2. BL Damen: Rückrundenstart mit Spitzenspiel in Rüsselsheim

Nach einem halben Jahr Feldhockeypause geht es nun auch in der 2. Bundesliga Damen weiter. Am Wochenende startet die Rückrunde mit gänzlich verschiedenen Ausgangslagen in den beiden Gruppen, was das Thema Aufstieg angeht.

Als einziger Zweitligist, die männliche Seite miteingeschlossen, besitzt der Bremer HC (Foto) nach dem ersten Saisonabschnitt im Herbst 2021 noch eine blütenreine Weste, hat sämtliche neun Hinrundenspiele gewonnen. Neun Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Crefelder HTC sollten reichen, um am Ende als Meister der Gruppe Nord in die erste Liga zurückkehren zu können. Zum Auftakt der Rückrunde muss der Tabellenführer am Sonntag bei Klipper Hamburg antreten, das als Drittletzter dringend Punkte braucht, um mehr Luft auf die heiße Abstiegszone zu bekommen. Das gilt noch viel mehr für ETUF Essen und Eiuntracht Braunschweig, die auf den beiden Abstiegsplätzen liegen und am Sonntag gleich ins direkte Duell gehen. Duelle im erweiterten Tabellenmittelfeld stehen zwischen Bonn und Düsseldorf, Köln und Krefeld sowie Polo und Heimfeld an.  

 

So entschieden das Aufstiegsrennen im Norden erscheint, so spannend ist es in der Süd-Gruppe. Hier liegen TSV Mannheim (25 Punkte), Zehlendorfer Wespen (24) und Rüsselsheimer RK (22) eng beieinander. Gleich zum Start treffen am Samstag der RRK und die Wespen aufeinander. Spitzenreiter TSV hat es zum Rückrundenauftakt mit der HG Nürnberg zu tun. Auch der andere Nürnberger Zweitligist NHTC spielt am Samstag in Mannheim, beim Feudenheimer HC. Am Sonntag treffen die beiden Nürnberger Teams dann zum Derby beim NHTC aufeinander. Auch Rüsselsheim hat ein Doppel-Wochenende, tritt nach dem Spitzenspiel noch am Sonntag gegen ATV Leipzig an. Die Sächsinnen sind tags zuvor schon beim TuS Obermenzing in München zu Gast. Das Süd-Schlusslicht TSV Schott Mainz würde im Heimspiel gegen Blau-Weiss Berlin gerne seine allerersten Zweitligapunkte einfahren.

 

Insgesamt sind es zwölf Zweitligaspiele der Damen, lediglich der Bietigheimer HTC muss noch auf eine Woche auf seinen Einstand warten.  

Foto: Kaste

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