2.BL Herren: Erste Siege für HG Nürnberg und TG Frankenthal

Etwas glücklich behielt der SC Frankfurt 80 seine weiße Weste und baute seinen Vorsprung an der Süd-Tabellenspitze der 2. Bundesliga Herren weiter aus. HG Nürnberg und TG Frankenthal feierten erste Siege. Der Norden war am Sonntag komplett spielfrei.

Um seinen vierten Sieg im vierten Spiel musste Süd-Spitzenreiter SC Frankfurt 80 wirklich bangen. Im Topspiel bei den Zehlendorfer Wespen lagen die Hessen nicht nur zweimal in Rückstand. Sie kassierten im letzten Viertel scheinbar auch das 2:3. Doch der Eckentreffer wurde zum Ärger der Berliner Gastgeber von den Schiedsrichtern wieder annulliert. Stattdessen gelang Frankfurt durch Tom Blümmel (55.) in der Schlussphase der 3:2-Siegtreffer. Die Wespen standen am Ende trotz Führungstreffer durch Jannes Unger (5.) und Robert Juhnke (15.) mit leeren Händen da. Anton Schmidt-Opper (13.) und Johannes Gans (35.) hatten mit Eckentreffern zweimal ausgeglichen. „Ein bisschen Glück war dabei, und bei unserer Leistung ist auch noch viel Luft nach oben. Aber wir nehmen sechs Punkte aus Berlin mit“, atmete SC-Trainer Jonathan Elliott nach dem Schlusspfiff durch.

 

Zum dritten Mal in Folge ein halbes Dutzend Gegentore musste der SC Charlottenburg schlucken. Dem 1:6 vom ersten Spieltag gegen Blau-Weiss und dem 1:6 gegen Frankfurt am Vortag folgte nun ein 2:6 (1:4) gegen die TG Frankenthal. Alexander Cunningham (3.), Marc Beck mit zwei Siebenmetern (5./30.), Dominik Seel (7.), Torben Theobald (E, 42.) und Manuel Eck (E, 45.) schossen die Tore zum ersten Saisonsieg der Gäste. Für Charlottenburg konnte Florian Donnermeyer (E, 15.) lediglich zum 1:3 verkürzen.

 

Jeweils mit 2:1 behielten die Nürnberger Gastgeber die Oberhand über ihre Berliner Gästeteams. Der NHTC konnte gegen TuS Lichterfelde einen 0:1-Rückstand, für den Linja Wehr (7.) gesorgt hatte, nach der Halbzeit durch Fredrik Büttner (E, 35.) und Joscha Brügel (43.) umdrehen. Allerdings hatten die Nürnberger auch Glück, dass ihr Torwart Vitor Beckers beim Stand von 1:1 einen Siebenmeter von Niklas Langer entschärfen konnte.


Aufatmen bei der HG Nürnberg: Nach drei Niederlagen wurde ausgerechnet gegen den verlustpunktfreien TC Blau-Weiss der Bock umgestoßen. Luis Zenk (7.) hatte die Franken früh in Führung gebracht, Stefano Perugio (15.) zum Ende des ersten Viertels aber ausgeglichen. Kurz vor Ablauf des dritten Viertels schlenzte Leon Spitzbart (45.) eine Ecke für die Hockey-Gesellschaft ins Netz. Den knappen Vorsprung verteidigten die Gastgeber mit viel Leidenschaft über die restliche Zeit.

Foto: Eberhard Tippelt

"Ein bisschen Glück war dabei, und bei unserer Leistung ist auch noch viel Luft nach oben. Aber wir nehmen sechs Punkte aus Berlin mit."
Jonathan Elliott, Trainer SC Frankfurt 80

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