2.BL Damen: Gelungene Rückkehr von Aufsteiger Hannover 78

Toller Einstand für Zweitliga-Rückkehrer Hannover 78 und seine neue Cheftrainerin Michaela Scheibe (Foto). Der Aufsteiger startete mit einem 2:0-Sieg in die neue Saison, zwei andere Liganeulinge mussten dagegen erst einmal Lehrgeld bezahlen.

Dass Anke Kühne das Treffen der deutschen 2004-Olympiasiegerinnen in München zugunsten des Zweitligasaisonauftakts ihres Aufsteigerteams von Hannover 78 sausen ließ, sollte sich zumindest sportlich für sie lohnen. Mit all ihrer Erfahrung sorgte die 41-jährige Abwehrchefin von 78 dafür, dass hinten der Laden sauber blieb und somit die zwei frühen Treffer von Julia Bleischwitz (10.) und Yulia Shevchenko (17.) zum 2:0-Sieg über Klipper Hamburg reichten.

 

Ein ähnlicher Coup blieb dem zweiten Nord-Aufsteiger HC Essen versagt. Beim Crefelder HTC ging der Neuling durch Mia Husemeyer (7.) zwar schnell in Führung, doch schon bis zur Halbzeit hatte der Vorsaison-Vizemeister das Resultat gedreht. Am Ende hieß es nach Toren von Malikah Hamza (20./35./37.), Stephanie Panuschka (29.) und Lynn Krings (E, 53.) 5:1 für den Favoriten.

 

Noch deutlicher machte es Erstligaabsteiger Club Raffelberg. Die Duisburgerinnen schickten Blau-Weiß Köln nach vier Eckentoren von Mira Hildebrandt (5./56.) und Giulia Funkel (17./ 50.) sowie zwei Feldtreffern von Nane Dördelmann (34.) und Lara Plüth (40.) mit 6:0 geschlagen nach Hause.

 

Der Hamburger Polo Club steuerte im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig ebenfalls auf einen deutlichen Sieg zu. Annika Wenzel (11./31.) und Lucie Hiepen (7m, 36.) brachten die Gäste mit 3:0 in Führung. Nach späten Anschlusstreffern durch Emma Nolting (54.) und Fenja Rees (E, 57.) schnupperte Braunschweig noch zumindest an einem Unentschieden, aber es blieb beim 2:3 aus Sicht der Niedersächsinnen.

 

Für das einzige Unentschieden des Tages im Norden sorgten DSD Düsseldorf und Bonner THV. Die Gäste vom BTHV waren durch Kira Schmitz (17.) in Führung gegangen. Im dritten Viertel konnte Javiera Villagra per Ecke (40.) zum 1:1-Endstand ausgleichen.

 

In der Süd-Gruppe entschieden die Zehlendorfer Wespen das Spitzenspiel bei Nachbar TuS Lichterfelde mit 1:0 für sich. Wespen-Nationalspielerin Charlotte Stapenhorst erzielte zu Beginn des zweiten Viertels (17.) das Tor des Tages, Erstligaabsteiger TuSLi konnte nicht mehr antworten.

 

Ebenfalls 0:1 ging ein weiteres Städteduell aus. Der Nürnberger HTC setzte sich mit diesem Resultat bei der HG Nürnberg durch. Lara Niebler sorgte bereits nach elf Minuten für den späteren Endstand.

 

Den dritten Auswärtssieg im Süden gab es beim Spiel TG Frankenthal gegen Rüsselsheimer RK. Gegen die Strafecken von RRK-Nationalspielerin Pauline Heinz fand Aufsteiger TGF kein rechtes Mittel. Dreimal war Heinz mit der Standardsituation für den Favoiten erfolgreich (14./25./60.), außerdem traf Celina Hocks (40.), so dass es am Ende 0:4 aus Sicht des Liganeulings hieß.

 

Gar keine Tore gab es im Spiel zwischen TuS Obermenzing und Feudenheimer HC. Nach dem 0:0 haben die Münchnerinnen und die Mannheimerinnen zwar noch keine Tore auf dem Konto, dafür aber jeder zumindest einen Punkt.

 

Am Sonntag stehen noch fünf Spiele in der zweiten Liga an.

 

Foto: Hannover 78

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