2.BL Herren: Gladbach und Frankfurt verteidigen ihre ersten Plätze

Gladbach im Norden und Frankfurt im Süden verteidigten mit Auswärtssiegen am Samstag ihre Tabellenführungen in der 2. Bundesliga Herren.

Nord-Spitzenreiter Gladbacher HTC kam bei Blau-Weiß Köln zu einem knappen 1:0. Schon nach acht Minuten hatte mit Abdud Cassiem (Foto) einmal mehr der südafrikanische Nationalspieler in den Diensten des GHTC für den Unterschied gesorgt und den zweiten Sieg des erklärten Aufstiegsfavoriten sichergestellt.

 

Zweiter Sieg auch für Schwarz-Weiß Köln. Wie beim 3:2 beim Marienburger SC hatten die Kölner auch gegen den DSD Düsseldorf am Ende mit einem Treffer mehr die Nase vorn. Philipp Turanli (E, 4.) und Leif Scherer (26.) hatten ein 2:0 für die Schwarz-Weißen vorgelegt, Per Pink (28.) verkürzte noch vor der Pause. Nach torlosem dritten Viertel fielen in der letzten Viertelstunde noch vier Treffer. Erst erhöhte Philipp Wenzel (47.) zum 3:1, Chris Reinersmann (51.) hielt die Hoffnungen des DSD am Leben, ehe Leif Scherer für Köln mit dem 4:2 für den dritten Zwei-Tore-Vorsprung sorgte. Ein drittes Mal konnten die Gäste durch Ben Marquardsen (58.) verkürzen, doch es blieb schließlich beim 4:3 für Schwarz-Weiß.

 

Der Großflottbeker THGC ließ im Heimspiel gegen den Braunschweiger THC nichts anbrennen. Max Baumgardt (6.), Maks Koperski (35.) und Jakob Hegner (40.) brachten die Hamburger Gastgeber mit 3:0 in Front, der Anschlusstreffer von Jan Empen (43.) war für den Aufsteiger zu wenig, um am Ende mit 1:3 die zweite Niederlage verhindern zu können.

 

Auch der zweite Nord-Aufsteiger muss weiter auf seinen ersten Punkt warten. Der Club Raffelberg unterlag auf eigenem Platz dem Marienburger SC mit 2:3. Dabei hatten die Duisburger durch das Tor von Nils Basfeld (20.) zur Pause 1:0 geführt. Doch dann drehte der MSC das Blatt durch Moritz Wierlemann (37.). Leopold von Nathusius (53.) und Benjamin Wirths (E, 55.). Das zweite Raffelberger Tor von Tobias Prost (7m, 57.) änderte nichts mehr an der Heimniederlage.

 

Für das einzige Unentschieden im Norden sorgten Schwarz-Weiß Neuss und Klipper Hamburg mit ihrem 1:1. Luis Bernstein (E, 9.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Jan Mausberg (41.) glich gegen Ende des dritten Viertels aus. „Für Klipper war es am Ende ein gewonnener Punkt und für uns entsprechend zwei verlorene“, beurteilte SWN-Trainer Matthias Gräber das Resultat.

"Für Klipper war es am Ende ein gewonnener Punkt und für uns entsprechend zwei verlorene."
Matthias Gräber, Trainer Schwarz-Weiß Neuss


Süd-Tabellenführer SC Frankfurt 80 hatte in Berlin beim Aufsteiger SC Charlottenburg trotz eines frühen Rückstandes (E, 11.) letztlich keine Probleme. Vincent Kallrath (16.), Magnus Hautzel (18.), Marc-Andre Sawall (34.), Johannes Gans (E, 42./56.) und Johann Schmidt-Opper (49.) machten aus dem 0:1 noch einen standesgemäßen 6:1-Erfolg des Ex-Erstligisten und damit den dritten Sieg im dritten Spiel.

 

Der andere Bundesligaabsteiger kassierte dagegen seine erste Niederlage. Der Nürnberger HTC unterlag auf eigenem Platz gegen den TC Blau-Weiss Berlin mit 1:2. Max Lassen hatte nach 19 Minuten für die 1:0-Pausenführung der Franken gesorgt. Mark Kopper (E, 40.) und Moritz Kehlitz (56.) machten daraus in der zweiten Hälfte noch einen Gästesieg.

 

Die Zehlendorfer Wespen holten im Heimspiel gegen die TG Frankenthal einen 0:2-Halbzeitrückstand noch zum 2:2-Endstand auf. Alexander Cunningham (10.) und Bastian Schneider (E, 23.) brachte die Pfälzer Gäste zunächst auf die Siegerstraße. Im Schlussviertel wendeten Jannes Unger (E, 50.) und Lukas Kossel (7m, 56.) die Niederlage für die Berliner noch ab.

 

Auch die Stuttgarter Kickers verfügten über das Vermögen, Rückstände aufzuholen. Im Heimspiel gegen den Wiesbadener THC sorgte erst Nil Roura (21.) für den 1:1-Ausgleich nach der frühen Gästeführung von Hendrik Sommer (3.). Als dem hessischen Aufsteiger vier Minuten vor Ende das 1:2 nach Sebastian Fellers Eckenstecher (56.) glückte, sah es nach einem Erfolg des Aufsteigers auf. Aber in künstlicher Überzahl antwortete Stuttgart umgehend durch Lucca Epple (57.) mit dem 2:2, bei dem es dann trotz Wiesbadener Schlussecke blieb.

 

Das torreichste Spiel gab es in Nürnberg, wo Gastgeber HGN nach einer 3:2-Führung die Partie noch mit 3:6 gegen TuS Lichterfelde verlor. Für Nürnberg trafen Tim Kerkhoff (5.), Luis Zenk (32.) und Marcel Hertlein (39.), den Berliner Erfolg machten Maurice Kirchner (1./53.), Fabian Posselt (E, 22./E, 52.), Jannis Schwebs (E, 44.) und Niklas Langer (7m, 59.) perfekt.

Foto: Susanne Breithaupt

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