Großflottbek fast am Ziel, Mülheim gelingt der Ausgleich

Die Damen des Großflottbeker THGC haben am Sonntag den zweiten Sieg der Serie gegen TuS Lichterfelde gefeiert. Am Ende stand ein klarer 5:2 (4:0)-Heimsieg. Uhlenhorst Mülheim hingegen hat den wichtigen Ausgleich in der Serie gegen den Club Raffelberg geschafft. Am Ende siegten die Gastgeberinnen denkbar knapp mit 4:2 (0:0) n.SO. Die Spielberichte:

Groflottbeker THGC - TuS Lichterfelde 5:2 (4:0)

Nach dem gestrigen 4:0 (1:0)-Heimsieg gegen TuS Lichterfelde wollten die Damen des Großflottbeker THGC heute in der Serie auf 2:0 stellen. In einer einseitigen Partie, verloren die Gäste aus der Hauptstadt am Ende mit 5:2 (4:0):

Bereits im ersten Viertel spielten ausschließlich die Gastgeberinnen und zogen bereits deutlich davon: Nach Toren von Belén Iglesias Marcos (7.,KE), Tyra Liz Stark (7.), Kira Curland (12.) und Kaja Hansen (15.,KE) führten die Großflottbekerinnen bereits nach dem ersten Viertel mit 4:0. Im zweiten Viertel ließen es die Hamburgerinnen etwas ruhiger angehen, während die Berlinerinnen langsam in der Partie ankamen. An der 4:0-Führung für den GTHGC änderte sich aber bis zum Pausenpfiff nichts mehr. TuS Lichterfelde wartete hingegen nach wie vor auf den ersten eigenen Treffer in der Play-Down Serie

Das sollte sich im dritten Viertel dann aber ändern: Julia Micheel verkürzte auf 1:4 aus Berliner Sicht (38.). Doch noch vor Ende des dritten Viertels stellten die Gastgeberinnen den alten Abstand wieder her: Greta Nauck besorgte das 5:1 (41.). Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt natürlich schon längst entschieden, Elena Herbst verkürzte aber noch einmal für TusLi und hielt das Ergebnis zumindest in einem einigermaßen erträglichen Rahmen (49.).

In zwei Wochen geht es zum vielleicht schon letzten Spiel der Serie nach Berlin. TuS Lichterfelde braucht jetzt drei Siege am Stück um die Klasse zu halten. Am 28. Mai steigt Spiel 3 (11:30 Uhr)

Uhlenhorst Mülheim - Club Raffelberg 4:2 (0:0) n.SO

Groß war die Enttäuschung gestern auf Seiten der Mülheimerinnen gewesen, nach der gestrigen Niederlage im Shootout gegen den Club Raffelberg. Vor einer tollen Kulisse standen die Mülheimerinnen stark unter Druck um nicht mit 0:2 in der Serie in Rückstand zu geraten. Wie schon gestern ging die Begegnung in den Shootout, dieses Mal jedoch, mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen:

Nach einer etwas hektischen Anfangsphase erspielten sich die Gastgeberinnen eine kleine Eckenserie, doch keine der vier Strafecken binnen kürzester Zeit konnten die Mülheimerinnen zur Führung nutzen. Uhlenhorst Mülheim blieb die aktivere Mannschaft, ohne dabei jedoch aus dem Spiel heraus gefährlich zu werden. 20 Sekunden vor Ende des Viertels gab es erneut zwei Strafecke für die Gastgeberinnen, doch die Mülheimerinnen bekamen keinen Versuch auf das Raffelberger-Tor zustande. Die Ausbeute von null aus sechs Strafecken im ersten Viertel war dabei aus Mülheimer Sicht ernüchternd.

Der Club Raffelberg konzentrierte sich auch im zweiten Viertel vor allem darauf, defensiv sicher und kompakt zu stehen. Uhlenhorst Mülheim generierte so zwar enorm viel Ballbesitz, doch fehlte die Idee im Spiel der Gastgeberinnen die Raffelbergerinnen wirklich in Gefahr zu bringen. Mitte des zweiten Viertels schob Raffelberg etwas weiter nach vorne und konnte das Spiel weiter ins Mittelfeld verlagern, zu Kreisszenen kam es bis zum Halbzeitpfiff aber nicht, weswegen das 0:0-Unentschieden zur Pause folgerichtig war.

Zweite Halbzeit, gewohntes Bild: Uhlenhorst Mülheim traf weiter die eigenen Strafecken nicht und auch eine zweiminütige Überzahl konnten die Gastgeberinnen nicht zur Führung nutzen. Doch die Mülheimerinnen drückten weiter, die letzte Feldspielerin stand bei eigenem Ballbesitz zeitweise fast an der gegnerischen Viertellinie. Die Raffelbergerinnen versuchten weiter mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen, agierten dabei aber häufig zu unpräzise. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels gerieten die Raffelbergerinnen abermals in Unterzahl, doch ergab sich nach einem Konter die bis dato beste Chance der Partie: Giulia Funkel bekam wenige Sekunden vor dem Ende des Viertels den Ball halbrechts im Kreis und zog direkt ab. Ihr halbhoher Schlag strich knapp am langen Eck vorbei (45.).

Schlussviertel in Mülheim und wie schon zuvor, konnten die Gastgeberinnen in den ersten sieben Minuten vier weitere Strafecken nicht verwerten. Die Eckenquote der Gastgeberinnen war bis dato erschreckend. Der Club Raffelberg beschrenkte sich im vierten Viertel ausschließlich auf die Defensive und darauf das 0:0 zu halten, um den Shootout zu erreichen. Fast aus dem Nichts holten sich die Gäste, dann aber nach einem Konter fünf Minuten vor dem Ende, eine Strafecke, die die Mülheimerinnen aber vor keine allzu großen Probleme stellte (55.). Kurz vor dem Ende flankte Uhlenhorst Mülheim noch einen Ball in den Kreis und Nika Hansen drückte ihn über die Linie! Die Mülheimerinen lagen sich in den Armen, doch die Unparteiischen besprachen sich. War Nika Hansens Treffer erst nach Ablauf der Spielzeit gefallen? Die Schiedsrichter entschieden korrekterweise auf ja! Es gab aber aufgrund eines Fußspiels eine weitere Strafecke für die Mülheimerinnen, doch auch diese konnten die Raffelbergerinnen erneut verteidigen und erreichten somit den Shootout.

Die Mülheimer wechselten zum Shootout die Torhüterin: Victoria Drews ging für Finja Starck zwischen die Pfosten.

Die Gastgeberinnen begannen den Shootout: Maite Sturm drehte sich ruhig um Lisa-Sophie Bartkowiak und traf zum 1:0. Anneke Maertens glich anschließend für die Gäste zum 1:1 aus. Julia Hemmerle trat anschließend für Mülheim an, umkurvte Bartkowiak und traf zum 2:1. Auch die vierte Schützin des Shootouts Giulia Funkel behielt die Nerven und glich erneut aus. Nika Hansen blieb ruhig und traf zum 3:2 für die Gastgeberinnen. Carla Mink war als nächstes an der Reihe und scheiterte an Drews! Elena Clococeanu trat anschließend an und erhöhte auf 4:2. Sophia Frach musste für Raffelberg treffen und scheiterte an Victoria Drews!

Uhlenhorst Mülheim gelang somit der 1:1-Serienausgleich. Am übernächsten Wochenende stehen zwei weitere Begegnungen an, dann in Raffelberg. Am Samstag den 28. Mai empfängt der Club Raffelberg dann Uhlenhorst Mülheim zu Spiel 3 (14:00 Uhr)

Foto: Hockeyliga e.V. / Marc Junge (SportsGallery)

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