Arbeitssieg für Harvestehude, Köln siegreich im Topspiel

Im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche zeigt der Aufsteiger aus Bremen lange Zeit ein gutes Spiel, doch Rot-Weiss Köln setzt sich schlussendlich mit 4:1 durch. Der Mannheimer HC erkämpft sich erst spät den Sieg gegen Großflottbek, Harvestehude bezwingt München und Düsseldorf schlägt Berlin souverän. Die Spielberichte:

Großflottbeker THGC – Mannheimer HC 1:5 (0:0)

Nach zwei verlorenen Finals um die Deutsche Meisterschaft auf dem Feld, startet der Mannheimer HC in diesem Jahr den nächsten Anlauf auf den lang ersehnten Titel. Zum Anfang dieser Saison machten es die Gastgeberinnen aus dem Norden den Mannheimerinnen aber zunächst schwer. So blieb das erste Viertel der neuen Saison torlos und ausgeglichen.

Und auch im zweiten Viertel kamen die Favoritinnen aus Mannheim noch nicht zum gewünschten Torerfolg. Zwar versuchten sie, vor allem gegen Ende der Halbzeit, Flottbek im eigenen Aufbau unter Druck zu setzen, jedoch waren die Hamburgerinnen in der Lage, sich  mehrmals durch sehenswertes Kombinationsspiel zu befreien, und kamen kurz vor dem Pausenpfiff auch zu einer guten Torchance, die allerdings ungenutzt blieb. Beide Mannschaften schienen zu Saisonbeginn noch nicht zu viel Risiko einzugehen und zunächst einmal Sicherheit gewinnen zu wollen.

Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Mannheim mit mehr Spielanteilen, die Gastgeberinnen aber gut im Spiel und in den Zweikämpfen. Nach drei Minuten brachte die Flottbeker Nationalspielerin Jette Fleschütz ihre Mannschaft dann sogar in Führung (33.). Dank einer starken Defensivleistung gelang es, das Unentschieden in der Folge auch nach drei Vierteln aufrecht zu erhalten.

Erst im letzten Viertel schafften es die Mannheimerinnen endlich den Bann zu brechen und ihr erstes Tor der noch jungen Saison zu erzielen. Charlotte Gerstenhöfer, die in der vergangenen Saison jedes Spiel absolviert und sieben Tore erzielt hatte, traf zum 1:1 Ausgleich nach Strafecke (50., KE). Nur drei Minuten später war es dann Stine Kurz, die für die Mannheimer Damen ebenfalls nach einer Strafecke zur 1:2 Führung erhöhte (53.). Nach diesem späten Rückschlag war Großflottbek nicht mehr in der Lage, noch einmal zurückzukommen. Mannheim erzielte durch Aina Lilly Kresken (54.) und Lucina von der Heyde (56.) noch zwei weitere Treffer. Eine Minute vor Ende gelang von der Heyde dann sogar ein weiterer Treffer. Per Siebenmeter traf sie zum 1:5 Endstand für Mannheim (59.).

"Der Spielverlauf spiegelt das Ergebnis auf jeden Fall nicht wieder."
Nicklas Benecke, Trainer Damen MHC

Großflottbek trifft bereit am kommenden Freitag auf den Club an der Alster (09. September, 18:30 Uhr). Der Mannheimer HC empfängt dann am Samstag die Damen aus Mülheim (10. September, 14:00 Uhr).

Uhlenhorst Mülheim – Club an der Alster 0:3 (0:0)

Nachdem sich die Mülheimer Damen in der letzten Saison in den Play-down Spielen gegen den Club Raffelberg durchsetzen konnten, stand mit dem Club an der Alster zum Saisonstart direkt eine Topmannschaft gegenüber.

Mülheim startete mit Pressing gegen den Aufbau der Hamburgerinnen, mussten aber nach nicht einmal drei Minuten bereits die erste Strafecke verteidigen. Die Damen von Alster, die in der letzten Saison 14 Tore nach Strafecken erzielen konnten, scheiterten mit dem Schlag aber an der Defensive der Gastgeberinnen (3.). Die Gäste kamen in der Folge noch zweimal über die linke Seite in den Schusskreis, waren aber nicht in der Lage, die Hereingabe zu verwerten.

Alster erhöhte in diesem Viertel zwar den Druck und schaffte es, die Mülheimer Damen in deren Hälfte zurückzudrängen, weitere Torchancen wurden von Torhüterin Finja Starck souverän pariert (12.). Wieder versuchte es der Club an der Alster dann per Schlag nach einer Strafecke, ein Nachschuss von Hanna Granitzki traf nur die Torlatte (13.). Knapp eine Minute vor Viertelende kamen dann die Gastgeberinnen zu einer Befreiungsaktion und erspielten sich selbst die Chance per Strafecke in Führung zu gehen, der Ball rutschte der Schützin Carolin Hoffmann aber ab und wurde nicht gefährlich (15.).

Nach einer erneuten Druckphase zu Beginn des zweiten Viertels gelang es Mülheim, in der Folge besser ins Spiel zu kommen. Immer wieder eroberten sich die Gastgeberinnen sehenswert den Ball und kamen nun selbst öfter in den Schusskreis der Hamburgerinnen. Ein Remis der besseren Art zur Halbzeit, in einem umkämpften aber fairen Spiel.

Die zweite Halbzeit begann mit mehreren Strafecken. Doch sowohl Mülheim als auch der Club an der Alster nutzen ihre Chancen nicht. Erst eine Eckenvariante nach 37 Minuten brachte die Führung der Hamburgerinnen: Viktoria Huse hatte den Ball zurück auf die Herausgeberin Anne Schröder abgelegt, die einen Querpass vor das Tor spielte. Dort musste Nele Sophie Aring nur noch den Ball in das Tor blocken (37., KE).  Alster bestimmte in dieser Phase nun wieder das Spiel, Mülheim konnte keine Offensivakzente setzen. Trotzdem verteidigten die Gastgeberinnen weiter stabil.

Zum Start des letzten Spielabschnitts hatte Mülheim wieder einmal die Chance, selbst durch eine Strafecke vor dem Tor gefährlich zu werden. Doch eine Variante über die rechte Seite wurde durch einen schwachen Abschluss nicht genutzt (47.). Die Gastgeberinnen investierten nun mehr in die eigene Offensive, doch es waren wieder die Gäste aus Hamburg die sich effektiver vor dem Tor zeigten: Juliane Grashoff tauchte völlig frei vor Finja Starck auf und nutzte die Chance zum 0:2 (49.). Kurz vor dem Ende erhöhte Emily Wolbers dann noch auf 0:3, indem sie in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Mülheimerinnen die Ruhe bewahren und den Ball schlussendlich im Tor unterbringen konnte (56.).

Uhlenhorst Mülheim spielt das nächste Spiel auswärts beim Mannheimer HC (10. September, 14:00 Uhr). Für den Club an der Alster steht bereits morgen die Begegnung mit dem TSV Mannheim Hockey an (04. September, 13:00 Uhr).

UHC Hamburg – TSV Mannheim 3:0 (2:0)

Nachdem man bereits letzte Saison in den ersten drei Saisonspielen kein Gegentor hinnehmen musste, gelingt den Damen des UHC Hamburg auch in diesem Jahr ein Start nach Maß. Gegen den Aufsteiger aus Mannheim setzt man sich souverän mit 3:0 durch.

Die Hamburgerinnen haben sich zu dieser Saison unter anderem mit der Neuseeländerin Alia Jaques verstärkt. Die frühe Führung für die Gastgeberinnen besorgte aber ein anderer Neuzugang. Die erst 20-Jährige Cassandra Dick, die aus Großflottbek zum UHC Hamburg gekommen war, traf zum 1:0 für ihre Mannschaft (5.). Diese Führung konnten die in weinrot gekleideten Hamburgerinnen auch in die Viertelpause mitnehmen.

Wie auch schon im ersten Viertel war Hamburg auch nach fünf Minuten im zweiten Viertel erfolgreich: Das 2:0 erzielte Sofie Stomps, wie auch Dick eigentlich Defensivspielerin, per Strafecke. Eine flacher Schuss ins linke untere Ecke konnte die Mannheimer Torfrau Felicitas Heinzel überwinden (20., KE). Mit dieser souveränen 2:0 Halbzeitführung gingen die Gastgeberinnen dann auch in die Halbzeitpause.

Im letzten Viertel durfte sich dann auch der Neuzugang aus Neuseeland in die Torschützenliste eintragen. Neuseeländerin Alia Jaques erzielte die 3:0 Führung für Hamburg nach 53 gespielten Minuten. Die 27-Jährige Stürmerin spielt schon seit 2016 für die Nationalmannschaft Neuseelands.  Der TSV Mannheim Hockey hatte sich in der letzten Saison mit 50 von 60 möglichen Punkten souverän der Aufstieg aus der 2. Bundesliga gesichert. Gegen die Hamburgerinnen hielten sie zwar gut mit, über die gesamte Spieldauer reichte die Leistung aber nicht um Punkte aus der Hansestadt zu entführen.

Die Damen des UHC Hamburg reisen am nächsten Wochenende zum Aufsteiger nach Bremen (10. September, 15:00 Uhr), während Mannheim direkt am morgigen Sonntag das zweite Spiel in Hamburg absolvieren muss. Dabei trifft man auf den Club an der Alster (04. September, 13:00 Uhr).

Rot-Weiss Köln – Bremer HC 4:1 (1:0)

Zum Volvo E.R.B. Topspiel der Woche empfingen am heutigen Samstag die Damen von Rot-Weiss Köln die Aufsteigerinnen aus Bremen. Der Bremer HC konnte sich zu dieser Saison die Dienste mehrerer international erfahrener Spielerinnen, unter anderem aus Spanien und Argentinien, sichern, die der Mannschaft die nötige Bundesligareife bringen sollen.

Die erste große Chance hatten aber die Kölnerinnen mit einem Pfostentreffer nach fünf Minuten. In den Folgeminuten entwickelte sich dann aber ein offenes Duell: Bremen scheiterte per Strafecke an der Kölner Torfrau und im Nachschuss an einer Verteidigerin auf der Torlinie (8.). Prompt folgte ein Konter der Gastgeberinnen, doch Bremen blieb wach und verteidigte stark.  Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein in der Domstadt waren es dann die Damen von Rot-Weiss die das 1:0 erzielten. Nach einem Schlag vom Kreisrand war Katharina Reuten per Stecher erfolgreich (13.). Eine erneute Strafecke der Bremer Damen scheiterte an der Defensive (14.).

Für die Aufsteigerinnen aus Bremen schien in diesem Spiel durchaus mehr möglich zu sein. Auch im zweiten Viertel präsentierten sie sich auf Augenhöhe mit den bundesligaerfahreneren Kölner Damen. Beide Mannschaften hatten zunächst Probleme, die gegnerische Abwehrreihe zu überspielen und suchten noch nach Lösungen, ohne die eigene sichere Struktur auflösen zu wollen. Die beste Möglichkeit bot sich für Köln fünf Minuten vor dem Pausenpfiff, doch die Bremer Torfrau setzte sich im 1 gegen 1 Duell durch (25.). Auf der Gegenseite durfte sich auch die Kölner Torhüterin auszeichnen, die eine Strafecke der Bremer Damen sicher abwehrte (27.).

Gleich nach Wiederanpfiff bot sich einer Bremer Stürmerin die große Chance auf den Ausgleichstreffer, die Hereingabe vor das Kölner Tor konnte sie nur knapp nicht erreichen (31.). Bremen, das mittlerweile durchaus den Ausgleich verdient gehabt hätte, musste zum Ende des Viertels aber das 2:0 hinnehmen. Nike Lorenz war vom Kreisrand zum Abschluss gekommen und lies der Bremer Torfrau keine Chance (44.).

Die Aufsteiger ließen dennoch nicht locker und hatten durchaus noch Chancen auf einen möglichen Anschlusstreffer. Knapp zehn Minuten vor dem Ende war es dann auch soweit – das erste Bundesligator der Bremerinnen nach dem Aufstieg erzielte Charlotte Müller zum 2:1 (51.). Doch die Hoffnungen auf ein Comeback wurden direkt wieder im Keim erstickt: Pia Maertens brach von der rechten Seite in den Schusskreis ein und schlenzte den Ball über die Bremer Torfrau (55.). Nach einem Ballverlust im Aufbau der Bremer nutzte Emma Bohrmanns dann noch einen Konter zum 4:1 Endstand (59.).

Ein durch die bessere Chancenverwertung am Ende verdienter Heimsieg für Köln im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche, bei dem aber auch der starke Auftritt der Bremer Damen Lust auf die nächsten Spiele des Aufsteigers macht. Für die Kölner Damen steht als nächstes das Aufeinandertreffen mit dem TSV Mannheim Hockey auf dem Programm (10. September, 13:45 Uhr). Der Bremer HC spielt das Nord Duell gegen die Damen des UHC Hamburg (10. September, 15:00 Uhr).

"Wir sind angekommen in der Liga glaube ich, mit einem guten Spiel."
Stefan Freise, Trainer Damen Bremer HC

Düsseldorfer HC – Berliner HC 4:1 (2:0)

Der amtierende Deutsche Meister aus Düsseldorf startet standesgemäß mit einem Sieg in die neue Saison. Dabei hatten sich die Gäste aus Berlin nach einem starken ersten Viertel durchaus berechtigt Hoffnungen machen dürfen, vielleicht sogar Punkte mit nach Berlin nehmen zu können.

Ein völlig freier Torschuss durch die Berlinerin Judith Bock verfehlte das Tor nur knapp (8.). Düsseldorf, zwar mit mehr Ballbesitz ausgestattet, musste immer wieder starke Konter der Berliner verteidigen. Nach einem solchen scheiterte Philine Drumm völlig frei an Torfrau Nathalie Kubalski, der Nachschuss konnte aber nur durch einen Düsseldorfer Fuß abgewehrt werden. Den fälligen Siebenmeter setzte Linnea Weidemann dann aber deutlich neben das Tor (9.). Die vergebenen Chancen schienen den Berliner HC aber weiter zu motivieren, denn in den Folgeminuten kam Düsseldorf nur schwer in das Spiel und Berlin zeigte sich weiter defensiv sicher und kontrolliert bei eigenem Ballbesitz.

Zu Beginn des zweiten Viertels war es Düsseldorf die sich mit Neuzugang Agustina Albertarrio über die linke Seite in den Schusskreis dribbelte. In der Mitte verpassten aber zwei Spielerinnen den Querpass. Über diese linke Seite versuchte der amtierende Meister dann immer mehr Druck auszuüben: Mit der nächsten Aktion sprang zumindest eine Strafecke für Düsseldorf heraus, doch Berlin war zur Stelle und verteidigte die Möglichkeit (20.). Gleich im Anschluss war es dann aber endgültig vorüber mit der starken Defensivleistung der Gäste: Clara Ycart Canal durfte ohne angegriffen zu werden in den Kreis eindringen und lupfte den Ball über Torfrau Anna Kilian zur 1:0 Führung (21.).

Mit dem zweite Tor des Tages zur 2:0 Führung des amtierenden Deutschen Meisters aus Düsseldorf, trug sich dann Lisa Nolte per Strafecke in die Torschützenliste ein (25., KE). Den Gastgeberinnen war nun anzumerken, dass sie auf eine frühe Entscheidung der Partie drängten. Berlin fand offensiv nur noch selten statt und hatte große Mühe das eigene Tor zu verteidigen.  In der zweiten Hälfte sah auch Anna Kilian dann zum zweiten Mal an diesem Tag unglücklich aus, als sie nur über den Schuss von Tessa-Margot Schubert kickte und dieser daraufhin ins Tor rollte (36.). Dem BHC, der zu Beginn noch so gut mitgehalten hatte, war nun ein deutlicher Kräfteverschleiß anzumerken. Düsseldorf bestimmte das Spielgeschehen, während die Gäste nur noch hinterherlaufen konnten. Nach einem missglückten Schlag von Sara Strauss verlängerte Lisa Nolte den Ball entscheidend zum 4:0 (37., KE).

Im letzten Spielabschnitt war Berlin dann wieder gefestigt und agierten defensiv stabiler als zuvor. Mehrere Ecken der Düsseldorferinnen wurden abgewehrt. So gelang Berlin vor dem Ende sogar noch der Ehrentreffer durch Sophie Hildebrandt im Nachsetzen nach einer Strafecke (59., KE).

Düsseldorf trifft am nächsten Spieltag auf den Münchner SC (10. September, 14:30 Uhr). Der Berliner HC empfängt den Harvestehuder THC (10. September, 14:00 Uhr).

Harvestehuder THC – Münchner SC 4:2 (1:2)

Die Gäste aus München, die in der Vorsaison im Viertelfinale standen und sicher gewillt sind, in dieser Saison darauf aufzubauen, präsentierten den Zuschauern am Voßberg zunächst erst einmal ein enges Spiel. Mit einer großen Portion Selbstbewusstsein nach dem Viertelfinaleinzug der letzten Saison gestärkt, verteidigten sie zunächst abwartend aber dennoch konsequent, sobald die Gastgeberinnen des HTHC einen Vorstoß wagten.

Nach Strafecke von Laura Saenger hatten die Hamburgerinnen dann ihre erste gute Möglichkeit: Laura Saengers Schuss wurde aber von Selina Müller stark gehalten (9.). Saenger hatte in der vergangenen Saison 12 ihrer 17 Tore nach Strafecken erzielt. Einen zweiten Versuch konnte eine Münchner Verteidigerin von der Linie klären (9.). Harvestehuder, nun im Spiel angekommen, nahm die Partie in der Folge in die Hand. Doch die nächste Strafecke von Saenger, die, wie der zweite Versuch auf das rechte untere Eck geschossen wurde, blieb ohne Erfolg (13.).  

Entgegen der Erwartungen nach diesem starken ersten Viertel der Hamburgerinnen, ging dann aber München in Führung. Noch nicht ganz wach nach der Viertelpause waren die Gastgeberinnen zu passiv im eigenen Schusskreis, sodass Celine Marquet für München das 0:1 erzielen konnte (18. ). Und der Münchner SC setzte direkt nach, erspielte sich eine Strafecke nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer. Der Schlag verfehlte allerdings das Gehäuse von Rosa Krüger (21.). München nun deutlich sicherer im eigenen Ballbesitz hatte das Spiel nach dem Führungstreffer unter Kontrolle. Eine starke Parade von Rosa Krüger verhinderte ein Tor nach einer Stecher Variante per Strafecke der Münchnerinnen (24.).

Die Wiederholung dieser Ecke fand allerdings den Weg ins Tor von Harvestehude: Herausgeberin Boehringer war ebenfalls per Stecher von der linken Seite erfolgreich (24., KE). Im Gegenzug brachte Routinier Franzisca Hauke dann den Anschlusstreffer für ihren HTHC: Dabei ließ sie mehrere Gegenspielerinnen aussteigen und vollendete mit einem flachen Schlag in das lange Eck (26.).

Zum Ausgleich kam der HTHC dann zu Beginn der zweiten Halbzeit. Der Schuss von Denise Krimerman Losada nach einer Strafecke ging zwar nur mittig auf das Tor, doch Torfrau Selina Müller ließ ihn trotzdem durchrutschen und musste das 2:2 hinnehmen (31., KE).  Beflügelt vom Treffer setzen die Hamburgerinnen nach und gingen prompt in Führung: Teresa Martin Pelegrina schlenzte den Ball im Fallen noch über Müller (33.). Auf der Gegenseite war es Rosa Krüger die ihrer Mannschaft die Führung festhielt.

Für Harvestehude war dann doch noch die Strafeckenspezialistin Laura Saenger erfolgreich (49., KE). Nach der 4:2 Führung schien das Spiel entschieden, doch der Münchner SC hatte seinerseits noch einmal die Möglichkeit nach Strafecken heranzukommen (58.). Doch Krüger blieb standhaft und sicherte ihrer Mannschaft den Sieg.

Die Hamburgerinnen müssen am nächsten Samstag zum Auswärtsspiel in die Hauptstadt reisen, um gegen den Berliner HC anzutreten (10. September, 14:00 Uhr). München spielt auf eigener Anlage gegen den Düsseldorfer HC (10. September, 14:30 Uhr).

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Stephan Fehrmann (SportsGallery)

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