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Mülheim sammelt wichtige Punkte, CHTC und UHC spielen Remis

15. April 2023

Im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche kann an diesem Wochenende kein Sieger ermittelt werden: Der Hamburger Polo Club und der Mannheimer HC teilen sich die Punkte. Auch Crefeld und der UHC spielen Unentschieden, während Berlin und Köln deutlich gewinnen. Der Club an der Alster ringt München nieder, Mülheim sammelt wichtige Punkte gegen den HTHC. Die Spielberichte:

Berliner HC – TSV Mannheim Hockey 5:0 (2:0)

In der Hauptstadt empfingen die Herren vom Berliner HC den TSV Mannheim Hockey. Zuletzt standen sich die beiden Teams im Viertelfinale der Hallensaison gegenüber - mit dem besseren Ende für den BHC. Auch das Hinspiel der Feldsaison war ein echtes Spektakel: Berlin war auswärts mit 5:6 (0:3) erfolgreich gewesen. Ein Eckentor von Matteo Poljaric in der vorletzten Minute hatte den Sieg beschert. 

Für den BHC ist die aktuelle Feldrunde bisher eine erfolgreiche. In der Staffel B steht man mit 19 Punkten auf Rang drei – punktgleich mit dem Hamburger Polo Club auf Platz zwei. Mannheim hat derweil vier Punkte Rückstand auf den vorletzten Platz der Staffel.

Im verregneten Berlin erwischten die Gäste den besseren Start: Nicolas Proske kam nach einem feinen Anspiel frei im BHC-Kreis zum Abschluss, doch sein Schuss rauschte knapp links am Kasten von Mika Schleu vorbei. Im Gegenzug kam der BHC zu zwei Strafecken, doch Matteo Poljaric brachte den Ball nicht zur frühen Führung unter (4.). Es blieb eine ausgeglichene Partie, in der der Berliner HC den etwas aktiveren Eindruck hinterließ. Im Nachgang an eine weitere Strafecke bediente Kapitän Paul Dösch seinen Mitspieler Tom Neßelhauf, der den Ball per Stecher flach am langen Pfosten zum 1:0 unterbrachte (6.,KE). Der Berliner HC kontrollierte bis zum Ende des ersten Viertels die Partie und ließ Ball und Gegner geschickt laufen.

Im zweiten Viertel spielte nur eine Mannschaft und das waren die Gäste aus Süddeutschland. Doch eine Vielzahl bester Gelegenheiten ließen Proske und Co ungenutzt. Die erste Ecke für die Gäste misslang bei einer versuchten 90 Grad Ablage komplett. Der BHC hatte Probleme, den Ball in die gegnerische Hälfte zu transportieren, kam aber nach einer feinen Verlagerung von Martin Zwicker über Paul Dösch zu einer weiteren Strafecke. Erneut trat Dösch an und fand wie 23 Minuten zuvor Neßelhauf am langen Pfosten, der den Ball sehenswert unter der Latte zum 2:0-Halbzeitstand unterbrachte (29.,KE).

Der Berliner HC kam gut aus der Kabine und bekam früh eine weitere Strafecke: Adrian Lehmann-Richter täuschte an als Stopper zu fungieren, startete durch in den Kreis, bekam das Anspiel von Dösch und beförderte den Ball aus sieben Metern zum 3:0 in den TSVMH-Kasten (33.,KE). Die Gäste wehrten sich in der Folge nach Kräften und bekamen keine zwei Minuten später die Chance zum Anschluss: Die Unparteiischen entschieden nach einem Foul von Lehmann-Richter auf Siebenmeter. Moritz Rothländer trat an, doch sein Siebenmeter wurde von Schleu im BHC-Gehäuse stark entschärft (35.). Der BHC verlegte sich in der Folge aufs Kontern und tat dies kurz vor Ende des Viertels sehr erfolgreich: Poljaric setzte sich ab der Mittellinie gegen drei Gegenspieler durch, zog rechts in den Kreis und bediente Jonas Poeschel am langen Pfosten, der mit einem sehenswerten Stecher in den linken Winkel zum 4:0 für die Vorentscheidung sorgte (44.). 

Im Schlussviertel suchten beide Teams noch einmal den Weg nach vorne. Nach einer schönen Ballstafette bediente Christian Franz von rechts Luis Gill mustergültig in der Mitte und der hatte keine Probleme den Ball aus zwei Metern ins leere Tor zu blocken (52.). Bis zum Schlusspfiff blieb es dann beim in der Höhe etwas zu deutlichen 5:0 (2:0) für den Berliner HC.

Die Gäste aus Mannheim reisen direkt weiter nach Hamburg, wo sie morgen auf den Hamburger Polo Club treffen (16. April, 12:00 Uhr). Berlin muss kommende Woche beim Club an der Alster ran (22. April, 15:00 Uhr).

Crefelder HTC – UHC Hamburg 2:2 (1:1)

Auch das Duell zwischen Krefeld und dem UHC Hamburg war im ersten Aufeinandertreffen nur knapp an die Hamburger gegangen. Beim 4:3 (0:3) Heimsieg hatten die UHC-Herren eine famose Aufholjagd gekrönt. Erst in der 42. Spielminute war man erstmals erfolgreich und drehte die Partie dann noch. Der CHTC spielt nach dem Wiederaufstieg eine souveräne Feldsaison, steht mit 20 Punkten auf Platz vier der Staffel A. Der UHC findet sich sogar auf Platz zwei wieder, bei 22 Punkten.

Gleich in der ersten Spielminute schlug der Top-Torschütze der Liga zu. Masi Pfandt auf Seiten der Krefelder, der bei 13 Toren gemeinsam mit Michael Körper an der Spitze der Rangliste steht, war erfolgreich. Er vollendete einen Konter nach Vorarbeit von Anton Boomes. UHC-Nationalspieler Hannes Müller hatte den Ball direkt nach dem Anpfiff verstoppt, Boomes übernommen und auf Pfandt durchgesteckt. Dieser schoss mit der Rückhand und mit etwas Glück sprang die Kugel über den Torhüter ins Netz (1.). Die ganz in weiß gekleideten Krefelder hatten im ersten Viertel dann noch eine Ecke zu verteidigen: Doch gleich zweimal blieb der Ball in der Abwehr hängen. 

Zwei Minuten nach der Viertelpause war dann aber der UHC erfolgreich: Der japanische Nationalspieler Koji Yamasaki erzielte den 1:1-Ausgleich. Hamburg war über rechts in den Kreis gelangt, aus verdeckter Position kam Yamasaki mit der argentinischen Rückhand zum Abschluss und brachte die Kugel im langen Eck unter (17.). Die Hamburger zogen viel Selbstbewusstsein aus dem Ausgleich. Etwa drei Minuten später scheiterte Yamasaki per Rückhandschuss - dabei war die Schussbahn diesmal frei gewesen. Krefeld nutzte seinerseits eine Strafecke nicht.

Erst nach Wiederanpfiff machten sie es besser: Ein schöner Schlenzball aus der eigenen Hälfte fand Timo Kossol auf der rechten Außenbahn. Dieser dribbelte sich mit zwei Vorhandziehern in die Mitte und bediente Martin Ignacio Ferreiro. Dessen Schuss wurde aber abgefälscht und flog in hohem Bogen über die Köpfe der Spieler Richtung langer Pfosten. Dort nahm Masi Pfandt den Ball über dem Kopf und zog Volley ab - das 2:1 für Krefeld (32.). Aber Hamburg bewies erneut Charakter und schaffte es auszugleichen: Eine Strafecke ins rechte untere Eck von Benedikt Schwarzhaupt ließ dem CHTC-Keeper Joshua Onyekwue Nnaji keine Chance (39.,KE).

Im letzten Spielabschnitt waren es dann wieder die CHTC-Herren, die in Führung gehen wollten. Eine Ecke von Pfandt parierte UHC-Schlussmann Florian Leonhart allerdings gekonnt (49.). Und auch zwei Minuten später fanden die Crefelder in Leonhart, zumindest vorzeitig, ihren Meister. Crefeld drückte gerade in den letzten Minuten noch einmal auf den Dreier. Doch Hamburg gab sich seinerseits keineswegs geschlagen, spielte ebenfalls auf Sieg. Beiden Mannschaften gelang jedoch kein weiterer Treffer, ein enges Spiel ging mit einem gerechten 2:2 (1:1) zu Ende.

Für den UHC geht es kommenden Samstag gegen den Rivalen vom Harvestehuder THC (22. April, 15:00 Uhr). Crefeld hat auf eigener Anlage den Düsseldorfer HC zu Gast (16:30 Uhr).

Club an der Alster – Münchner SC 4:2 (3:2)

Im Nord-Süd-Duell zwischen dem Club an der Alster und dem Münchner SC waren die Hamburger vor der Partie in der Favoritenrolle. Alster auf Platz vier hatte bereits neun Zähler Vorsprung vor dem heutigen Gegner auf dem fünften Rang. Für München galt es in der Rückrunde vor allem, die Defensive zu stabilisieren, bei 39 Münchner Gegentoren hat ligaweit lediglich Düsseldorf mehr Treffer kassiert.

Auch bei diesem Duell fiel ein früher Führungstreffer: Die Hausherren vom Club an der Alster gingen durch Dieter Linnekogel in Führung. Nach einem tollen Lauf über die rechte Grundlinie erreichte Linnekogel das Zuspiel am Siebenmeterpunkt, wo er den Ball ins Netz schlenzte (2.). Bitter für München, ein perfekter Start für Alster. Wenig später war Jack Tyler Heldens frei vor Felix Reuß im Münchner Tor, doch der herauskommende Torhüter parierte. Heldens wurde es in dieser Szene zum Verhängnis, dass er zu uneigennützig noch einmal ablegen wollte (3.). Das Spiel blieb interessant, eine Ecke von Luca Kirstein im MSC-Dress wurde gut pariert (5.). Die Wiederholungsecke war dafür umso erfolgreicher, denn Xaver Kalix schweißte die Kugel mit einem harten Schlenzer ins rechte obere Eck - das 1:1 (5.,KE). Auch München hatte noch eine 1 gegen 1 Situation vor dem Tor, Philip Bezzenberger drehte sich gekonnt raus, schoss und traf nur den Pfosten (9.).

Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren zunächst mehr vom Spiel. Doch die MSC-Verteidigung blieb konsequent, stand sicher im System und ließ nur wenig zu. Gegen Ende vom Viertel schien beiden Teams etwas Kreativität und Spielfreude zu fehlen. München wurde aktiver, kam aber meist nur durch lange Bälle oder Konter nach vorne. Felix Reuß parierte nach einem Rückhandschuss aus kurzer Distanz von Federico Onega stark (30.). Mit diesem 1:1-Unentschieden ging es in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte war dann Anton Boeckel fast der gefeierte Held. Ein tolles Solo von der Mittellinie schloss er mit einem Schuss aufs linke obere Eck ab, doch MSC-Torhüter Reuß parierte sensationell mit der rechten Hand (38.). Wenig später war es dann fast so weit: Alster ging zunächst einmal in Führung. Philip Rothländer brachte den Ball vom Kreisrand vors Tor, in die nicht gerade harte Hereingabe hielt Niklas Bruns den Schläger und fälschte so ab (39.). Nach einer kurzen Besprechung entschieden die Unparteiischen aber, das Tor zurückzunehmen und eine Strafecke für den CADA auszusprechen. Diese nahm sich dann Fast-Torschütze Bruns und setzte sie an den Pfosten (39.). Das Viertel hatte dennoch einen Treffer zu bieten: Und endlich war es Bruns, der sich belohnen durfte. Eine Hereingabe von rechts blockte er zentral vor dem Tor in bester Stürmermanier über die Linie (42.).

Eine so wohl noch nicht geschehene Variante einer Strafecke zeigte die Alster-Offensive im letzten Abschnitt. Die Ecke wurde absichtlich Richtung Viertellinie herausgegeben, alle Spieler, die als Stopper oder Schützen bereitstanden, verteilten sich im Kreis. Durch die so entstandene Verwirrung war Struan Robert Walker frei, wurde links im Kreis angespielt und brachte den Ball von dort flach im langen Eck unter (47.,KE). Der MSC zeigte sich derweil unbeeindruckt. Quirin Nahr traf per Strafecke ins rechte untere Eck und stellte den alten Abstand wieder her - nur noch 3:2 für die Gastgeber (48.,KE). Allen Aufbäumen der Münchner zum Trotz blieben auch die Hamburger stark nach Ecken: Frederik Gohlke schaltete nach einem gehaltenen Ball am schnellsten und staubte zur 4:2-Führung ab (52.,KE). Eine Schlussecke für München blieb ungenutzt, das 4:2 (1:1) auch das Endergebnis.

Der MSC empfängt kommende Woche den Mannheimer HC (22. April, 14:30 Uhr). Für den Club an der Alster geht es daheim gegen den Berliner HC (15:00 Uhr).

,,Wir spielen eine unfassbar starke und erfrischende erste Halbzeit [...], geben dann leider im dritten Viertel das Momentum ab"

Patrick Fritsche, Trainer Münchner SC

Hamburger Polo Club – Mannheimer HC 1:1 (0:0)

Nachdem sich die Herren vom Hamburger Polo Club in diesem Jahr schon gegen Rot-Weiss Köln durchsetzen konnten, stand heute das nächste Heimspiel auf dem neuen Kunstrasen in Hamburg an. Zu Gast war der Staffelprimus Mannheimer HC. Die MHC-Herren stehen mit 25 Punkten klar an der Spitze der Staffel B und könnten bei einem Sieg den Verfolger vom Polo Club (19 Punkte) weiter distanzieren.

Mit Spannung erwartet wurde das Duell zwischen Gonzalo Peillat und Kane Russel an den Strafecken. Beide standen vor der Partie bei 12 Treffern in dieser Saison. Gleichzeitig stand das Spiel auch unter dem Titel Volvo E.R.B. Topspiel der Woche - ein echtes Spektakel durfte erwartet werden. Doch im ersten Viertel kamen die Zuschauer auf der neuen Polo-Anlage zumindest, was die Tore anging, nicht auf ihre Kosten. Ein mageres 0:0 stand zur Viertelpause auf der Anzeigetafel. Stattdessen sah man ein taktisch geprägtes Spiel, in dem kein Team wirklich viel Risiko zu gehen schien. 

Im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Mannheim im weißen Dress stand defensiv kompakt und ließ wenig zu. Aber auch die Hausherren waren defensiv zu gut, um gegen Mannheimer Offensiv Bemühungen etwas zuzulassen. Mit einem 0:0 ging es folglich auch in die Kabine.

Aus dieser kam Mannheim etwas wacher und aktiver. Immer wieder scheiterten die Bemühungen beider Teams spätestens an der gegnerischen Verteidigung. Ein abgefälschter Abschluss von Raphael Hartkopf war bis dato noch die beste Chance (31.). Doch dann platzte endlich der Knoten: Die daraus resultierende lange Ecke wurde von Linus Müller hart vor das Tor geschlagen. Polo-Keeper Niklas Garst parierte den noch abgefälschten Ball an den Pfosten mit einer schnellen Reaktion, doch Hartkopf stand am linken Pfosten goldrichtig und brachte die Kugel im Tor unter (31.). Nun musste auch der Hamburger Polo Club mehr investieren: Paul Smith und Constantin Staib kamen mit einer schönen Kombination auf engstem Raum über die linke Grundlinie in den Kreis. Vor dem Tor musste Hugo Inglis nur noch den Schläger reinhalten und blockte einen Pass von Smith ins Tor (35.). 1:1 und nun war endlich Leben im Spiel.

Die nächste gute Möglichkeit auf eine erneute Führung hatte der MHC im letzten Abschnitt: Peillats Schuss wurde allerdings abgelaufen (48.), die Wiederholungsecke von der Linie geklärt. Mannheim hatte nun mehr Ballbesitz und spielte auf das entscheidende Tor. Doch dieses wollte keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen. So trennen sich der Hamburger Polo Club und der Mannheimer HC mit einem unspektakulären 1:1 (0:0) im Volvo E.R.B. Topspiel der Woche.

Polo  spielt morgen, wieder auf eigenem Rasen, gegen den zweiten Mannheimer Club – den TSV Mannheim Hockey (16. April, 12:00 Uhr). Der MHC spielt am nächsten Wochenende in München (22. April, 14:30 Uhr).

Düsseldorfer HC – Rot-Weiss Köln 0:7 (0:3)

Im Westduell zwischen dem Düsseldorfer HC und Rot-Weiss Köln war das Kräfteverhältnis rein tabellarisch klar definiert. Tabellenschlusslicht Düsseldorf kann in dieser Saison noch keinen Punktgewinn vorweisen und hat in elf Spielen nur 15 Tore erzielt. Dem gegenüber stand heute die beste Offensive der Liga – Köln hat aus 12 Spielen ganze 43 Treffer verbucht. Im Hinspiel setzte sich Rot-Weiss klar mit 8:0 (4:0) durch.

Doch Köln hatte vor zwei Wochen zwei Niederlagen hinnehmen müssen - es galt, Wiedergutmachung zu betreiben. In der EHL war man dagegen starker Zweiter geworden. Heute gegen Düsseldorf lief es direkt einmal besser als zuletzt in der Liga. Nach nur einer Minute war es Christopher Rühr, welcher Rot-Weiss in Führung brachte (1.). Gegen Ende des Viertels legten die Favoriten aus Köln nach: Der Niederländer Mink van der Weerden erzielte, in gewohnter Manier, nach einer Strafecke seinen ersten und den zweiten Treffer der Kölner an diesem Tag. Mit dem 0:2 ging es in die Viertelpause (15.,KE).

Im zweiten Abschnitt verpasste es Mink van der Weerden noch mehr Tore auf seinem Konto zu verbuchen. Stattdessen belohnte sich Florian Adrians kurz vor der Pause und erhöhte auf 0:3 für Rot-Weiss Köln (30.,KE). Eine zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. 

Köln kam griffig aus der Kabine und trotz guter Gegenwehr von Düsseldorf war für den DHC hier nichts zu holen. Christopher Rühr netzte fünf Minuten nach der Pause zum 0:4 (35.). Damit nicht genug für dieses Viertel, denn Mink van der Weerden war nun doch noch einmal erfolgreich. Er setzte eine Strafecke ins Tor und baute auf 0:5 aus (39.,KE). Eine Ecke auf Seiten des Düsseldorfer brachte keinen Erfolg, denn Bernhard Schmidt schoss daneben (41.). Der DHC kam nun zu mehreren Gelegenheiten, die aber allesamt keinen Treffer brachten.

Auch Nationalspieler Timur Oruz durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Der Mittelfeldspieler markierte das 0:6 in der 46. Spielminute. Danach erhöhte Köln noch auf 0:7, was auch den Endstand markierte. Rot-Weiss setzt sich also ohne Probleme durch, der Düsseldorfer HC muss weiter auf Punkte warten.

Köln, das sich auf das West-Derby gegen Mülheim am kommenden Samstag freuen (22. April, 16:00 Uhr). Düsseldorf spielt gegen Crefeld (16:30 Uhr).

Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC 5:2 (1:1)

Zum letzten Spiel des Tages standen sich Mülheim und Harvestehude gegenüber. Im Oktober letzten Jahres hatte Mülheim noch mit 0:1 geführt, war dann aber 4:1 unterlegen gewesen. Für Mülheim gilt es in der Rückrunde der Staffel A Aufholarbeit zu betreiben. Sechs Zähler Rückstand trennten die Mülheimer vor dem Wochenende vom Viertelfinalplatz. Der HTHC will den Schwung aus der Hallensaison, als man Deutscher Meister werden konnte, weiter mit aufs Feld nehmen. Vor zwei Wochen gelang auf eigenem Rasen schon ein Sieg gegen Rot-Weiss Köln.

In Mülheim entwickelte sich von Beginn an ein enges Duell. Beide Teams kämpften viel und schenkten sich keinen Meter. Die 0:1-Führung für die Gäste aus Hamburg besorgte derweil Maximilian Schlüter mit seinem Tor in der zehnten Spielminute (10.). Danach blieb die Partie torarm. Auch der Top-Torschütze der Liga, Michael Körper, der die Rangliste vor dem Wochenende gemeinsam mit dem Ex-Hamburger und nun CHTC-Stürmer Masi Pfandt anführte, konnte nichts ausrichten.

Kurz vor der Pause kam Mülheim dann wieder heran. Malte Hellwig glich zum 1:1 aus und stellte so den Pausenstand her (30.). Und auch nach Wiederanpfiff waren es Hellwig und seine Mülheimer, die im Waldstadion den Ton angaben. Zwei Minuten nachdem beide Teams aus der Kabine gekommen waren, erhöhte Hellwig auf 2:1 (32.). Auch sein Sturmpartner Timm Herzbruch durfte jubeln: 36. Minuten waren gespielt und der Mülheimer traf zum 3:1 (36.). Für den HTHC galt es, spätestens jetzt einen Fuß in die Tür zu bekommen und den Offensivdrang der Hausherren irgendwie zu stoppen.

Dies gelang aber nicht. Youngster Hendrik Mertgens, der schon eine tolle Hallensaison gespielt hatte, war gleich doppelt erfolgreich. Er erzielte die Treffer zum 4:1 (41.) und zum 5:1 (44.). Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt entschieden, ein letztes Aufbäumen kam vom HTHC dennoch: Michael Körper erzielte den 14. Saisontreffer und den 5:2-Anschluss (49.,KE). Hamburg kam nun doch noch zu Gelegenheiten, etwa mit einer Strafecke (54.), aber nicht mehr zu weiteren Treffern. Am Ende setzte sich Mülheim mit 5:2 (1:1) durch.

Der HTHC trifft in der nächsten Begegnung auf den UHC Hamburg  (22. April, 15:00 Uhr), während die Mülheimer in Köln zu Gast sind (16:00 Uhr).

Foto: Hans Kramhöller SportsGallery

 

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