Club an der Alster zieht souverän ins Final 4 ein

Der Club an der Alster feiert einen routinierten Erfolg über den UHC Hamburg und bucht sein Ticket für das Final 4 in Bonn. Dabei reicht ein starkes drittes Viertel, um die einzigen beiden Tore zu erzielen. Der Spielbericht:

Club an der Alster – UHC Hamburg 2:0 (0:0)

Das Hamburger Derby um den Einzug in das Final 4 Turnier ging am heutigen Samstag in die nächste Runde: Der im ersten Aufeinandertreffen siegreiche Club an der Alster war mit einem Sieg in der Lage das Ticket nach Bonn zu buchen. Die Damen des UHC Hamburg bewiesen sich als tapfer kämpfender Gegner, hatten letztendlich aber keine Chance auf den Sieg.

In einem chancenarmen ersten Viertel konnte noch keine der beiden Mannschaften wirkliche offensive Akzente setzen. Die Begegnung blieb zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels geprägt vom gegenseitigen Abtasten, auch wenn beide Teams bemüht schienen, das Spiel in die Hand zu nehmen, wollte offensiv noch wenig gelingen.

Auch im zweiten Abschnitt passte sich die Partie weitgehend dem ungemütlichen Wetter in Hamburg an: Den Zuschauern auf der Anlage des Clubs an der Alster wurde wenig Sehenswertes geboten, beide Mannschaften fanden kaum den Weg vor das gegnerische Tor und zeichneten sich vor allem durch gute Defensivarbeit aus.

Erst nach Wiederanpfiff konnte Hanna Granitzki den Bann brechen und die Gastgeberinnen durch ein Tor nach Strafecke in Führung bringen: Für die Defensivspielerin war es der dritte Treffer in dieser Saison – alle drei waren nach einer Strafecke gefallen (35., KE). Ebenfalls nach einer Strafecke gelang dann der zweite Treffer des Tages, wieder für die Damen des Club an der Alster: Nachdem man die Herausgabe verstoppt hatte, lief Emma Davidsmeyer, von keiner Abwehrspielerin angegriffen, über rechts in den Schusskreis und brachte den Ball vor das Tor von Noelle Rother im Kasten des UHC Hamburg. Völlig frei gelassen stand dort Anne Schröder am langen Pfosten und musste lediglich einschieben, um für ihre Mannschaft die 2:0 Führung zu erzielen (42., KE).

Das letzte Viertel war dann wie auch schon das dritte geprägt von der Dominanz der Gastgeberinnen, auch wenn kein weiterer Treffer fallen wollte. Im Gegensatz zum ersten Spiel waren die Gäste nicht in der Lage einen eigenen Torerfolg zu feiern. Ein starker Abschnitt reicht dem Clubs an der Alster schlussendlich zum Triumph über den UHC Hamburg. Nicht ungewöhnlich, schließlich haben die Damen des Club an der Alster nun schon 34 ihrer 50 Saisontore im zweiten und dritten Viertel erzielt – während man zu Beginn und gegen Ende des Spiels weniger treffsicher scheint.

Im Halbfinale am kommenden Wochenende trifft man nun auf die Damen des Düsseldorfer HC.

Foto: Hockeyliga e.V. / Sabine Müller SportsGallery

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