2. BL Herren: Die nächsten Entscheidungen liegen an

Zwei der vier Aufsteiger ins Oberhaus sind in der 2. Bundesliga Herren bereits gefunden. Am vorletzten Saisonwochenende könnte zumindest ein dritter hinzukommen. Definitiv zwei Abstiegsentscheidungen werden bis Sonntag fallen. Und im Westen gibt es das Spitzenspiel.

Der HC Roseneck und der Wiesbadener THC können ihre letzten beiden Auftritte in der zweiten Liga unbeschwert genießen. Ihr Durchmarsch von der Regionalliga in die 1. Bundesliga ist bereits Gewissheit. Zu den Meistern im Osten und Süden könnte sich am Wochenende noch der Braunschweiger THC als Nordmeister gesellen. Die Niedersachsen führen ihre Gruppe mit fünf Punkten Vorsprung an. Sollte der BTHC seine beiden Spiele gegen Klipper Hamburg und beim TTK Sachsenwald gewinnen, wäre Braunschweig schon vor dem letzten Spiel am 13. Februar uneinholbar.

In der West-Gruppe steht das wohl vorentscheidende Duell der einzig übrig gebliebenen Aufstiegskandidaten an. Der Gladbacher HTC empfängt am Sonntag den Tabellenführer DSD Düsseldorf. Die Gäste haben drei Punkte mehr auf dem Konto, haben aber auch schon zwei Partien mehr bestritten als der GHTC. Die Gladbacher besitzen noch eine komplett weiße Weste mit sechs Siegen aus sechs Spielen, allerdings liegt das letzte Punktspiel des GHTC schon beachtliche sieben Wochen zurück (19. Dezember), während der DSD im Rhythmus ist und im neuen Jahr bereits drei Siege einfahren konnte. Sollte Gladbach wie im Hinspiel (7:5; Foto) gewinnen, käme das wahrscheinlich einer kleinen Vorentscheidung gleich.

Im Abstiegskampf fällt in den Gruppen Ost und Süd, die am Wochenende ihr Programm abschließen, die Entscheidung. Die schlechtesten Karten von insgesamt noch vier betroffenen Mannschaften hat eindeutig die HG Nürnberg. Die Franken sind darauf angewiesen, ihre letzten beiden Heimspiele gegen Rüsselsheim und Meister Wiesbaden zu gewinnen und gleichzeitig Schützenhilfe durch den HC Ludwigsburg zu bekommen. Nur wenn der HCL das Schwabenderby bei den Stuttgarter Kickers gewinnt, könnte Nürnberg noch die sechs Punkte und elf Tore Rückstand auf die Kickers aufholen. Im Osten kann der Tabellenletzte Spandauer HTC den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft bewerkstelligen, die Berliner im Gegensatz zum Vorletzten Leuna (der nur noch in Osternienburg antritt) noch zwei Spiele bestreiten. Allerdings müsste der SHTC gegen Prenzlauer Berg und beim Berliner SC wohl zwei Siege einfahren, damit die Rechnung aufgeht.

Im Norden hat Schlusslicht Rissen vorige Woche durch den Sieg in Sachsenwald wieder Anschluss gefunden, trotzdem muss der THK am Wochenende gegen Flottbek oder Rahlstedt nachlegen, um am 13. Februar noch ein Happy End feiern zu können. Ähnliches gilt für den Oberhausener THC im Westen. In den direkten Duellen mit den unmittelbaren Tabellennachbarn Essen und Kahlenberg müssen Punkte her, will der OTHC nicht schon an diesem Wochenende die weiße Flagge hissen müssen.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Susanne Breithaupt

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