2. BL Herren: CHTC und MSC wollen nächste Schritte zum Aufstieg machen

Mit erfolgreichen Heimspielen könnten Crefelder HTC und Münchner SC als die beiden Tabellenführer der 2. Bundesliga Herren ihren Aufstiegsambitionen einen weiteren Schritt näherkommen.

Nord-Primus CHTC empfängt am Samstag den DHC Hannover, Verfolger Gladbacher HTC hat am Sonntag Klipper Hamburg zu Gast und kann kaum davon ausgehen, den Abstand auf Krefeld eine Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen auf weniger als die aktuellen neun Punkte drücken zu können. Alle anderen Teams haben mit dem Aufstieg angesichts von 16 und mehr Zählern Rückstand zur Spitze ohnehin nichts mehr zu tun. Hier geht es für viele angesichts des verschärften Abstiegs (um die Gruppenstärke von 12 auf die regulären 10 Teams zurückzuführen) um die Sicherung des Klassenerhalts. Am stärksten gefährdet sind Bonner THV (spielt zuhause gegen Schwarz-Weiß Köln) und THK Rissen (auswärts bei DSD Düsseldorf), aber auch Marienburger SC (im Köln-Derby gegen Blau-Weiß) und die bereits erwähnten Hannover und Klipper brauchen dringend noch Punkte. Der Großflottbeker THGC will im Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Köln seinen Negativlauf von zuletzt vier Niederlagen in Serie stoppen.

 

Im Süden, wo aufgrund von drei weniger Teams in dieser Saison deutlich weniger gespielt wird, ist München nur noch wenige Schritte vom ersehnten Aufstieg entfernt. Bei acht Punkten Vorsprung und noch sechs ausstehenden Partien könnte ein Sechs-Punkte-Wochenende gegen Berliner Gäste für den MSC schon ein Riesensprung sein. Vor allem wäre mit TuS Lichterfelde (Sonntag) einer der wenigen noch verbliebenen Konkurrenten auf Distanz gehalten. Der Samstag-Gegner des MSC, die Zehlendorfer Wespen, brauchen dagegen dringend Punkte, um wieder vom vorletzten Platz wegzukommen, auf den die Wespen zurückgefallen sind. Wespen und TuSLi spielen außerdem beide noch bei der HG Nürnberg.

 

Doppeltes Heimrecht wie der MSC und HGN hat am Wochenende auch die TG Frankenthal, die Berliner SC (Samstag) und HC Ludwigsburg (Sonntag) empfängt. Ludwigsburg ist außerdem noch im Schwaben-Derby beim HTC Stuttgarter Kickers gefordert.

Foto: B. Förster

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