Berliner HC entscheidet Krimi gegen HTC Uhlenhorst Mülheim knapp für sich

In dem spannenden Duell um den Halbfinalplatz am kommenden Wochenende traf der Berliner HC gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim. Nach einem spannenden und energiegeladenen Spiel auf Augenhöhe entschied die Berliner Mannschaft das Viertelfinale am Ende mit 14:10 (6:7) klar für sich und sicherte sich somit den Platz im Final Four am nächsten Samstag.

Zuletzt trafen der Berliner HC und der HTC Uhlenhorst Mülheim am 8. Februar 2020 im Halbfinale in Stuttgart aufeinander. Damals entschied der BHC das Duell mit 8:4 deutlich für sich. Trotzdem blieb das heutige Spiel zwischen dem Ostmeister und dem West Zweiten spannend. Denn der BHC trat zwar mit der besten Offensive an, musste sich allerdings dem Top Torschützen der Hockeybundesliga vom HTCU, Timm Herzbruch stellen. So stellte sich die Frage: gewinnt der HTC Uhlenhorst Mülheim die Revanche oder entscheidet auch dieses Mal der Berliner HC das Spiel um das Halbfinale für sich?

Der HTC Uhlenhorst Mülheim startete gut in das Duell und setzte sich mit dem ersten Tor durch Malte Hellwig (1.) direkt in Führung, womit dieser sein 17. Saisontor erzielte. Allerdings ließ der Berliner HC das nicht lange auf sich sitzen, als Paul Dösch (4., KE) zum 1:1 traf. Der BHC blieb dran und setzte sich mit einem Doppelpack durch Marian Klink (5.) und Jonas Gomoll (11.) in Führung. Das ereignisreiche erste Viertel schloss Malte Hellwig (15.) mit 3:2 ab.

Auch im zweiten Viertel knüpfte der HTCU an seine Leistungen an und traf direkt in der 16. Minute zum 3:3 Ausgleich durch Julius Meyer. Die Freude in Mülheim hielt nur kurz, bis der Berliner HC mit einem Doppelpack durch Michael Hummel (17.) und erneut Jonas Gomoll (18., KE) den Vorsprung auf 5:3 ausbaute. Doch in einem Kopf an Kopf Rennen ließ sich der HTCU das 5:4 durch Malte Hellwig (21.) nicht nehmen, worauf der BHC mit einem 6:4 durch Anton Ebeling (22.) antwortete. Mit dem Ausblick auf die Halbzeitpause holte der HTC Uhlenhorst Mülheim noch einmal alles aus sich heraus und verwandelte drei Tore hintereinander durch Malte Hellwig (22.) und Top Torschütze Timm Herzbruch (23. & 27.) zur 6:7 Führung.

In der 33. Minute erzielte Marian Klink direkt den Ausgleich für den Berliner HC zum 7:7, woraufhin sich der HTCU durch Timm Herzbruch (40.) beharrlich die Führung mit 7:8 zurückholte. Trotz Hin und Her ließ sich der BHC nicht abschütteln und verwandelte durch Paul Dösch (41., KE & 45., KE) einen Doppelpack zur 9:8 Führung.

Im letzten Viertel hielt der BHC an seiner Leistung fest und traf erst durch Michael Hummel (46.) zum 10:8, direkt danach erneut durch Paul Dösch (48.) zum 11:8 und baute somit seine Führung aus. In der Folge erhöhte der Berliner HC durch Michael Hummel (50.) und Martin Zwicker (53.) vorentscheidend auf 13:8. Trotz weiterer Treffer von Timm Herzbruch (55. & 57., KE) konnte der BHC mit dem 14. Tor durch Tim Lennard Strüven (56., KE) einen klaren 14:10 (6:7) Sieg für sich verbuchen und sich somit den Platz im Final Four am nächsten Wochenende sichern.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Hans Kramhöller (SportsGallery)

Tags



© Hockey Bundesliga