1. BL Damen: Doppelwochenende verspricht einige Entscheidungen

Während in der 1. Bundesliga die Herren am Wochenende spielfrei sind, haben die Damen ein doppeltes Programm zu stemmen. Der 14. und 15. Spieltag könnte einige Entscheidungen bezüglich der Paarungen im nachfolgenden Viertelfinal-Play-off sowie Abstiegs-Play-down bringen.

In der Staffel A braucht Meister Düsseldorfer HC nur noch einen Punkt, um seinen Gruppensieg auch rechnerisch abzusichern. Das sollte im Heimspiel gegen Schlusslicht TuS Lichterfelde (Samstag) oder bei der DHC-Auswärtsfahrt zum UHC Hamburg (Sonntag) kein Problem für den DM-Titelverteidiger sein. Spannender sind in dieser Staffel die Fragen, wer Zweiter wird und wer den wichtigen vierten Platz einnehmen kann. Rot-Weiss Köln und UHC Hamburg liefern sich das Fernduell um Position zwei. Köln hat zwei Heimspiele gegen Uhlenhorst Mülheim und Lichterfelde, der UHC muss vor dem Aufeinandertreffen mit Düsseldorf noch zum Münchner SC. Die Bayerinnen haben neben dem UHC auch Mülheim zu Gast. Speziell das Duell am Sonntag, wo die beiden Kandidaten für den letzten noch freien Viertelfinalplatz dieser Staffel aufeinandertreffen, ist für MSC und HTCU von besonderer Bedeutung.

 

In der Staffel B wirkt der aktuelle Fünf-Punkte-Abstand zwischen dem führenden Mannheimer HC und Verfolger Club an der Alster größer, als er tatsächlich ist. Denn gefühlt sind die Hamburgerinnen nur zwei Zähler dahinter, weil sie im noch nicht neu terminierten Nachholspiel gegen Schlusslicht Club Raffelberg noch punkten können. Und dann steht am 7. Mai in einer weiteren Nachholpartie für Alster ja noch das direkte Aufeinandertreffen mit dem MHC bevor. Der drittplatzierte Harvestehuder THC spielt am Wochenende gegen beide Topteams und müsste sowohl beim MHC als auch bei Alster gewinnen, um oben noch einmal anzugreifen. Tabellenführer Mannheim hat außerdem noch den Berliner HC zu Gast, der wiederum seinen Viertelfinalplatz als Tabellenvierter absichern möchte. Zu erwarten ist, dass Großflottbek alle Anstrengungen unternimmt, den Fünf-Punkte-Rückstand auf den BHC noch einmal anzugreifen. Dafür müsste der GTHGC im Heimspiel gegen Alster (Samstag) mindestens ein Unentschieden holen und in Raffelberg (Samstag) gewinnen. Für den Club Raffelberg, dessen erste beiden Rückrundenspiele voriges Wochenende wegen Coronafällen verschoben wurden, geht es in den Partien gegen Berliner HC und Großflottbek darum, einen gewissen Rhythmus für die anstehenden Play-down-Spiele aufzubauen.

 

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / O. Wegerich  

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