Der Club an der Alster gewinnt packendes Duell. Mannheim siegt souverän

Die 1. Bundesliga der Herren meldet sich zurück! In einem hochattraktiven Duell der Aufsteiger siegt Krefeld gegen München. Mannheim setzt sich derweil in Düsseldorf durch. Der UHC Hamburg gewinnt deutlich gegen den Hamburger Polo Club, Köln feiert einen glanzlosen Sieg. Das Topspiel entscheidet der Club an der Alster für sich. Die Spielberichte:

Crefelder HTC – Münchner SC 3:2 (1:1)

Die erste Begegnung der neuen Saison in der 1. Bundesliga – ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten aus der letztjährigen 2. Bundesliga. Mit dem Crefelder HTC und dem Münchner SC standen sich die beiden Aufsteiger im direkten Duell gegenüber.

Der Crefelder HTC, verstärkt unter anderem durch Heimkehrer und Nationalspieler Niklas Wellen, musste Mitte des ersten Viertels aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite vollendete Philip Bezzenberger aus der Drehung (8.). Die direkte Antwort der Hausherren folgte nur eine Minute später, durch Max van Laak. Sein Schuss nach einer Strafecke konnte nicht pariert werden (9., KE).

Die in dieser Phase energische Partie beruhigte sich im zweiten Viertel dann etwas. Beide Mannschaften schienen auf Kontrolle bedacht und fanden nicht den Weg zu großen Torchancen. Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel dann der nächste Treffer: Einen Nachschuss nach der Ecke verwertete erneut Max van Laak, der sein zweites Tor erzielte (33., KE). Nur drei Minuten später war es dann ein Neuzugang, der seine neue Mannschaft mit 3:1 in Führung brachte. Masi Pfandt, in der letzten Saison noch wichtiger Bestandteil der Final Four Mannschaft des Harvestehuder THC, erzielte in seinem Pflichtspieldebut für Krefeld das Tor per Siebenmeter in die linke Ecke (36.).

Doch München gab sich trotz des Rückstands nicht geschlagen, kam zunächst aber auch nicht zu einer nennenswerten Ausgleichschance. Viele Mittelfeldaktionen beider Teams verhinderten klare Torchancen, erst fünf Minuten vor dem Ende war es dann aus Münchner Sicht so weit: Obwohl eine Strafecke schlecht herausgegeben wurde, kam der Ball noch einmal gefährlich vor das Tor und ausgerechnet Herausgeber Marvin Nahr brachte den Ball im Kasten vom neuen Krefelder Schlussmann Joshua Onyekwue Nnaji unter (55., KE).

"Das war der erwartete griffige und knackige Auftakt."
Patrick Fritsche, Trainer MSC Herren.

Trotz couragierter Leistung reicht es für die Gäste nicht, einen Punkt aus Krefeld zu entführen. Die Hausherren entscheiden das Duell der Aufsteiger am Ende knapp für sich. Für den Münchner SC geht es am kommenden Wochenende daheim gegen die Herren des UHC Hamburg (10. September, 12:00 Uhr). Krefeld muss zum ersten Auswärtsspiel beim Mannheimer HC antreten (10. September, 16:30 Uhr).

UHC Hamburg – Hamburger polo club 7:3 (2:1)

Zum ersten Hamburger Derby an diesem Samstag empfingen die Herren des UHC Hamburg den Hamburger Polo Club. Die Gäste, in der Vorsaison noch Finalteilnehmer, hatten nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit per Strafecke. Spezialist Kane Russel setzte den Schuss aber knapp rechts neben das Tor. Nach neun Minuten war es dann aber soweit, der Torschützenkönig der letzten Saison eröffnete den heutigen Torregen in Hamburg (9., KE). Doch kurz vor Viertelende kam der UHC Hamburg zurück, ein Schlag von Michel Struthoff ebenfalls nach einer Strafecke wurde von Cameron Golden noch entscheidend abgefälscht (15., KE).

Im zweiten Viertel setzte dann ein Neuzugang seine erste Duftmarke: Der aus Berlin gekommene Florian Sperling erzielte die Führung der Hausherren (21., KE). Mit dieser 2:1-Führung ging es in die Kabine – der UHC war bestens im Spiel und hielt gegen den Vorjahresfinalisten des Hamburger Polo Clubs stark mit.

Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber dann sogar noch stärker und endlich funktionierten die Eckenabläufe auch reibungslos: Benedikt Schwarzhaupt verwandelte gleich zwei Strafecken in die linke untere Ecke (40., KE und 45., KE). Ein herber Rückschlag für die Gäste, die sich den Start in die Halbzeit sicher anders vorgestellt hatten.

Das letzte Viertel hatte dann noch einmal ein Spektakel parat: Zunächst baute der UHC seine Führung durch Henri Schmid weiter auf 5:1 aus (49.). Im Duell der Eckenschützen ließ Kane Russel die beiden Treffer von Schwarzhaupt aber nicht auf sich sitzen. Er verwandelte ebenfalls zwei weitere zum 5:2 (51., KE) und 5:3 Anschlusstreffer (52., KE). Ohne Torhüter musste der Hamburger Polo Club dann aber noch zwei Gegentore hinnehmen. Wieder war es zunächst Schwarzhaupt per Strafecke (55., KE) und dann noch Youngster Michel Struthoff, der den 7:3-Endstand besorgte (56.).

Mit diesem Erfolg übernimmt der UHC Hamburg nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung. Für die Gastgeber steht am nächsten Samstag die weite Reise zum Auswärtsspiel nach München an (10. September, 12:00 Uhr). Der Hamburger Polo Club hingegen spielt auf eigener Anlage gegen den Düsseldorfer HC (10. September, 14:00 Uhr).

uhlenhorst mülheim – berliner hc 2:3 (1:2)

Mit einem Dreierpack hatte Malte Hellwig seine Mülheimer in der vergangenen Saison im Alleingang zum Sieg gegen den Berliner HC geschossen. Doch dem Berliner HC gelingt an diesem Samstag die Revanche, er nimmt drei Punkte mit auf die Heimreise.

Zunächst schien für die Gastgeber aus Mülheim alles nach Plan zu verlaufen. Henrik Mertgens brauchte keine zwei Minuten, um seine Mannschaft in Führung zu bringen: Ein Schlag aus halbrechter Position fand seinen Weg ins lange Eck des Berliner Gehäuses (2.). Beide Mannschaften waren in der vergangenen Saison im Viertelfinale gescheitert und auch heute auf vergleichbarem Niveau. Berlin näherte sich gegen Ende des Abschnitts dem Tor an und kam durch Paul Dösch folglich auch zum Ausgleich (13., KE). Der Kapitän der Gäste traf mit einem halbhohen Schlenzer nach einer Strafecke, Max Godau auf der Torlinie war zwar am Ball aber konnte nicht mehr entscheidend eingreifen.

Der BHC war auch im zweiten Viertel definitiv auf Augenhöhe mit den Hausherren. Beide Teams erspielten sich Chancen, jedoch nutzen nur die Gäste eine solche: Luis Gill war zentral vor dem Tor an den Ball gekommen und hatte Lennart Küppers keine Chance gelassen (27.). Direkt nach Wiederanpfiff war es dann zum Unmut der Mülheimer wieder Gill, der einen zweiten Treffer folgen lies und für seine Gäste auf 1:3 erhöhte (33.). Gill hatte eine Lücke in der Mülheimer Defensive genutzt und war somit frei vor Küppers zum Abschluss gekommen.

Nach dem Treffer von Henrik Mertgens war es kurz vor Viertelende dann sein Bruder Lukas, der für Mülheim den so wichtigen Anschlusstreffer erzielen konnte. Ein Schlenzpass von Hellwig fand Moritz Ludwig, der über die rechte Seite in den Kreis eindrang. Sein Querpass fand zwar keinen direkten Abnehmer, doch im Nachfassen kam Mertgens an den Ball und erzielte mit einem argentinischen Rückhandschuss das 2:3 für die Gastgeber (42.).

In einem spannenden letzten Spielabschnitt ließen zunächst die Berliner eine Möglichkeit, durch Strafecke die Führung auszubauen, liegen (47.). Im Gegenzug ließen die Mülheimer eine Strafecke ungenutzt (48.). Die beste Möglichkeit hatten dann wieder die beiden Brüder: Henrik Mertgens dribbelte sich sehenswert durch die Berliner Defensive und scheiterte mit seinem Schuss an Jonathan Klages, der Nachschuss von Lukas Mertgens wurde von einem Berliner Spieler in höchster Not noch von der Linie gefischt (55.).

Mit diesem 2:3 Auswärtssieg entführt der Berliner HC drei Punkte aus Mülheim. Die Gastgeber lassen fünf Minuten vor Schluss eine Großchance ungenutzt und müssen sich den Gästen aus der Hauptstadt schlussendlich geschlagen geben. Berlin empfängt zum nächsten Spiel auf eigener Anlage den Harvestehuder THC (10. September, 12:00 Uhr). Mülheim spielt auswärts beim TSV Mannheim Hockey (10. September, 16:00 Uhr).

rot-weiss köln – tsv mannheim hockey 1:0 (1:0)

Schwieriger könnte der Saisonstart für den TSV Mannheim nicht sein. Mannheim hatte sich in den Play-down Spielen der letzten Saison gegen den Nürnberger HTC durchsetzen können und somit den Klassenerhalt gesichert. Am heutigen ersten Spieltag stand allerdings das direkte Duell mit dem Deutschen Meister aus Köln an.

Köln startete direkt mit einer langen eigenen Ballbesitzphase in die Partie. Doch obwohl sich das Spiel erwartungsgemäß in Richtung des Mannheimer Tor bewegte, konnten die Gäste den eigenen Schusskreis souverän verteidigen. Die Hausherren kamen erst nach sieben Minuten zu ihrem ersten Torabschluss, der Ball von Mats Grambusch wurde aber abgefälscht und verfehlte das Gehäuse von Emiliano Bosso. Dieser tritt in Mannheim die Nachfolge von Nationaltorhüter Alexander Stadler an, den man zum HC den Bosch in die Niederlande hat ziehen lassen müssen.

Auf der Gegenseite hatte der Belgier Vincent Vanasch lange keine Möglichkeit sich auszuzeichnen, die Kölner Defensive stoppte alle Entlastungsangriffe der Mannheimer. Neuzugang und Nationaltorwart Jean Danneberg musste auf der Bank platznehmen. Dafür näherte sich die Offensive des Meisters immer mehr dem Führungstreffer an. Nach 22 Minuten erlöste Fabio Seitz dann seine Kölner mit einem Flachschlenzer in das lange Eck – die Führung für die Hausherren (22.).

"Sie vertrauen dem System und ich denke, dass wir gegen das Spitzenteam der Liga gut gespielt haben."
Hector Martinez, Trainer TSV Mannheim Hockey

Auch nach der Pause hielten die Gäste aus Mannheim sehr ordentlich mit, waren aber nicht in der Lage, sich gute Torchancen herauszuarbeiten. Köln hatte das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle, die Kontermöglichkeiten des TSV Mannheim Hockey blieben zu schlecht ausgespielt. Gerade in den Schlussminuten des Viertels kamen die Mannheimer kaum mehr aus dem eigenen Viertel heraus. Der letzte Abschnitt glich dann dem gesamten Spiel: Köln gab die Partie zu keiner Zeit aus der Hand, ließ aber die gewohnt Offensivqualität vermissen. Mannheim verteidigte stark, war aber nicht in der Lage, selbst Akzente in Richtung des Kölner Tors zu setzen.

Ein ungefährdeter aber unspektakulärer Pflichtsieg für den amtierenden Meister. Die Mannheimer dürfen die nächste Partie auf eigenem Rasen bestreiten und treffen dabei auf Uhlenhorst Mülheim (10. September, 16:00 Uhr). Köln hat ein Auswärtsspiel beim Club an der Alster vor der Brust (10. September, 14:00 Uhr).

"Am Ende ist das Ergebnis in Ordnung, aber es hätte auch nicht höher ausgehen müssen."
Jakob Brilla, Co-Trainer TSV Mannheim Hockey

harvestehuder thc – club an der alster 1:3 (0:1)

Am Voßberg empfingen die Gastgeber des Harvestehuder THC den Lokalrivalen des Club an der Alster zum Volvo E.R.B. Topspiel der Woche und gleichzeitig dem zweiten Hamburger Derby des Spieltags. Der Club an der Alster muss zur neuen Saison die Abgänge von den Leistungsträgern Jesper Kamlade, Carl Alt und Patrick Schmidt Abschied in Kauf nehmen. Beim HTHC beendete Routinier Tobias Hauke zumindest seine aktive Vereinskarriere, zudem ging mit Masi Pfandt ein Torjäger verloren, der in der letzten Saison gemeinsam mit Michael Körper die Hälfte aller Tore erzielt hatte.

Nach nur 40 Sekunden war dann erst einmal der Torhüter der Alsteraner im Fokus – Thomas Alexander war für die Harvestehuder Offensive aber nicht zu überwinden. Die Hausherren hatten auch die nächsten Minuten sicher in ihrer Hand, aus dem Ballbesitz wollte sich allerdings nichts Zählbares ergeben. Gegen Mitte des Viertels war dann auch der Club an der Alster in der Partie angekommen, es entwickelte sich das erwartet enge Spiel, jedoch noch ohne die aus der vergangenen Saison gewohnten zahlreichen Tore. Schon im Viertelfinale der letzten Saison hatten sich die beiden Lokalrivalen spektakuläre Duelle geliefert. Nach einem 2:3 Auswärtssieg für den HTHC hatte Alster die Serie im Penalty Shootout ausgeglichen. Das entscheidende dritte Spiel entschied Harvestehude mit 4:1 für sich.

Zu einer weiteren großen Chance im ersten Viertel kam Luis Holste für den HTHC, der frei vor Alexander zum Schuss kam. Doch die argentinische Rückhand wurde nicht sauber getroffen und landete einige Meter neben dem Tor (14.). Im zweiten Viertel versuchten die Gäste dann mit Pressing den Aufbau der Harvestehuder Herren mehr unter Druck zu setzen. Mehrmals befreiten diese sich mit Schlenzbällen, doch auch wie im ersten Abschnitt häufig, war der Weg in den Schusskreis nur selten vergönnt.

Die Führung gelang kurz vor dem Pausenpfiff schließlich dem Club an der Alster. Über die linke Seite hatte man sich stark nach vorne kombiniert, durch den Nachschuss nach einer fälligen Strafecke brachte Dieter Linnekogel seine Mannschaft in Front (29., KE).

Nach der Pause nahmen dann die Hausherren die Partie wieder mehr in die eigene Hand. Gleich nach wenigen Sekunden erspielte man sich ebenfalls die erste Ecke der Partie. Ähnlich zur Variante des Club an der Alster vor der Halbzeit blieb der Direktschuss in den Herausläufern hängen, doch der Nachschuss des HTHC fand diesmal nicht den erwünschten Weg in das Gehäuse der Gäste (31.). Und auch Alster bekam in der Folge wieder eine Chance per Strafecke, doch die Defensive des Harvestehuder THC hielt dieser Möglichkeit stand (34.). Der HTHC scheiterte mit einer erneuten eigenen Ecke am starken Thomas Alexander im Tor der Gäste (36.).

Mit der nächsten Gelegenheit war es dann aber soweit: Routinier und Toptorjäger der vergangenen Saison Michael Körper verwandelte aus Sicht der Hausherren endlich zum 1:1 Ausgleich (37., KE). Die hart geschossene Ecke ließ Alexander keinerlei Chance. Der erhoffte offene Schlagabtausch und das erwartet hitzige Spiel nahm nun richtig Fahrt auf. Beide Teams schienen ihre anfängliche Stabilität und Sicherheit nun immer mehr aufzugeben und mehr Offensivaktionen zu wagen.

Nach mehreren Zeitstrafen und einer sehr unruhigen Phase des Spiels, bot sich den Gastgebern dann neun Minuten vor Ende einmal wieder die Chance per Strafecke in Führung zu gehen. Doch Alster wehrte die Variante ab und kam im Gegenzug selbst wieder zum Zuge. Ein abgefälschter Schuss von Maximilian Schnepel ließ den HTHC Torhüter Anton Brinckman in die falsche Ecke abtauchen und fand den Weg ins Gehäuse der Harvestehuder (53., KE).

Mehrere Strafecken, die vor allem die hitzige zweite Halbzeit prägten, fanden auch in den Schlussminuten ihren Meister in Alexander im Tor des Club an der Alster. Den Schlusspunkt zum 1:3 Auswärtssieg setzte Tom Stroink, der den Ball nach einem Konter im leeren Tor des HTHC einschob (60.).

Harvestehude trifft am kommenden Spieltag auf den Berliner HC (10. September, 12:00 Uhr), während der Club an der Alster daheim gegen Köln spielt (10. September, 14:00 Uhr).

düsseldorfer hc – mannheimer hc 1:5 (0:3)

Schon in der letzten Saison waren die Düsseldorfer Herren dem Favoriten aus Mannheim deutlich unterlegen und mussten sich 1:6 geschlagen geben. Und auch heute war für die Gastgeber auf eigenem Rasen nichts zu holen.

Die wohl beste Gelegenheit zu Beginn ließ der heute sehr aktive Raphael Hartkopf liegen. Ein langer Schlenzball von Linus Müller hatte Teo Hinrichs erreicht, der vor dem Tor quer auf Hartkopf gelegt hatte (2.). Nach knapp zehn Minuten gingen die favorisierten Mannheimer dann aber doch in Führung: Eine Strafecke durch Peillat war abgelaufen worden, doch der Ball sprang Tim Seagon vor die Füße, der sich mittig vor dem Tor nur noch eine Ecke aussuchen musste, um den Ball zu verwandeln (9., KE).

Einen wirklich sehenswerten zweiten Treffer gab es wenig später für den Mannheimer HC zu bestaunen. Ein harter Schuss mit der argentinischen Rückhand in den Winkel besorgte das 2:0 für den Mannheimer HC und das 1:0 für Raphael Hartkopf im Privatduell mit Cousin Lasse auf Düsseldorfer Seite (12.). Und auch einen dritten Mannheimer Treffer durfte die Mannschaft von Andreu Enrich noch vor der Pause bejubeln: Tim Seagon hatte einen Befreiungsversuch der Düsseldorfer an deren Viertellinie abgefangen und war völlig frei zum Torschuss gekommen. Für Anton Zickler im Tor blieb keinerlei Chance den Ball abzuwehren (26.).

Nach Wiederanpfiff ließen die Gäste aus Mannheim nichts mehr anbrennen. Ein souverän verteidigtes drittes Viertel wäre kurz vor Ende noch fast durch einen weiteren Treffer gekrönt worden, doch der heute beste Düsseldorfer, Torhüter Zickler, zeichnete sich mit einer sehenswerten Parade aus (45.). Zu Beginn des vierten Abschnitts machten dann die Düsseldorfer einmal das Spiel ganz schnell: Ein Freischlag wurde durch einen Schlenzball direkt an den gegnerischen Schusskreis gespielt, ein Rückhandpass fand Lasse Hartkopf und dieser erzielte den 1:3 Anschlusstreffer. Den Ausgleich im Cousinduell schoss er dabei ganz wie zuvor Raphael Hartkopf – mit der argentinischen Rückhand, über die Schulter des Torhüters (46.).

Doch für eine Aufholjagd waren die Mannheimer an diesem Samstag zu abgekocht. Nationalspieler Teo Hinrichs erhöhte schon in der 47. Minute auf 1:4 (47.). Als die Spielzeit fast abgelaufen war, durfte dann auch noch Justus Weigand im Dress der Mannheimer jubeln: Einen Schlag von Mario Schachner verlängerte er vor dem Torhüter zum 1:5 Endstand (60.).

Düsseldorf muss in einer Woche zur Begegnung mit dem Hamburger Polo Club nach Hamburg reisen (10. September, 14:00 Uhr). Der Mannheimer HC empfängt Krefeld (10. September, 16:30 Uhr).

"Wir sind sehr zufrieden [...] wir hatten heute genug Chancen, um leicht 8 Tore zu erzielen, das ist der Kritikpunkt."
Andreu Enrich, Trainer Mannheimer HC

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Hans Kramhöller (SportsGallery)

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