Düsseldorf feiert souveränen Erfolg in Berlin

Im ersten Viertelfinalduell an diesem Wochenende präsentierte sich der Berliner HC lange tapfer, muss sich aber am Ende dem Düsseldorfer HC geschlagen geben. Dabei waren die Gäste aus Düsseldorf vor allem offensiv klar überlegen und effektiver vor dem Tor. Der Spielbericht:

Berliner HC – Düsseldorfer HC 0:2 (0:1)

Mit dem amtierenden Meister aus Düsseldorf hatten die Damen des Berliner HC in ihrer Viertelfinalbegegnung eine harte Nuss zu knacken. Zwar hatte Berlin das Spiel in Düsseldorf nur mit 2:1 verloren, doch können die Gäste seit sechs Spielen eine Bilanz ohne Punktverlust und nur einem Gegentor vorweisen.

Eine schwere Aufgabe für den Berliner HC, der, unterstützt von den heimischen Fans, aber sehr mutig in die Partie startete. So dauerte es etwa zehn Minuten ehe sich die Gäste ihre erste Torchance herausspielen konnten. Nach starker Ballbewegung im Mittelfeld hatte sich Lilly Stoffelsma die Möglichkeit in Führung zu gehen selbst herausgespielt, bekam den Ball einschussbereit an den Siebenmeterpunkt, konnte ihn aber nicht im Tor unterbringen (9.).

Im zweiten Viertel erhöhte dann der Düsseldorfer HC den Druck auf das Berliner Aufbauspiel. Doch weiterhin wollten sich keine klaren Chancen für den Favoriten aus Düsseldorf ergeben. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff, nach einer grünen Karte und der Unterzahl der Berlinerinnen, erzielte der Düsseldorfer HC die 1:0 Führung: Ein Gedankenblitz von Lisa Nolte, die einen Freischlag auf Höhe der Mittellinie schnell ausführte und direkt als Pass in den Schusskreis für die Top-Torjägerin der Liga, Sara Strauss, servierte. Strauss, völlig frei und mit dem Rücken zum Tor vor der Berlinerin Anna Kilian, drehte sich und verwandelte gewohnt kaltschnäuzig (29.).

Das große Problem der Gastgeberinnen über das ganze Spiel hinweg war, dass sie sich zwar gegen den Favoriten aus Düsseldorf behaupten und mitspielen konnten, allerdings keine eigenen Möglichkeiten heraussprangen: Die wenigen bisherigen Chancen hatte allesamt der Düsseldorfer HC. So auch in der 39. Minute, als Sophia Schwabe mit ihrem Torschuss nur den Pfosten des Berliner Gehäuses treffen konnte. Und wieder wurde Berlin in den letzten Minuten des Viertels bestraft: Düsseldorf konterte über Tessa Schubert, die zwar zunächst von Anna Kilian im Berliner Tor gestoppt werden konnte, im Nachschuss aber den Ball im Tor unterbrachte (44.).

Erst im letzten Abschnitt schaffte es der Berliner HC dann die erste Strafecke der Begegnung herauszuholen: Die beste Chance für die Gastgeberinnen zu verkürzen. Doch Berlin verspielt die Möglichkeit leichtfertig, nicht einmal ein Torschuss sprang heraus. Dagegen konterte Düsseldorf direkt, scheiterte aber an Anna Kilian und erneut dem Aluminium. Eine weitere Chance für Berlin durch Judith Bock blieb in der Folge ungenutzt.

Für den Berliner HC wird es nach der Heimniederlage nun sehr schwer, in der zweiten Partie noch die Viertelfinalserie zu drehen. Das Rückspiel steigt übernächste Woche, dann auf der Anlage in Düsseldorf (28. Mai).

Foto: Hockeyliga e.V. / Hans Kramhöller (SportsGallery)

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