Alle Augen richten sich auf das Topspiel Gladbach gegen Krefeld

Mit der auf Freitagabend vorgezogenen Partie zwischen HC Ludwigsburg und HG Nürnberg beginnt schon heute das 18 Spiele umfassende Wochenendprogramm der 2. Bundesliga Herren. Im Mittelpunkt steht das Topspiel Gladbach gegen Krefeld.

Da man bei den Vertretern der Süd-Gruppe auf den Fall von zwei Absteigern vorbereitet sein muss (das tritt ein, wenn der SC Frankfurt 80 im Play-down gegen den Düsseldorfer HC den Kürzeren ziehen würde), brauchen sowohl der HCL wie auch die HGN Punkte, um ihren kleinen Vorsprung auf Position acht zu stabilisieren. Diesen zweiten, möglichen Absteigerplatz nehmen im Moment die Zehlendorfer Wespen ein, die deshalb im Heimspiel gegen TG Frankenthal (Samstag) vorhaben werden. Auch der ebenfalls gefährdete TC Blau-Weiss spielt gegen Frankenthal (Sonntag) und ist außerdem noch beim Schlusslicht Berliner SC zu Gast. Der seit einer Woche feststehende Meister Münchner SC beginnt seine Abschiedstournee aus der zweiten Liga mit dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers. Spielfrei hat TuS Lichterfelde.

 

Im Norden sind alle Blicke auf das Topspiel Gladbacher HTC gegen Crefelder HTC gerichtet, obwohl beiden vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag noch keineswegs einfache Aufgaben am Samstag mit Spielen gegen SW Neuss (Gladbach) und beim DSD Düsseldorf (CHTC) bevorstehen. Sollte Krefeld am Sonntagabend immer noch neun Punkte Vorsprung haben, wäre der CHTC bei dann nur noch drei ausstehenden Spielen praktisch aufgestiegen.

 

Bei mindestens drei Absteigern aus der Nord-Gruppe (sollte Düsseldorf sein Play-off gegen Frankfurt verlieren, wären es sogar vier) könnte sich am Wochenende das Schicksal von Rissen und Bonn bereits entscheiden. Die beiden Tabellenletzten treffen in Hamburg direkt aufeinander, spielen außerdem noch gegen Marienburg (THK) und gegen Klipper (BTHV). Auch Klipper empfängt die Kölner vom MSC. Der DHC Hannover hat die beiden anderen Kölner Zweitligisten Blau-Weiß und Schwarz-Weiß zu Gast und braucht hier dringend Punkte, um die heiße Abstiegszone verlassen zu können. Blau-Weiß und Schwarz-Weiß spielen zudem noch beim Großflottbeker THGC.   

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / H. Kramhöller

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