Aufstiegs-entscheidung im Westen: Die wichtigsten Spiele bereits vor der Saison

Ihre vielleicht wichtigsten Spiele der Hallensaison bestreiten die Herrenteams von Club Raffelberg und Bonner THV bereits vor dem eigentlichen Rundenbeginn. Für beide geht es am Wochenende um die Teilnahme an der 2. Bundesliga.

Der Gewinner des „best of three“-Ausscheidungsduelles ist dabei, für den Unterlegenen geht es in der 1. Regionalliga West weiter. An diesem Samstag (16 Uhr) trifft man sich zunächst beim Club Raffelberg, am Sonntag (18 Uhr) hat dann der BTHV Heimrecht. Sollte dann jedes Team ein Spiel gewonnen haben, muss am Mittwoch, 23.11., um 20 Uhr auf neutralem Boden (Düsseldorfer HC) in einem dritten Aufeinandertreffen die Entscheidung fallen.

 

Die Schiedsrichter der Serie stellt der Westdeutsche Hockey-Verband, der durch eine sowohl sportlich als auch rechtlich unsauber zu Ende geführte Hallensaison 2021/22 in der Regionalliga West das ganze Schlamassel erst ausgelöst hatte, wie das WHV-Verbandsschiedsgericht ziemlich unmissverständlich herausgearbeitet hatte. Aber immerhin gelang es dem WHV in Zusammenspiel mit der Hockeyliga, die beiden sich juristisch mit dem Verband streitenden Vereine an einen Tisch zu bringen.

 

WHV-Geschäftsführer Marcus Küppers fasste den Vorgang wie folgt zusammen: „In vertrauensvollen, konstruktiven und offenen Gesprächen zwischen den Vorständen des Bonner THV, des Club Raffelberg, Vertretern der Hockeyliga, und dem Präsidium des WHV konnte nunmehr ein einvernehmliches Vorgehen vereinbart werden. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Monate sind beendet, es wurde eine sportliche Lösung zur Regelung des Aufstiegs in die 2. Bundesliga Herren Halle gefunden. Das erreichte Ergebnis zeigt einmal wieder, dass unsere Hockeyfamilie in der Lage ist, komplizierte Probleme einvernehmlich zu lösen und sportliche Aspekte in den Vordergrund zu rücken.“

 

Bleibt bloß noch zu hoffen, dass die Partien trotz aller sportlicher Brisanz ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne gehen.

Foto: W.Chruscz

"Das erreichte Ergebnis zeigt einmal wieder, dass unsere Hockeyfamilie in der Lage ist, komplizierte Probleme einvernehmlich zu lösen und sportliche Aspekte in den Vordergrund zu rücken"
Marcus Küppers, WHV-Geschäftsführer

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