Die Wespen sind raus aus dem Aufstiegsrennen

Die Zehlendorfer Wespen haben sich aus dem Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga Damen nach der 0:2-Heimniederlage gegen den Nürnberger HTC verabschiedet. Spitzenreiter Mannheim ist nach einem weiteren Sieg so gut wie durch.

Ohne Charlotte Stapenhorst, die trotz „Freigang“ vom parallel laufenden Länderspiel der Damen nicht im Aufgebot der Zehlendorfer Wespen stand, verloren die Berlinerinnen auf eigenem Platz mit 0:2 gegen den Nürnberger HTC. Antonia Bortolazzi (18.) und Ex-Wespe Clarissa Spönemann (35.) trafen für die Gäste, die damit ihren zweiten Tabellenplatz verteidigten, aber angesichts von nur noch zwei auszutragenden Spielen keine Chance mehr haben, den TSV Mannheim von der Spitze zu vertreiben.

 

Die Mannheimerinnen fuhren gegen TuS Obermenzing einen 3:1-Heimsieg ein. Die frühe Führung der Münchner Gäste durch Julia Weber (4.) hielt nicht lange. Kira Schanzenbecher (E, 5.) gleich schnell aus, und in der Schlussphase sicherten Jana Hohlweg (E, 51.) und Lydia Bechthold-Haase (54.) dem Tabellenführer den nächsten Dreier. Rein punktemäßig könnte nur noch der viertplatzierte Rüsselsheimer RK aufschließen, der am Wochenende spielfrei war und noch fünf Partien auszutragen hat.

 

Von der Obermenzinger Niederlage nicht profitieren konnte der TC Blau-Weiss. Die Berlinerinnen verloren auch ihr zweites Heimspiel gegen einen Nürnberger Gast und bleiben in Abstiegsgefahr. Die HGN nahm mit 4:1 (3:0) die Punkte mit. Marie Auer (13./16./25.) hatte die Fränkinnen mit einem Hattrick früh auf die Siegerstraße geführt. Berlins Anschluss durch Faye Schwettmann (33.) zum 1:3 führte zu keiner Wende, weil Lena Groß (49.) für die HGN den Sack zumachte.

Der Bietigheimer HTC stoppte den Siegeszug des Feudenheimer HC. Nach sechs Siegen in Folge musste sich der FHC dem Bietigheimer HTC mit 1:2 (1:0) beugen. Zunächst sah es nicht danach aus, denn Sophie Tiefenbacher (E, 17.) sorgte für die 1:0-Pausenführung für Feudenheim, doch mit einem Doppelschlag zum Ende des dritten Viertels drehten Ines Wanner (E, 40.) und Melanie Senghaas (42.) das Resultat zugunsten des BHTC.

 

Im Norden läuft Meister Bremen auf einen Aufstieg ohne Niederlage zu. Das 5:1 über DSD Düsseldorf war der der 15. BHC-Sieg im 16. Spiel. Sandra zur Linden (5.) hatte die Gäste zwar schnell in Führung gebracht, und Bremen konnte bis zur Halbzeit nicht mehr als durch Gesa Lubienski (15.) ausgleichen. Doch in der zweiten Hälfte zog der Erstligaaufsteiger durch Sofia Viarengo (33./50.), Natalie Hoppe (44.) und Lena Frerichs (7m, 52.) noch zum standesgemäßen Sieg davon.

 

Durch die Niederlage und die Resultate der Konkurrenten gerät Düsseldorf noch einmal in arge Abstiegsnöte. Denn Braunschweig (4:0 über Blau-Weiß Köln) und TG Heimfeld (Foto/2:1 über ETUF Essen) arbeiteten sich durch ihre Heimsiege an den DSD heran. Paula Seibt (41.) und Celina Düring (55.) drehten für Heimfeld einen Halbzeitrückstand (Frederike Lambrecht/7.) noch zum überlebenswichtigen Sieg. Braunschweig schoss seine Treffer durch Fenja Rees (2), Dinah Fröhlich und Levke Packeiser allesamt nach der Halbzeitpause.

 

Auch Klipper Hamburg machte aus einem 0:1-Pausenrückstand gegen den Bonner THV noch einen 2:1-Sieg. Emilia Adragna (28.) hatte den BTHV in Führung geschossen, Alina Olffermann (41.) und Lara Bock (58.) brachten für Klipper den Dreier. Der Hamburger Polo-Club und Crefelder HTC trennten sich torlos 0:0.  

Foto: W.Chruscz

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