Damen: Mit Nachholspielen geht es dem Zielstrich entgegen

So etwas wie die Ruhe vor dem Sturm war die zweiwöchige Spielpause um die Weihnachtstage. Denn kaum hat das neue Jahr begonnen, geht es in der Hallenhockey-Bundesligasaison 2021/22 schon dem Zielstrich entgegen.

Bis zum Sonntagabend werden, wenn nichts mehr dazwischen kommt, alle Teilnehmer am DM-Viertelfinale (22. Januar) feststehen. Bereits am heutigen Dienstagabend eröffnen die Damen das Programm mit dem Nachholspiel zwischen Harvestehuder THC und UHC Hamburg.

Mittwoch und Donnerstag werden in der höchsten Damen-Spielklasse drei weitere wegen Coronavorfällen im Dezember verlegte Partien nachgeholt, ehe am Samstag und Sonntag mit dem 9. und 10. Spieltag das klassische Ligaprogramm abgeschlossen wird. Einzig für das am 18. Dezember ausgefallene Spiel Hamburger Polo Club gegen Eintracht Braunschweig steht wohl eine Verlängerung an. Weil diese Partie keine Rolle mehr bei der Vergabe der Viertelfinaltickets spielt (aber dafür im Abstiegskampf umso wichtiger ist), läuft es hier auf einen Nachholtermin am 15./16. Januar hinaus.

Bei den Damen ist vor dem Schlusswochenende noch nichts in Stein gemeißelt, wenngleich vor allem für den Düsseldorfer HC (Foto) im Westen nur noch die mathematische Gewissheit für den Gruppensieg fehlt. Gleiches gilt für RW Köln als zweiter Viertelfinalteilnehmer aus der Gruppe West. Auch der Berliner HC kann bei fünf Punkten Vorsprung im Osten von einem Heimspiel im Viertelfinale ausgehen, derweil sich Zehlendorfer Wespen und TuS Lichterfelde um das zweite Ost-Ticket in der K.o.-Runde streiten. Im Norden sind der Club an der Alster und HTHC durch, aber die Belegung der Plätze eins und zwei steht noch aus. Voraussichtlich wird das im direkten Duell am Sonntag geklärt.

Drei Teams dürfen sich in der Gruppe Süd noch Hoffnungen machen: die zwei Mannheimer Vertreter TSV und MHC vorneweg und Verfolger Münchner SC. Die Konstellation ist insofern interessant, als beide Mannheim-Teams erst gegeneinander antreten (Mittwoch) und dann am Wochenende noch in München spielen werden.

In den Kampf um den Klassenerhalt sind in allen vier Gruppen praktisch immer nur noch zwei Teams involviert. Im Norden dürfte das bereits angedeutete Duell zwischen Polo und Braunschweig die Entscheidung bringen, im Osten ist es ein Fernduell zwischen Osternienburg und Leipzig. Das gleiche gilt für die Gruppe West mit den betroffenen Teams Bonner THV und Blau-Weiß Köln. Im Süden müsste das direkte Aufeinandertreffen zwischen Bietigheimer HTC und Feudenheimer HC die Abstiegsfrage entscheiden.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / H.Kramhöller

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