2. BL Herren: Nur München gewinnt auswärts

Mit dem einzigen Auswärtssieg des Tages in der 2. Bundesliga Herren vergrößerte der Münchner SC zugleich seinen Vorsprung in der Süd-Gruppe. Im Norden überrascht die Deutlichkeit beim Verfolgerduell.

Erfolgreicher Rückrundenstart für Süd-Spitzenreiter Münchner SC. Die Bayern gewannen ihr Auftaktspiel bei der TG Frankenthal nach Toren von Philip Bezzenberger (19.), Marinus Mack (36.) und Philipp Dirmeier (56.) mit 3:0 (1:0) und vergrößerten ihren Vorsprung auf ihren unmittelbaren Verfolger auf sechs Punkte. Denn der HTC Stuttgarter Kickers kam bei der HG Nürnberg nicht über ein 2:2 (0:1)-Unentschieden hinaus. Nürnbergs Halbzeitführung durch Cedric Nagls Rückhandknaller unter die Latte (20.) drehten die Schwaben – gehandicapt durch zwei 10-Minuten-Zeitstrafen wegen sliding tackling - im dritten Viertel durch Timm Berger (E, 37.) und Julian Gaiser (45.) zum 1:2. Doch Nagl sicherte mit seinem zweiten Treffer (50.) den Franken einen im Abstiegskampf wichtigen Punkt.

 

Nach einem Blitzstart nach Toren von Jannis Schwebs (2.) und Fabian Posselt (4.) führte TuS Lichterfelde im ersten Hauptstadtduell des Tages gegen den Berliner SC schnell mit 2:0, ehe sich das Tabellenschlusslicht ins Spiel arbeitete und durch Christian Fehlauer (28.) zum 1:2-Pausenstand heran. Aber TuSLi ließ sich den Vorsprung nicht mehr entreißen, sondern legte durch Sören Bieck (34.) und Maurice Kirchner (42.) zum 4:1-Endstand nach.

 

Sehr deutlich mit 4:0 (1:0) entschieden die Zehlendorfer Wespen das andere Berlin-Derby gegen den TC Blau-Weiss für sich. Jonas Diesing sorgte im zweiten Viertel mit einer perfekten 90-Grad-Eckenvariante für die Pausenführung, die Robert Juhnke (40./57.) und Jakob Schrenk (52.) noch ausbauten. Die beiden Berliner Samstagsgewinner werden am Sonntag im einzigen Zweitligaspiel des Tages aufeinandertreffen.

 

Nord-Tabellenführer Crefelder HTC ließ im ersten Feld-Heimspiel des Jahres nichts anbrennen. Gegen Schlusslicht Bonner THV gab es einen ungefährdeten 4:1 (2:0)-Erfolg. Drei Eckentreffer voin Timo Kossol (2./48.) und Jonathan Ehling (20.) standen neben dem Debüttor von Neuzugang Luis Holste (45.) zu Buche. Die Gäste konnten durch Sören Hufschmidt (E, 53.) wenigstens den Ehrentreffer verbuchen.

 

Eine überraschend klare Angelegenheit wurde das Verfolgerduell der Nord-Gruppe zwischen Gladbacher HTC und Großflottbeker THGC. Die Gastgeber holten sich nach Toren von Abdud Cassiem (3.), Nic White (9.), Leonard Steimel (15.), Daan Schenck (38.) und Mustaphaa Cassiem (59.) zu einem 5:0 (3:0)-Sieg, der ihren zweiten Tabellenplatz sicherte.

 

Zwei Heimsiege gegen Hamburger Gäste konnten die Kölner Teams feiern. Blau-Weiß setzte sich mit 3:2 gegen Klipper durch. Die Hanseaten hatten Kölns Führung (Moritz Bongenberg/17.) durch Manuel Krischker (21.) und Peter Kohl (26.) in einen 2:1-Führung für Klipper gedreht. Noch vor der Pause konnte Lars Schulte (28.) für Blau-Weiß ausgleichen, ehe Juri Nägele mit seinem 3:2 (35.) schon bald nach Wiederbeginn für den Endstand sorgte. Auch Schwarz-Weiß Köln musste im Spiel gegen THK Rissen (Foto) gegen einen Rückstand (Malte Pingel/14.) arbeiten. Philip Wenzel drehte das Resultat mit einem Doppelschlag (7m, 20./28.) schon bis zur Halbzeit, danach bauten Sebastian Lehrke (38.), Maximilian Aichinger (E, 43.), Tomeu-Oriol Irmen (55.) und Benjamin Bachmann (60.) das Resultat noch bis zum 6:1-Endstand aus.

 

Klar mit 7:2 (3:1) setzte sich der DSD Düsseldorf zuhause gegen den DHC Hannover durch. Lukas Mertgens leitete nach acht Minuten nicht nur den Torreigen ein, sondern legte später noch zwei weitere Treffer (E, 15./38.) nach. Die anderen DSD-Tore gingen auf das Konto von Tassilo Busch (7m, 30.), Felix Deich (49.), Tassilo Sura (51.) und Daniele Cioli (E, 57.). Für Hannover hatte Sven Alex zwei Ecken zum 1:1 (10.) und 2:5 (50.) verwandelt.

 

Der Marienburger SC holte bei Schwarz-Weiß Neuss einen Zwei-Tore-Rückstand auf, stand am Ende beim 3:4 (1:1) aber doch mit leeren Händen da. Für Anfang und Ende der Toreinträge hatte Ivo Otto mit verwandelten Ecken (8./49.) gesorgt. Nach dem ersten MSC-Ausgleich durch Moritz Wierlemann (29.) brachte Matthis Schäfer mit einem Doppelschlag (33./35.) den Neussern die Führung zurück. Caspar Berbuer (E, 44.) und nochmals Wierlemann (7m, 46.) holten Marienburg wieder ins Spiel zurück.  

Foto: H. Bohlscheid

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