Club Raffelberg setzt sich im dritten Spiel durch und steigt in die 2. Bundesliga auf

Die Entscheidung ist gefallen: Im dritten Spiel der Aufstiegsausscheidung zur West-Gruppe der 2. Bundesliga Herren konnte sich der Club Raffelberg am Mittwochabend mit 11:7 (2:2) gegen den Bonner THV durchsetzen.

Nach 7:5 in Duisburg beim Club Raffelberg am Samstag und einem 6:5 für den BTHV am Sonntag in Bonn wurde die dritte Partie im Rahmen dieses „best of three“ notwendig. Dafür ausgesucht wurde mit der Halle des Düsseldorfer HC „neutraler Boden“. Und mit Olympiaschiedsrichter Ben Göntgen sowie Philipp Hesselmann bot der Westdeutsche Hockey-Verband auch zwei Top-Schiedsrichter auf.

 

Das am Ende deutliche Ergebnis täuscht über den erneut engen Spielverlauf hinweg. Bonn hatte beim 1:0 und anfangs der zweite Halbzeit nochmals beim 4:3 eine Führung. Doch Raffelberg, das in der zurückliegenden Hallensaison beide Pflichtspiele gegen Bonn gewonnen hatte, blieb nicht nur dran, sondern konnte zu Beginn des letzten Viertels mit drei Toren in Serie von 5:5 auf 8:5 (53.) einen vorentscheidenden Zwischenspurt hinlegen. In künstlicher Überzahl arbeitete sich Bonn noch einmal auf 7:8 (56.) heran. Aber das hohe Risiko blieb für den BTHV nicht ohne Rückschläge. Raffelberg nutzte Ballgewinne zu einfachen Empty-net-Toren und zog schließlich zum 11:7-Endstand davon.

 

Bemerkenswert: Trotz der hohen Brisanz, höchstem Einsatz und auch vielen Emotionen blieben alle drei Duelle erstaunlich fair und die Atmosphäre friedlich.

 

Für den Club Raffelberg geht es am Sonntag in der 2. Bundesliga mit dem Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Köln los, der Bonner THV verbleibt in der 1. Regionalliga West und bestreitet am Sonntag in Oberhausen sein erstes Ligaspiel.

 

Foto: Wolfgang Sternberger

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