiben sollte, war den Gastgeberinnen heute nicht vergönnt das Spiel noch einmal zu drehen. Stattdessen konterten die Mülheimerinnen in der Schlussphase, als Raffelberg die Torfrau aus dem Spiel genommen hatte, und erzielten noch den 1:3 Endstand in Person von erneut Petra Ankenbrand (60.).

Mit diesem Erfolg geht Uhlenhorst Mülheim in der Play-down Serie in Führung. Morgen treffen beide Mannschaften erneut aufeinander (29. Mai, 12:00 Uhr).

Foto: Hockeyliga e.V. / Marc Junge SportsGallery

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