2.BL Herren: Kann Düsseldorf den Gladbacher Lauf stoppen?

Wer kann den Gladbacher Lauf stoppen? Und kommt Frankfurt zurück in die Spur? Das sind die wesentlichen Fragen vor dem vierten Spielwochenende in der 2. Bundesliga Herren. 15 Spiele stehen auf dem Programm.

Gut drauf ist der DSD Düsseldorf (Foto), wie die jüngsten Erfolge in Neuss (4:0) und gegen Marienburg (4:1) zeigten. Aber reicht es auch, um die ungeheure Offensivkraft des Nord-Spitzenreiter Gladbacher HTC zu bändigen, der in vier Partien bereits 21 Tore geschossen hat? Das Spiel am Samstag beim DSD wird es zeigen. Gladbach bestreitet außerdem noch am Sonntag das Heimspiel gegen Klipper Hamburg. Die Hanseaten sind tags zuvor noch beim Marienburger SC zu Gast und wollen versuchen, dort ihren ersten Saisonsieg zu holen.

 

Schwarz-Weiß Köln muss im Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten Großflottbek zeigen, dass es die Prügel der Vorwoche (3:4 zuhause gegen Neuss und vor allem das 1:10 in Gladbach) aus den Köpfen bekommen konnte. Blau-Weiß Köln empfängt Schwarz-Weiß Neuss, und schließlich gibt es noch das Duell der beiden Aufsteiger Club Raffelberg gegen Braunschweiger THC.

 

Süd-Tabellenführer SC Frankfurt 80 war nach dem 1:2 beim Nürnberger HTC von der eigenen Leistung genauso enttäuscht wie vom Ergebnis. Das alles soll im Heimspiel gegen die TG Frankenthal korrigiert werden. Doch Vorsicht: Die TG hatte gerade ein tolles Sechs-Punkte-Wochenende hinter sich und könnte mit einem weiteren Sieg sogar Frankfurt überholen.

 

Der Rest des Spieltags in der Gruppe Süd geht komplett in Berlin über die Bühne. Gleich acht Spiele stehen dort auf dem Programm. Sollten die Zehlendorfer Wespen ihre Aufgaben gegen die beiden Nürnberger Gäste NHTC und HGN optimal lösen, wären die Wespen unabhängig vom Frankfurter Resultat neuer Spitzenreiter. Auch der bislang punktlose Aufsteiger SC Charlottenburg spielt gegen die beiden Nürnberg-Teams. Doppeltes Heimrecht haben auch TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss Berlin, die wechselweise gegen HTC Stuttgarter Kickers und Wiesbadener THC antreten.

 

Foto: DSD Düsseldorf

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