2. BL Damen: Wespen sorgen für zweite Mannheimer Niederlage

Mit einem 1:0 über Süd-Spitzenreiter TSV Mannheim machten die Zehlendorfer Wespen das Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga Damen wieder spannend. Dagegen kann der Bremer HC dank Kölner Schützenhilfe am Sonntag seinen Erstligaaufstieg am Sonntag vorzeitig perfekt machen.

U18-Nationalspieler in Frederike Seifert schoss im Spitzenspiel nach 39 Minuten mit einem wuchtigen Schlag, der von einer Mannheimer Feldspielerin noch unglücklich für Torhüterin Johanna Schek abgefälscht wurde, das Tor des Tages. Die Wespen verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff, weil die Zehlendorfer Torhüterin Nora Rabe bei einigen Möglichkeiten, vor allem knapp ein Dutzend Strafecken, nicht zu überwinden war. TSV-Trainer Carsten-Felix Müller sprach von einem „unfassbar guten Spiel“ seiner Mannschaft, die „Chancen und Ecken für zwei Spiele“ hatte, aber sich „nur halt nicht belohnt“ hätte. So stand am Ende mit 0:1 die zweite Saisonniederlage des Tabellenführers, dessen Vorsprung auf zwei Punkte zusammengeschrumpft ist.

 

Beim anderen Mannheimer Gastspiel in Berlin gab es dagegen einen Auswärtssieg. Der Feudenheimer HC setzte sich beim TC Blau-Weiss mit 2:0 (0:0) durch. Luisa Höfling-Conradi (46.) und Luzie Nohr (54.) sorgten im letzten Viertel für die Tore des FHC, der seinen fünften Tabellenplatz absicherte, während die Berlinerinnen weiter auf dem neunten Platz verharren.

 

Ein deutliches 7:2 (4:0) fuhr der Nürnberger HTC gegen den ATV Leipzig ein. Dominique Machnik (1./ E, 58.) schoss dabei genauso zwei Treffer für die Fränkinnen wie auch Antonia Eder (E, 23./25.) und Julia Nicklas (48./50.). Einzige Einfachtorschützin beim NHTC war Katharina Köhler (18.). Für die Gäste konnten Elisabeth Kirschbaum (E, 51.) und Beatrice Kalweit (59.) lediglich Ergebniskosmetik betreiben.

 

Im einzigen Tagesspiel der Nord-Gruppe ging der Bonner THV nach torloser erster Hälfte durch Sophie Lindlar nach 40 Minuten in Führung. Gastgeber Blau-Weiß Köln stemmte sich gegen die drohende Niederlage und wurde in der Schlussminute mit dem Ausgleichstreffer von Katharina Pillok per Strafecke zum 1:1-Endstand belohnt. Diese Punkteteilung spielt dem Bremer HC in die Hände, der mit einem Sieg am Sonntag über Braunschweig den Vorsprung auf Bonn auf uneinholbare 13 Punkte ausbauen könnte und damit die Rückkehr in die erste Liga schon vier Spieltage vor Schluss in der Tasche hätte.

 

Foto: Zehlendorfer Wespen

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